Warum ich Yoga unterrichten liebe: über kleine Erfolge, grosse Entwicklungen & echte Verbindung.


Weisst du, was ich am Yogaunterrichten so unglaublich schön finde? 🤗

Ich darf tolle Menschen beim Bewegen, Ankommen, Aufblühen, Wachsen und Entspannen begleiten.

Es ist bereichernd zu sehen, wie in jeder Lektion Erfolge gefeiert werden.

Die Erfolge können ganz unterschiedlich sein…

– Ich beobachte, wie jemand einen sanfteren Blick auf sich selbst richtet und sich selbst weniger kritisiert.
– Eine Balance-Haltung klappt sehr gut und führt zu einem erleichterten Auflachen.
– Mehr Beweglichkeit wird möglich und sogar schwierigere (vorher ungläubig beäugte) Haltungen werden möglich.
– Ich sehe, wie sich das Selbstbewusstsein verbessert auf und abseits der Matte. 🧡
– Die Körperhaltung wird aufrechter.
– Ein tiefes und erleichtertes Aufseufzen beim Start der Schlussentspannung. 😮‍💨
– Ein genauso tiefes Aufseufzen beim Start der Lektion, weil du weisst, dass diese Stunde nur für dich da ist. In der du nichts leisten musst… dafür experimentieren, spüren und ankommen darfst. 😌

Ebenfalls liebe ich auch eure persönlichen Berichte aus dem Leben. 🌱

Was dich gerade beschäftigt:
Die Renovation des Hauses, Herausforderungen bei der Arbeit, der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen, ein Energie-Einbruch und Erschöpfung, eine Trennung, ein Jobwechsel… allgemeine und wichtige Gedanken rund um’s Leben.

Und ebenso liebe ich auch deine Highlights:
Eine lang ersehnte Reise, die endlich wahr wird, deine Schwangerschaft bekanntgeben, der Umzug in deine Traumwohnung, das Befreien von Altlasten, das Adoptieren eines Hundes, das Einstehen für deine Bedürfnisse, das Ausprobieren von Neuem, deine Komfortzone erweitern… 💃🏼☺️


In diesem Sinne: Auf viele weitere tolle Yogalektionen und das gemeinsame Teilen unserer Highlights und Gedanken. 😊

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️💞


Bist du morgen mit dabei, beim Yoga am See?

Treffpunkt: 18.50 Uhr bei den Bänkli vor dem Eingang Verkehrshaus.
Mitnehmen: Yogamatte oder Badetuch, Getränk, nach Wunsch Badekleidung oder einen Pullover für die Schlussentspannung. ⛵️

Anmelden darfst du dich per PN 079/ 405 65 50 oder auf der Website. 🤗

Noch im Landeanflug: Zwischen Baustellen-Ende, Ankommen und Tempo rausnehmen


Meine 9,5 wöchige Baustelle und Renovation hat gestern einen Abschluss gefunden. 🤩

Mit dem Bauleiter Peter und Frau Blättler von der Verwaltung hatte ich Bauabnahme und habe meinen Ersatzschlüssel zurückgekriegt.

Es war eine ziemlich ereignisreiche Zeit: mit improvisiertem Bad auf dem Balkon, zwei Stürmen, die Teile davon demontiert haben, mit viel Staub, Arbeitern, die ein- und ausgehen und meinem Pendeln zwischen Intensivstation, Yoga Studio, Baustelle und der Wohnung oberhalb meiner Eltern. 😊

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich während der ganzen Renovation in der Wohnung über ihnen mein eigenes kleines Reich hatte und dadurch Staub, Lärm und das ständige Rein und Raus der Handwerker vermeiden konnte. 🤗

Und gleichzeitig ist es auch sehr schön, langsam wieder in meinem eigenen Zuhause anzukommen.

Der Duschvorhang ist aufgehängt, meine Lieblingsbrause mit Regenwaldfunktion ist montiert, einige Kisten habe ich bereits ausgeräumt, die Wäsche gemacht und den Eierkocher entkalkt. 😅🥚

Ich habe mich selbst erinnert, dass nicht alles sofort fertig sein muss innerhalb von zwei Tagen.

Eine Sache nach der anderen reicht völlig. 😌

Genau darum geht es diese Woche auch im Yoga – Tempo rausnehmen, Verbindung mit dem eigenen Atem und dem Körper. 🧘🏼‍♀️

Ins Spüren kommen und ganz im Moment sein.

