Jammerfasten und Bananen Notfälle



Jammerfasten.

Ich stutze und bleibe an dem Wort hängen. 🤔

Letzte Woche habe ich diese Werbung auf Instagram gesehen.

Es geht darum, sich für eine Woche oder einen Monat komplett dazu zu verpflichten, nicht zu jammern, zu nörgeln, zu schimpfen, zu fluchen oder sich zu beschweren.

Weder über das Wetter, noch über das PC-Problem bei der Arbeit. Oder den Drucker zu Hause. (Drucker sind ja bekanntlich die besten Geduld Tester). 😮‍💨

Und auch nicht über das „Einkaufs-Gspändli“, welches meinen Einkaufswagen vehement und bestimmt zur Seite schupst, um möglichst schnell zu den Bananen zu gelangen.

Es muss ein regelrechter Bananen Notfall sein, alles andere kann ich mir nicht erklären.
Und wer von uns kennt sie nicht: die Bananen Notfälle… 🍌

Nun gut: eine Woche Jammerfasten mag eventuell noch machbar sein. Aber ein ganzer Monat?

Dafür fluche ich dann doch zu gerne. 😄

Und ich finde es auch reinigend und heilsam, seinen Frust kurz und angemessen zu adressieren und verbalisieren zu dürfen.

Auch Frustgefühle möchten wahrgenommen werden. Wie alle Gefühle.

Deswegen heisst es ja auch Gefühle: „Geh hin und fühle.“ 💞🏃🏼‍♀️

Trotzdem finde ich den Ansatz des Jammerfastens spannend!

Denn um sich nicht in einer Endlosschleife des Frusts und Nervens zu bewegen, ist es genau so wichtig und heilsam, seinen Fokus wieder sanft auf Positives auszurichten:

– Auf aktuelle Erfolgserlebnisse,
– bevorstehende Reisepläne und Abenteuer, 
– auf Ziele,
– oder deine Bucket Liste und Herzenswünsche,
– darauf was gerade toll und gut funktioniert
– und dich dankbar macht. 🤗
– Und natürlich auch darauf, was dich während deinen Herausforderungen stärkt.

Beobachte einmal, was passiert, wenn du ein Gespräch in diese Richtung leitest und deinem Gegenüber Fragen dazu stellst…

Happy Jammerfasten, liebe Yoginis! 😉


📸 Bild von Nadine Fischer, http://www.photo-fischer.ch 

Genussvoll und clever arbeiten: Wie ich Arbeitstage mit kleinen Anpassungen aufwerte



Kennst du das Gefühl, wenn du vor einer grossen Aufgabe stehst und dich fragst, wie du sie bewältigen sollst? 🤔

Oder wenn du dich durch monotone Arbeitsabläufe quälst und dir wünschst, dass es einfacher, angenehmer und produktiver wäre?

Ich bin der Meinung, dass es in der heutigen schnelllebigen Welt wichtiger denn je ist, unser Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass es uns unterstützt und inspiriert.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du durch kleine Anpassungen und eine bewusste Herangehensweise dein Arbeitsumfeld optimieren kannst, um mehr Freude, Leichtigkeit und Erfolg in deinem Berufsleben zu erleben.


Das Webseiten- / Computer-Projekt
Aktuell bin ich dran, meine Website für das Yoga Studio komplett neu zu gestalten und aufzusetzen. (Das Endprodukt braucht noch etwas Zeit).

Das Projekt erfordert einerseits viel Geduld und die Bereitschaft Neues dazuzulernen.

Aber es bedeutet auch viel Schreibtischarbeit.

Da ich extrem ungern auf Stühlen sitze, aber die Bildschirmarbeit erledigt werden muss, habe ich mich gefragt, wie ich mein Arbeitsumfeld angenehmer gestalten kann.

Und habe in ein „Spazierband“ und ein Stehpult investiert. Das Spazierband ist wie ein Laufband, einfach mit der Möglichkeit, maximal 6 km/h zu gehen auf flachem Untergrund.