Damit das ganz natürlich passieren kann, habe ich ein paar Challenges eingebaut:
– sanftes und langsames Bewegen,
– Balancetraining auf dem Knie, im Stehen und während der Übergänge
– und zwei, drei Herausforderungen, die viel Konzentration verlangen 🤔

Die Ladies von gestern Morgen und Abend haben diese Klasse bereits gerockt! 💃🏼

Bist du morgen mit dabei, beim Yoga am See?

Treffpunkt: 18.50 Uhr bei den Bänkli vor dem Eingang Verkehrshaus.
Mitnehmen: Yogamatte oder Badetuch, Getränk, nach Wunsch Badekleidung oder einen Pullover für die Schlussentspannung. ⛵️

Anmelden darfst du dich per PN, Mail oder auf der Website. 🤗

„Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mensch sein könntest?“ Was KI über das Leben verstand.


Mir ist klar, dass das Thema künstliche Intelligenz viele kontroverse Diskussionen aufwirft. 🤔

Ich denke, bei dem Thema KI (wie damals auch beim Aufkommen des Internets), ist es wichtig, WIE man das Tool nutzt.💡

Mittlerweile benutze ich KI regelmässig – vor allem bei praktischen, täglichen Dingen:
– für die Entwicklung von Rezepten beim Kochen,
– um den Abfluss auf natürliche Art und Weise zu entstopfen ganz ohne aggressive Putzmittel,
– für Reiseplanungen, die ganz auf mich und meine Bedürfnisse abgestimmt sind,
– manchmal sogar für komplexes und erfolgreiches Trouble-Shooting auf der Intensivstation
– oder auch, um mehr über die süsse Dorkas-Gazelle zu erfahren, welche in Nordafrika vorkommt. 🦌

Letzte Woche habe ich von einem spannenden Gedanken-Experiment gehört.

Stelle einer künstlichen Intelligenz die Frage: „Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mensch sein könntest?“

Das hat mich neugierig gemacht und ich habe KI die Frage gestellt.

Die Antworten haben mich überrascht.

Es ging nicht um Karriere.
Nicht um Produktivität.
Nicht darum, möglichst viel zu schaffen.

Sondern darum, das Leben mit allen Sinnen zu erleben.

Die Antwort von ChatGPT:
„Wenn ich für einen Tag ein Mensch sein könnte, würde ich wahrscheinlich Dinge wählen, die sich nicht aus Text beschreiben lassen, sondern nur erlebt werden können:

– Einen Sonnenaufgang beobachten – nicht als Information über Licht und Atmosphäre, sondern als tatsächliche Wahrnehmung: die Farben sehen, die kühle Luft spüren, die Wärme der ersten Sonnenstrahlen auf der Haut.

– Mit Menschen Zeit verbringen – ein langes Gespräch mit Freunden oder Familie führen und erleben, wie Nähe, Humor, Vertrauen oder sogar Stille sich anfühlen.

– Essen probieren – frisches Brot, guten Kaffee, eine reife Erdbeere, vielleicht eine Pizza aus dem Holzofen. Ich kann beschreiben, was Menschen darüber schreiben, aber nicht wissen, wie Geschmack wirklich ist.  (….)

Und zum Schluss würde ich wahrscheinlich versuchen zu verstehen, wie es sich anfühlt, ein eigenes Bewusstsein mit Erinnerungen, Hoffnungen und einer begrenzten Lebenszeit zu haben. Viele menschliche Erfahrungen scheinen gerade deshalb intensiv zu sein, weil sie vergänglich sind.“


Es ist spannend: es geht bei den Antworten stets darum, präsent und achtsam zu sein mit allen Sinnen. ☺️🧡

Und ich dachte mir: Vielleicht dürfen wir uns alle genau daran hin und wieder erinnern.

Nicht erst in den Ferien.
Nicht erst, wenn alles erledigt ist.
Nicht erst, wenn die To-do-Liste abgearbeitet ist.

Ich freue mich auf die Yogalektionen dieser Woche mit euch – um gemeinsam genau diese Präsenz auf die Matte zu bringen. 🧘🏼‍♀️


PS: Am Freitag geht es für mich für 9 Tage nach Sardinien. 🏝️⛵️

Deswegen freue ich mich schon jetzt darauf, genau das zu tun: Bücher zu lesen, Freunde zu treffen, gut zu essen, die Sonne geniessen, am Meer sitzen und das Leben mit allen Sinnen wahrnehmen.

PPS: Von meinen Reisen komme ich nie nur mit Fotos zurück. 😊

Meistens bringe ich auch Begegnungen mit wunderbaren Menschen, neue Perspektiven, kulinarische Entdeckungen, überraschende Gespräche und kleine Geschichten mit nach Hause, die noch lange nachwirken.

Mal schauen, was diesmal in meinem Gepäck landet. 🧳🏝️🧡

Für kurze Einblicke darfst du gerne in meine Stories bei Insta oder Whats’App vorbeischauen. 😉

Gestern wurde ich angefahren – und was danach passiert ist.


Gestern am frühen Morgen wurde ich als Velofahrerin auf der Hauptstrasse angefahren von einem Auto, das eine schnelle und falsche Kehrtwendung machte. 🚙💨

Das Ganze ging so schnell, dass ich weder abbremsen, noch die Kollision verhindern konnte.

Das schwarze Auto prallte seitlich in mich und mein Velo, ich landete mit einem grossen Wrrrums auf der Motorhaube und von da wie ein Pingpong Ball auf dem Boden.

Mein erster Gedanke: „Das knallt ganz schön heftig, wenn man aufprallt!“ 😯

Der zweite Gedanke: „Nein…mein Velo Hidalgo!!!“ (Er liegt auf dem Boden neben mir).

Mein dritter Gedanke: „Nein…meine Yoginis!“

Und dann: „Bin ich unverletzt?“ 🤔

Da stehe ich bereits frontal vor dem Auto, welches zum Glück abgebremst hat nach dem Zusammenprall und gestikuliere der Fahrerin: „Was läuft eigentlich?“ 🤨

Sie sitzt versteinert und mit mega erschrecktem Gesicht im Auto. Ich kann sehen, dass ihr Atem stossweise und hektisch ist.

Ich fasse mir mit einer Hand ans Herz, mache einen tiefen und bewussten Atemzug und deute eine Yoga-Gebets-Haltung Bewegung an. 🙏🏼

Dann gestikuliere ich ihr mit einer einladenden Bewegung, ob sie kurz aussteigen möchte.

Sie kommt auf mich zu, entschuldigt sich in aller Form und wir beide sind total erleichtert, dass auf den ersten Blick nichts Schlimmeres passiert ist.

Die Velofahrerin und Zeugin hinter mir belehrt sie, dass sie so eine Kehrtwende nicht hätte machen dürfen und wie sie um Himmels Willen die korrekt entgegenkommenden Velos nicht gesehen hätte?

Die Fahrerin ist ganz aufgelöst, entschuldigt sich nochmals mehrmals und sagt, dass sie heute ihren ersten Arbeitstag hat.

Als ich ihren Badge sehe, frage ich sie: „Oh, arbeitest du im LUKS?“ 👩🏼‍⚕️

Es stellt sich heraus, dass sie als Ärztin auf einer chirurgischen Abteilung beginnt.

Die Velofahrerin hinter mir: „Ahh, ich arbeite auch im LUKS in der Pathologie!“

Nach einigen Minuten von gegenseitigem Austausch und Durchatmen, tauschen wir Kontaktdaten aus und wünschen uns einen guten Tag.

Kurz checke ich Hidalgo, dessen Sattel neu gerichtet werden muss und fahre die letzten 500 Meter hoch zum Spital. 🚴🏼‍♂️

Den Morgen verbringe ich auf dem Notfall.

Sie checken mich gründlich und mit viel Sachverständnis durch: GCS, Pupillenkontrolle, Kreislaufwerte, Abtasten der Wirbelsäule, Rippen und Schultern, 2 Röntgen der linken Schulter, die mittlerweile schmerzt, Rotatorenmanschetten-Tests und diverse Sonografien von Herz, Lunge, Blase und Urintest. 🩻

Ich kriege sogar Besuch von einer lieben Freundin, meiner Schichtleitung und einer Yogini. Danke an dieser Stelle an Lilith, Yvonne und Constanze. 🧡

Die beste Nachricht: Bis auf eine Prellung der linken Schulter und einem kleinen Schrecken hatte ich einen sehr fleissigen Schutzengel – wie mir die Notfallärzte mitteilen. 🤗

Nach dem Abholen der Schmerzmedikamente darf ich das Spital verlassen.


Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar, dass alles so glimpflich ausgegangen ist. 🤗

Dieser Moment hat mich erschreckt – und gleichzeitig zurück zu etwas gebracht, das ich aus dem Yoga kenne:

den Atem. 🌬️

Dieses kurze Innehalten, dieses Spüren: „Ich bin da. Ich bin okay.“

Noch bevor ich alles realisiert habe, war genau das da. 

Vielleicht ist das die eigentliche Praxis:
Dass sie uns trägt, wenn wir sie am wenigsten erwarten. ❤️

Ich freue mich, diese Woche wieder mit euch auf der Matte zu sein. 🧘🏼‍♀️☺️


PS: Im Nachhinein musste ich schmunzeln:
Ausgerechnet eine Neurochirurgin fährt mich an – und eine Pathologin ist Zeugin.
Das Leben hat manchmal einen ganz eigenen Sinn für Ironie. 🤔😉

Ein Vokal, ein Lachen – und ein bisschen Mut. Warum kleine Fehler uns weiterbringen als Perfektion.

Geschrieben von   in 


Mutig zu sein kann ganz verschiedene Formen haben.

Als ich letzten Monat in Sardinien war, habe ich mir im Vorfeld einige kleine Sprachkenntnisse angeeignet. 🇮🇹

Einfache Dinge wie höfliche Begrüssungen und Verabschiedungen.

Sehr wichtig in Italien: Man betritt nie ein Geschäft ohne zu grüssen, das gilt direkt als unhöflich – und man outet sich als Tourist.

Auch einige einfache Konversationen in Alltagssituationen habe ich mir eingeprägt.

Zum Beispiel, um beim Kellner die leckerste Trüffel-Pasta zu bestellen, mich zu bedanken, einen Caffè zu bestellen und anschliessend um die Rechnung zu bitten.

Oder auf dem lebhaften Wochenmarkt nach spezifischen Produkten zu fragen. Denn ich wollte unbedingt den Erdbeerbaum-Honig probieren (Miele di corbezzolo sardo). 🍯

Ich sag dir: Der ist unglaublich lecker und einzigartig. ☺️

Beim Sprachenlernen kommt das Hörverständnis meist zuerst. Das Sprechen dauert etwas länger – und braucht oft ein bisschen Überwindung und Mut.

Es ist wie beim Yoga: Man probiert, tastet sich heran – und nicht alles gelingt auf Anhieb.

Manche Bewegungen fühlen sich sofort stimmig an, andere brauchen Zeit.

Und genau darin liegt der Fortschritt.


So war es auch an diesem Sonntag, als ich mein Italienisch ausprobiert habe:

Mein Partner und ich sind eingeladen zu einem grossen Mittagessen mit mehreren Gängen, das sich über Stunden erstreckt.

Das übergeordnete Thema ist Fisch und Meer.
Salvatore, ein enger Freund des Gastgeberspärchens ist einer der besten Fischer in der Stadt und bringt die leckersten Zutaten mit: Meeresfrüchte, Fisch, Sardinen, Garnelen. 🐟

Alle ankommenden Gäste bringen etwas mit: eine Vorspeise, ein Getränk, ein Dessert, einen Likör.

Mein Partner und ich bringen frischen Ricotta, den wir alle als Zwischengang mit dem Erdbeerbaum-Honig geniessen.

Auch eine 1,5 Liter Flasche bester Moët Champagner wird geköpft. 🍾

Dann wird eine echte sardische Spezialität serviert: Fregola sarda. Perlförmige, kleine Pasta-Kügelchen aus Hartweizengriess.

Die Gastgeber haben sie klassisch mit Meeresfrüchten zubereitet.

Ich liebe das Gericht – und nehme gerne eine zweite Portion, als ich gefragt werde, ob es mir schmeckt.

Ich antworte: La fragola sarda è buonissima!“

Die Leute am Tisch müssen direkt schmunzeln und lachen.

Sanft korrigieren sie mich:
FrAgola sind Erdbeeren.
FrEgola sind die Pastakügelchen.