Das Tempo tönt jetzt erst Mal langsam und easy, aber…

Ganz ehrlich: wenn jemand bei einer Gehgeschwindigkeit von mehr als 6 Kilometer pro Stunde noch sauber die Maus führen und fehlerfrei Tippen kann, bin ich echt beeindruckt. 💻☺️

Ich habe mich bei beiden Anschaffungen für ein nieder-preisiges Produkt entschieden: robust, funktionstüchtig und praktisch. Das Pult ist simpel per Handkurbel verstellbar und das Spazierband funktioniert einwandfrei.

Denn Arbeitsumfeld Optimierungen müssen in meinen Augen vor allem eines erfüllen: meine Arbeit unterstützen, aber nicht sündhaft teuer sein.


Die Online Weiterbildung 
Bei meiner Arbeit im Spital als Expertin für Intensivpflege wird unser Team dieses Jahr ein grosses und komplexes Projekt umsetzen. 👩🏼‍⚕️

Dies erfordert natürlich umfangreiche Schulungen des ganzen Teams.

Der erste Schulungstag findet „remote“ statt. Die Module können komplett selbständig und zeitunabhängig per Login über eine vorbereitete App durchgeführt werden. Wir bekommen dafür einen Tag Zeitgutschrift.

In der App gibt es Theorie Inputs, Erklärvideos und Tests zur Wissensüberprüfung, damit wir anschliessend für die Weiterbildung vor Ort gut vorbereitet sind.

Ich mag diese Art der Wissensvermittlung, weil ich in meinem eigenen Tempo lernen und mir die Zeit frei einteilen kann.

Auch in dieser Situation habe ich mich gefragt, wie ich mein Arbeitsumfeld angenehmer gestalten kann als zu Hause vor dem PC zu sitzen. 🤔

Und habe kurzerhand für meinen geplanten Tag ein Sparticket ins Tessin gebucht. Die Zugfahrtstunden hin und zurück werde ich intensiv nutzen für die Schulung und Weiterbildung. 🚞

Den vierstündigen Aufenthalt in Lugano dazu, eine Pizza zu essen, herumzuschlendern und um in einem gemütlichen Café an der Sonne einzukehren für einen Kaffee und ein leckeres Eis. 🍦

Es ist schön, wenn es schön ist. ☺️


Wie gestaltest du dir dein Arbeitsumfeld oder grosse Aufgaben angenehmer?

Ich bin gespannt auf deine Inputs! Schreibe mir per WhatsApp oder Mail! 😃

Entspannt im Hier und Jetzt: Die Kunst im Flow zu sein, inspiriert von einem Buschauffeur

Drehsitz

Vorletzte Woche sah ich einen Buschauffeur der VBL bei einer Kehrschleife. 🚎

Er genoss offensichtlich seine Pause.

Einen Fuss an einen grossen Stein gestemmt, machte er gemütlich seine Dehnübungen für die Beine.

Und ass dazu Maroni. 🌰

Ich habe mich noch gefragt, woher er die Maronis hatte, denn die Kehrschleife war die beim Friedhof und dort gibt’s weit und breit keinen Maroni-Stand.

Aber darum geht’s nicht.

Man konnte erkennen, dass der Chauffeur ganz im Moment aufging.

Seine Dehnungen und seine Maronis genoss.

Und ich dachte mir: So muss es sein!

Wir alle brauchen mehr solcher „Flow-Momente“. 🤗

In denen wir den Moment geniessen, einfach da sind und in der aktuellen Tätigkeit ganz aufgehen.

– beim Spazieren mit dem Hund am See
– beim anschliessenden Aufwärmen in der Badewanne 🛁
– während dem Gespräch mit der besten Freundin
– alleine in einem betriebigen und lauten Kaffee ganz in die spannende Krimi-Lektüre vertieft
– beim Yoga
– während dem Geniessen des Abendessens
– in den Ferien am Strand mit einer leichten Brise im Gesicht 🏝️
– beim Zähneputzen
– in alltäglichen Situationen, aber auch während Highlight-Momenten


Was bedeutet es für dich „im Flow“ zu sein?
Und in der aktuellen Tätigkeit voll aufzugehen?
Wobei gelingt es dir am besten?
Welches Setting hilft dir, solche Flow-Momente herbeizuführen?


Ich freue mich sehr auf deine Gedanken und den Austausch!

Schreibe mir. 🤗


📸 Bild von Nadine Fischer, http://www.photo-fischer.ch 

Festtagszauber: Wie du Lichterketten-Chaos und Meinungsverschiedenheiten meisterst



Und schon steht die Weihnachts-Woche 2023 vor der Tür. 🌟

Eine Woche darauf folgt direkt der Jahreswechsel.

Die Festtage und Feierlichkeiten sind wie immer über ganze zwei Wochen verteilt.

Je nach Erfahrung löst dies bei den einen helle Freude, Wohlbefinden und Genuss aus.

Bei anderen wiederum Torschlusspanik, Augenrollen und Vermeidungsstrategien. 😮‍💨

Egal zu welchem Team du gehörst:
Wenn du mich fragst, hilft es, auf die eigene, solide Basis zu vertrauen, tief zu atmen und gleichzeitig möglichst viel Leichtigkeit einzuladen und nicht alles zu ernst zu nehmen. ☺️

Vor allem bei folgenden Situationen:

– Der perfekte Weihnachtsbaum: Die ganze Familie hat unterschiedliche Vorstellungen von der idealen Baumform, den Dekorationen und der Beleuchtung.
Trotzdem sieht der Kompromissbaum am Ende aus wie ein einzigartiges Kunstwerk. 🎄

– Kampf mit der Lichterkette: Hat man sich für einen Baum entschieden und ihn nach Hause geschleppt, ist es jedes Jahr dasselbe: die Lichterkette war perfekt verräumt und schön aufgewickelt auf einem Karton… und trotzdem gibt es ein riesen Chaos, wenn man den Baum schmücken möchte.

– Das Weihnachtslieder-Dilemma: Du liebst Weihnachtslieder, aber dein Partner will sie erst am 24. Dezember hören. Auch hier muss ein Kompromiss gefunden werden. 🎵
Noch schlimmer: Du arbeitest im Detailhandel und wirst bereits seit November mit Weihnachtsliedern DAUER-berieselt… Chapeau mit Verbeugung an dieser Stelle an meine Schwester und alle Leidensgenoss/innen.

– Der Familienfoto-Fail: das geplante harmonische Familienfoto wird von unkooperativen Haustieren oder rebellischen Neffen, Geschwistern oder Tanten sabotiert.
PS: Wir hatten schon länger kein grosses Family-Foto mehr. Ich werde dieses Jahr eines vorschlagen. Wobei meine Vorstellung ist: Je chaotischer und spassiger das Foto, desto besser!

– Die Diskussion über den Weihnachtsfilm: Jeder hat einen anderen Lieblings-Weihnachtsfilm und die Entscheidung darüber gleicht einem Mini-Drama. 🍿

– Onkel Harry und seine Meinung: Jedes Jahr musst du dir seine lautstarke Meinung über politische Themen anhören, sowie Bemerkungen über dein Beziehungs-, respektive Single-Leben…
PS: Ich habe wirklich nur coole Tanten und Onkels…aber wir alle haben doch mindestens einen sogenannten „Onkel Harry“ am Festtagstisch.


Ich wünsche dir von ganzem Herzen:
– Liebevolle Kompromisse mit deinen Liebsten bei der Weihnachtsbaum-Auswahl (falls du einen hast), sowie bei der Dekoration und der Wahl der Weihnachtslieder/filme.

– Dass sich der Kampf mit den Lichterketten in Grenzen hält. 🌟

– Ein erfrischendes, spontanes und einzigartiges Weihnachtsfoto.
PS: Es reicht auch, wenn einfach du und deine Katze drauf sind. 🤗

– Dass Aussagen à la Onkel Harry bei dir entweder ein gekonntes-Paroli-Bieten, ein mildes Seufzen oder ein Achselzucken wie bei „Göschenen-Airolo“ auslösen.

– Einen wundervollen, bombastischen Start in dein neues Jahr mit DEINEN Wünschen und Zielen vor Augen und bereits in den Startlöchern für die Umsetzung. 🥳


Von Herzen Danke für deine Treue bei Lucky Elephant, wir lesen uns im Newsletter in 2 Wochen im neuen Jahr wieder! 😃📬

Sonntagnachmittag an der Tankstelle: Zwischen Hektik und Winterzauber



Sonntagnachmittag an der Tankstelle.