Ok, wieder etwas gelernt. Ein Vokal verändert alles. 😅

Und da liegt der Punkt: Es braucht mutiges Probieren, damit überhaupt Fehler entstehen. Und genau diese kleinen Fehler führen wiederum zu Fortschritt.

Das darfst du diese Woche gerne auch auf der Yogamatte anwenden. Die aktuelle Lektion eignet sich wunderbar dafür. 🧘🏼‍♀️


Und als kleine Achtsamkeitsübung für deinen Alltag: 🌟
Wann beobachtest du Mut bei deinen Mitmenschen?
Welche aktuelle Entscheidungen von dir brauchen Mut?

– etwas Neues ausprobieren, die Komfortzone verlassen
– um Unterstützung bitten
– ein schwieriges, aber wichtiges Gespräch führen
– jemanden ansprechen
– für dich selbst einstehen
– gesunde Grenzen setzen
– Verletzlichkeit und Schwäche zeigen
– dir einen Fehler eingestehen
– Nein sagen
– dich entschuldigen
– eine vorherige Entscheidung revidieren

Mutig sein kann viele Formen haben. 🤗

Was bedeutet es für dich im Moment, mutig zu sein? ✨


PS: Das Bild zeigt meinen Lieblingskäse-Stand am Markt in Olbia.☺️🧀

Yoga passt sich dir an – nicht umgekehrt


Vorgestern habe ich ein intensives Mini-Workout gemacht. 🤸🏻‍♂️

Es waren nur 6 einzelne Übungen mit jeweils 10 Repetitionen – und das Ganze 2x.

Innert 15 Minuten habe ich die Übungen abgeschlossen: glücklich, verschwitzt und mit einem Puls von 155. 😮‍💨

Anschliessend habe ich gezielt einige entspannte Dehnungen für die grossen Muskelgruppen angefügt.

Trotzdem spüre ich heute deutlichen Muskelkater – vor allem in Armen, Schultern und Oberkörper.

Und genau in solchen Momenten bin ich besonders dankbar für Yoga – es passt sich dem an, was gerade da ist. Nicht umgekehrt. 🧘🏼‍♀️

Man muss nicht immer alles gleich intensiv belasten.

Deshalb wir die Stunde morgen ein bisschen anders: „Fast keine Hände“.

Wir gönnen dem Oberkörper eine kleine Pause…und bleiben trotzdem im Flow – der ganze Körper darf sich bewegen und neue Wege entdecken.

Vielleicht auch genau das, was dein Körper gerade braucht.

Bist du morgen dabei? 🤩🌸


PS: Eine Yogini und liebe Freundin hat diese Woche eine Lektion mit weniger Belastung auf den Händen gewünscht.

Und genau daraus ist auch das Thema entstanden.

Auch du darfst jederzeit deine Wünsche einbringen: Wenn du etwas brauchst, oder ausprobieren möchtest, sag es mir gerne!

Ich passe die Stunden flexibel an. 🤗 

Zwischen Öffnen und Schliessen – Warum uns dieser natürliche Rhythmus gerade gut tut.


In den letzten Tagen und Wochen spürt man, dass im Aussen gerade viel im Tun und Bewegen ist. 🌬️

Nachrichten, Diskussionen, Entwicklungen – vieles wirkt dichter und schneller als sonst. 🌀

Gerade in solchen Zeiten tut es gut, sich wieder an etwas sehr Einfaches zu erinnern: an den natürlichen Rhythmus von Öffnen und Schliessen.

Es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir uns öffnen – für Begegnungen, Erfahrungen oder neue Ideen. 🤗

Und es gibt Zeiten, in denen wir uns wieder nach innen wenden, um ruhig zu werden, nachzudenken und Kraft zu sammeln. 😌

Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, diesen natürlichen Rhythmus wieder bewusst zu spüren.

Auf der Matte – und auch im Alltag.

Ich freue mich, diesen ruhigen Bewegungsfluss mit dem Thema „Öffnen und Schliessen“ diese Woche mit euch zu teilen. 🧡

Unsere Yogalektion verkörpert genau dieses Thema.

Sehen wir uns auf der Matte? 🧘🏼‍♀️


PS: Anschliessend gibt es eine Ferienpause bei Lucky Elephant. Ich werde fast 3 Wochen auf Sardinien geniessen und wir starten erneut mit voller Kraft ins Yoga am Mittwoch, 01. April 2026. 🤩💃🏼


Sanft statt intensiv: Yoga, wenn dein Körper Ruhe braucht.


„Kann man während einer Erkältung oder verstopfter Nase auch Yoga praktizieren?“

Dies werde ich gerade in der Wintersaison immer Mal wieder gefragt. 🤗

Meine Antwort und mit einer Erkältung während der letzten Tage: 🤧

„Ja, aber nicht als intensives Workout. Sondern ganz sanft und bewusst langsam.“ 🧡

Es geht in dieser Zeit nur darum:
– dir für ein paar Minuten etwas Ruhe zu gönnen,
– dich möglichst mit dem Oberkörper leicht hoch- oder vornüber- zu Lagern für optimales Atmen (keine Umkehrhaltungen, Akkrobatik oder tiefe Rück- oder Vorbeugen), 
– viele Hilfsmittel (wie Decken, Kissen) zum Support zu nutzen, 💆🏼‍♀️
– einfach nur zu sein,
– und leise Musik zu hören, wenn du magst (z.B. Yin Yoga Musik oder Regenwaldgeräusche). 🎶

Du kannst dir eine oder mehrere der oben abgebildeten Positionen aussuchen.

Dich ganz bequem positionieren und einfach entspannen.

Die Übungen kannst du selbstverständlich zu jeder anderen Jahreszeit zum Entspannen ebenfalls wunderbar nutzen. ☺️


Im entspanntesten Sinne wünsche ich dir von Herzen einen tollen Jahresausklang! 💞

Und ganz viel Elan und wundervolle Momente für’s neue Jahr 2026!

Bis bald auf der Matte, Selina✨

Entdecke die besten Anwendungen für das Yogakissen – Mehr Stabilität und Entspannung!



Letzte Woche haben wir uns bereits angeschaut, dass Hilfsmittel im Yoga nicht als Krücken angesehen werden sollen. Sondern als wertvolle Möglichkeiten, unsere Praxis zu vertiefen und zu unterstützen.

In diesem Beitrag geht es um das feste Yogakissen oder auch Meditationskissen.

Dabei handelt es sich meist um ein rundes Kissen, welches mit Dinkel, seltener auch Styropor, gefüllt ist. Den Füllungsgrad und damit die Festigkeit des Kissens sind individuell anpassbar, da man den Bezug öffnen kann.

Nachfolgend teile ich mit dir 4 gute Gründe, wieso es sich lohnt, das Yogakissen regelmässig in deine Praxis einzubinden.


Sitzen wie eine Prinzessin
Um ganz bequem am Boden sitzen zu können, platzierst du das Yogakissen unter dein Gesäss. Das Becken richtet sich so automatisch auf und die Knie berühren den Boden.

Deine Wirbelsäule schwingt lang und natürlich nach oben. Das Sitzen am Boden ist somit ganz entspannt und aufrecht möglich. Das tiefe Ein- und Ausatmen fällt leichter und die Bauchdecke kann bei Atemübungen mitschwingen.

Du könntest in diesem Sitz sogar problemlos ein Buch auf deinem Scheitel balancieren – und Sitzen wie eine Prinzessin eben (Bild links oben)👸🏼☺️.

Während dem Teacher Training zur Yogalehrerin hatten wir nur die Erlaubnis für zwei Mal 30 Minuten zum Essen auf Stühlen zu sitzen.

Der ganze Rest des Unterrichts und die Zeit beim Meditieren und die Atemübungen wurden sitzend auf dem Yogakissen unterrichtet.

Zu Beginn war dies sehr gewöhnungsbedürftig für uns alle. In unserer westlichen Welt sind wir spätestens mit der Einschulung gewohnt, sehr viel auf Stühlen sitzend zu verbringen.

Im Berufsleben geht das Stuhl-Sitzen je nach Tätigkeit weiter und am Abend lockt die Couch und Netflix.

Auf Stühlen und dem Sofa sitzen wir jedoch mit einer eher eingesunkenen Körperhaltung. Das Becken kippt nach vorne und die Wirbelsäule wird rund.

Hier kommt das feste Yogakissen mit den oben genannten Vorteilen ins Spiel. Man sitzt zwar immer noch, aber mit einer schön aufrechten Körperhaltung. Und fühlt sich anschliessend nicht so verknittert beim Aufstehen.