Geschäftiger Hochbetrieb, genervte Gesichter, süsse Kinder, die nach dem Lieblings-Schläckstengel fragen und gestresste Erwachsene, die einen gefühlten Grosseinkauf erledigen.

Das Setting ergibt sich sicher auch wegen der Torschlusspanik aufgrund der beindruckenden Menge Schnee im Flachland. ☃️

Ich habe keine Hühnereier mehr, lege sie ins Körbchen und stelle mich geduldig hinten an, in eine der beiden Warteschlangen.

In beiden Warteschlangen recken gewisse Leute vor mir ungeduldig ihre Hälse.

Mal nach links, mal nach rechts.

Eine Giraffe auf Nahrungssuche ist ein Witz dagegen. 🦒

Ich interpretiere: Es geht ihnen nicht schnell genug…  😮‍💨

In der rechten Warteschlange hat ein Herr Mühe mit dem Zahlungstool.

Es dauert, die Kassiererin kann das Problem nicht lösen und die Leute hinter dem Herrn werden ungeduldiger und beginnen hektisch, die Warteschlange zu wechseln.

Du siehst es kommen…

Als es dort für einige Sekunden länger dauert, weil die Kundin die Kassiererin kennt und sie kurz ein Wort Wechseln, wie denn das heutige Befinden ist…beginnen die Ungeduldigen wieder auf die rechte Warteschlange zu wechseln.  

Denn dort wurde das Bezahlungstool-Problem mittlerweile gelöst.

Ich beobachte staunend und frage mich, was an einem späten Sonntagnachmittag so dringend sein kann. 🤔

Oder solchen Stress auslöst.

Die Umgebung draussen ist in die schönste Winterlandschaft. ❄️

Die Sonne lässt den Schnee glitzern und taucht das Quartier in eine wundervolle Stimmung.

Ich selbst komme direkt von einem strengen und turbulenten Dienst auf der Intensivstation.

Um den Kopf auszulüften bin ich einen Teil meiner Strecke bewusst zu Fuss und ohne Musik spaziert.

Ruhig, ohne meinen Gedanken nachzuhängen, ganz achtsam auf meine Umgebung konzentriert.

Die Winterstimmung hat mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, die Szene in der Tankstelle stimmte mich nachdenklich.

Auf meinem Heimweg habe ich diverse Schneemänner bestaunt, Vögel auf der Nahrungssuche beobachtet, meine Hände in den kalten Schnee getaucht und bin anschliessend in der Tankstelle gelandet.

Ich beschliesse, dass ich mich von dem Zustand auf der Tankstelle nicht beindrucken, sondern bestärken lasse. 💫

Während dem Warten führe ich gedanklich meine Dankbarkeitsliste des Tages:

Ich bin dankbar für:
– Die tatkräftige und kollegiale Zusammenarbeit auf dem Frühdienst mit meinen Mitarbeiter/innen.
– Den gemütlichen Spaziergang auf dem Nachhauseweg.
– Den Winterzauber perfekt zu Beginn der Adventszeit. 🎄
– Die gemütliche Stimmung zu Hause mit weihnachtlicher Deko und Kerzenschein.
– Meine Gesundheit und die meiner Familie.

Als ich daheim ankomme, zünde ich viele Kerzen an, nehme eine heisse Dusche und mache ein paar gemütliche Übungen auf der Yogamatte. 🧘🏼‍♀️

Nach dem Nachtessen geht’s barfuss nach draussen in den Schnee zum Kneippen. 🤗

Das Gefühl danach ist super!

Es ist wie immer:

DU entscheidest, worauf du deinen Fokus legen möchtest.

DU entscheidest, was Priorität hat und was nicht.

Und DU entscheidest, welchen Gedanken du Power gibst. Und welchen nicht. 😌🙏🏼

Der erste Schritt zur Motivation: Eine Lektion vom morgendlichen Läufer



Kennst du das Gefühl an manchen Tagen, wenn der Wecker morgens klingelt und du dich gerade dazu zwingen musst, aus dem warmen Bett zu steigen? 😮‍💨

Die Motivation lässt auf sich warten und die Vorstellung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt rauszugehen, macht es nicht gerade einfacher und prickelnder. ❄️

Wenn ich mit meinem Velo zum Frühdienst radle, kommt mir immer an der gleichen Stelle ein junger Herr entgegen.