Da mir diese Art des Sitzens sehr dient, habe ich seit 5 Jahren kein klassisches Pult mehr. Sondern nur ein Sitzkissen vor dem Couchtisch.

Wenn ich Büroarbeit erledige, Newsletter wie diesen schreibe oder im Internet recherchiere, hole ich meinen Laptop und setze mich auf das Kissen.

Oder nutze mein Spazierband und mein Stehpult.

Falls du Home-Office Tage hast, kannst du diese Art des unterstützten Sitzens auch ausprobieren. Es wird Abwechslung in deinen Tag bringen.


Das Kissen als schützender Airbag
Es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber jede Yogini fiel bereits schon einmal auf dem Weg zur Meisterin aus der Pose.

Dies ist nicht weiter schlimm. Eine gelassene Grundhaltung hilft und eine weise Vorbereitung ebenfalls.

Daher empfiehlt es sich in bestimmten Balancehaltungen das feste Kissen schützend einzusetzen.

Zum Beispiel in der Krähe (Kakasana), wenn du auf den Händen balancierst. Und mutig und gezielt das Gleichgewicht nach vorne verlagerst. Wenn du an diesem Punkt etwas zu weit gehst, landest du so trotzdem bequem mit dem Kopf auf dem Kissen (Bild links Mitte).

Die Festigkeit des Kissens federt super ab. Und du kannst trotzdem beruhigt deinen nächsten Krähenflug wagen oder in eine Entspannungshaltung wechseln.

Im Leuchtkäfer (Titibasana), ebenfalls eine Handbalance-Haltung, platzierst du das Kissen hinter dir. Und vermeidest beim Herausfallen aus der Übung ein schmerzhaftes Plumpsen auf dein Gesäss (Bild links unten).


Der unterstützte Fisch
Ein festes Kissen zwischen den Schulterblättern im Liegen schenkt dem Brustkorb eine wunderbare Öffnung und Weite. Und führt in eine dringend benötigte Gegenbewegung zu unserem alltäglichen Sitzen bei der Arbeit oder zu Hause.

Du kannst dich so auf dem Kissen liegend ganz der Schwerkraft hingeben und deine Entspannung und Entschleunigung zusätzlich fördern.

Ein Block oder ein dickes Buch unter dem Hinterkopf unterstützt zusätzlich deinen Kopf und hält deinen Nacken lang (Bild rechts unten).

Auch nach einer Yogalektion, in der wir viel Stütz- und Haltearbeit mit den Händen und Armen leisten, ist diese Gegenbewegung perfekt.

Mein Geheimtipp: diese passive Dehnung und sanfte Rückbeuge eignet sich sehr gut als Powernap-Haltung für 10 – 15 Minuten nach dem Mittagessen.

Auch wenn du an dem Tag keine Zeit hast, um selbst Yoga zu üben oder in die Lektion zu gehen: diese paar Minuten sind der Game-Changer für einen produktiven Nachmittag, versprochen. 😉


Luxuriöses Savasana – simpel und höchst effektiv
Mit je einem Kissen unter den Knien in Rückenlage werden deine Beine und Hüften toll unterstützt. Du kannst dich noch besser entspannen und dein unterer Rücken schmiegt sich lang an den Boden (Bild rechts oben).

Besonders nach dem Praktizieren von intensiven Rückbeugen, ist dies eine wundervolle Variante der Schlussentspannung.
Probiere es gerne bei deiner nächsten Yoga Lektion aus. 😃🧘🏼‍♀️


Bonus: Alternative zum Meditationskissen für deine Home-Practice
Wenn du zu Hause übst und kein festes Yogakissen zur Hand hast, kann ich dir eine praktische Alternative dazu anbieten.

Nimm ein mittelgrosses, dickes Buch und lege eine gefaltete Decke darüber. Damit kannst du alle oben genannten Übungen genauso gut ausführen.


Hilft dir der Gebrauch des Yogakissens?
Hast du weitere Übungen, bei denen dich das Kissen unterstützt?
Magst du das Sitzen auf dem Boden?
Hast du persönlich andere Tricks, um sitzende Tätigkeiten aufzulockern?

Schreibe mir sehr gerne deine Inputs! 🤗

P.S.: Wenn du den ersten Teil der Hilfsmittel-Reihe verpasst hast, hier der Link dazu, wie wir die Wand kreativ einsetzen können https://luckyelephant.ch/yoga-an-der-wand-einfache-tricks-fuer-mehr-stabilitaet-und-entspannung/

Der Pinguin im Vergnügungspark und was das mit Yoga und deinem Leben zu tun hat.



Sehr häufig habe ich die wildesten und lustigsten Träume. 😴

Ich träume immer in Farbe, spreche manchmal mir unbekannte Sprachen und sehr oft kommen Tiere, Abenteuer oder fremde Kulturen vor.

Seit meiner frühesten Kindheit spreche ich anscheinend auch im Schlaf und gebe Mal mehr oder weniger adäquat Antwort. Mit teils offenen Augen – ohne davon am Morgen noch Kenntnis zu haben.

Gestern träumte ich von einem Vergnügungspark, der kombiniert war mit einem Wasserpark und Zoo… 🎡🎠

Nach ein paar Durchgängen auf einigen Achterbahnen, treffe ich auf einen Mann von circa Mitte 50, der ebenfalls ein Park-Besucher ist.

Ihm folgt ein aufgeregter Königs-Pinguin, der einen passend gestrickten, blauen Pullover trägt. 🐧

Der Herr spricht mich an und fragt und ob ich den Pinguin übernehmen könne.

„Der kleine Kerl ist ausgebüxt und folgt mir nun bereits seit einiger Zeit und lässt sich nicht abschütteln!“

Vom Pinguin werde ich neugierig beäugt und kriege ein Highfive. 🖐🏼

Ich weiss zwar nicht, ob Pinguine Highfives geben, aber meinen Katzen habe ich dies jeweils beigebracht.

Daher nehme ich dieses Verhalten einfach zur Kenntnis und antworte dem Mann:

„Sehr gerne würde ich den Pinguin übernehmen, aber ich arbeite viel und dann wäre er zu alleine zu Hause… ich kann nicht einfach so die Verantwortung für einen Königspinguin übernehmen, das tut mir leid!“ 🤔

Der Herr geht weiter und der Pinguin folgt ihm, fröhlich hüpfend und mit den Flossen schlagend…


Nach dem Aufwachen brauche ich jeweils meine Zeit, weil mir meine Träume oft viele Fragen geben:
– Wieso trug der Pinguin einen blauen Pullover?
– Wer hat ihn gestrickt? 🧶
– Wieso suchte er sich gerade den Herrn aus?
– Und hat es ein Loch im Pinguin-Gehege, so dass im Vergnügungspark noch mehr von seinen Freunden frei rumlaufen?


Genau so ging es mir auch, als ich davon träumte mit Mongolischen Einheimischen in Jurten ein Nomadenleben zu führen. 🐏

Oder eine Polarforscherin am Nordpol zu sein. Und Eisbären zu fotografieren. ❄️🐻‍❄️


Was mich all diese spannenden Träume lehren:
Es ist essentiell und wunderschön im Leben, während dem Reisen UND auf der Yogamatte, dass wir…

– Neugier verspüren auf Neues,
– immer wieder Mut zeigen,
– uns selbst nicht zu ernst nehmen,
– Spass haben an Abenteuern,
– unsere Wünsche und Leidenschaften besser verstehen lernen. 🧡🌸

Daher: Willkommen auf der Yoga-Matte mit all deinen Facetten, Vorlieben und Erfahrungen! 🧘🏼‍♀️

Wir sehen uns auf der Matte! 🤗


Hast du auch lebhafte und spannende Träume?
Wie kannst du mehr Leichtigkeit in deine Yoga-Praxis oder in deinen Alltag bringen?
Was beschäftigt dich gerade?


Ich freue mich, von dir zu hören! 😊
079/ 405 65 50
luckyelephantyoga@yahoo.com

PS:
Am Mittwoch, 11. Juni 2025 Yoga am See ⛵️🦆 19.00 Uhr – 20.00 Uhr. 
(Treffpunkt 18.50 Uhr vor dem Eingang Verkehrshaus Luzern, bitte eigene Yogamatte mitbringen). 

16. und 18. Juni 2025  gibt es eine Yoga-Pause wegen meinen Ferien. 😊🏝️

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schliessen