Es ist noch sehr früh, kurz nach 06.00 Uhr und akutell stockdunkel.

Der morgendliche Läufer joggt hoch konzentriert, ganz ohne Musik oder Kopfhörer. 🏃🏼‍♂️

Dies tut er jeden Tag.

Und mit jedem Tag meine ich jeden…

Egal, ob Sonntag oder Mittwoch.

Auch bei Regen, Schnee oder sehr kalten Temperaturen.

Zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter.

Ich finde dies sehr beeindruckend und kann kann mir gut vorstellen, dass der junge Herr auch nicht jeden Tag motiviert ist.

Aber er zieht es durch.

Und erzielt Resultate.

Das tägliche Jogging-Ritual des Läufers ist das perfekte Beispiel für den Grundsatz „Motivation kommt durch Aktion“. 💪🏻

Die Handlung kommt zuerst, die Motivation folgt danach.

Würden wir immer darauf warten, bis wir motiviert sind für eine Tätigkeit, würden wir nichts gebacken kriegen.

Oder zumindest sehr wenig.

Deswegen für den Endspurt dieses Jahres und den Beginn des nächsten Jahres:

Mach es wie der Läufer…

Nicht lange überlegen, einfach beginnen und loslegen. 🤗

Wenn du dann mitten in der Handlung bist (egal ob Sport, Abwaschen, Yoga, Putzen, Lesen, mit dem Hund spazieren…), wirst du stolz auf dich sein.


Wie geht es dir damit?
Was motiviert dich?
Oder wie überlistest du dich selbst, um Dinge umzusetzen und zu erledigen?
Schreibe mir gerne deine Gedanken!


PS: Ich bin der Meinung, umsetzen kann man immer. Nicht nur zu Neujahr und den Vorsätzen dazu.

Deswegen kommt dieser Beitrag bewusst Ende November. 🍂

Die Luft ist nicht raus aus dem alten Jahr! 

Nein, wir holen Schwung, um gepflegt mit einem „Bääääm“ im 2024 zu landen. 🥳 


PPS: Weiterlesen zum Thema Motivation – hier der Blogpost vom letzten Jahr „Wenn die Motivation sich unter der Couch versteckt.“ https://luckyelephant.ch/wenn-die-motivation-sich-unter-der-couch-versteckt/


📸 Bild von Nadine Fischer, http://www.photo-fischer.ch 

Dankbar durch den November: Wie kleine Momente grosse Freude schenken



Die Tage werden deutlich kürzer und nass kaltes Wetter begleitet uns durch den November.

Mit dem herbstlichen Wetter und der Dunkelheit kann sich auch eine gewisse Müdigkeit und Lustlosigkeit melden.

Das perfekte Gegenmittel dazu: Bewusst Dankbarkeit üben. 🤗

Dankbarkeit ist ein sehr machtvolles Tool, das uns innert wenigen Minuten gute Laune bringt, unsere Sichtweise relativiert und den Blick weiter öffnet für dankbare Momente.

Dankbarkeit zu üben ist ein zeitloses und universelles Konzept, das in verschiedenen Kulturen weltweit seinen Ausdruck findet.

Viele Kulturen haben spezifische Traditionen und Feierlichkeiten, die dem Ausdruck von Dankbarkeit gewidmet sind.

Erntedankfest (Thanksgiving) in den USA und Kanada: Es ist ein zentraler Feiertag, an dem die Menschen für die Ernte und die positiven Ereignisse im vergangenen Jahr dankbar sind. 🌾

Chuseok in Korea: Ein koreanisches Erntedankfest, das die Ernte und Ahnen ehrt. Chuseok bedeutet Herbstabend. Es beinhaltet Rituale, Spiele und das Teilen von Speisen mit der Familie. 🍁

Loy Krathong in Thailand: Ein thailändisches Lichterfest, bei dem Menschen schwimmende Laternen auf Flüssen freisetzen. Es symbolisiert das Loslassen von negativen Energien und das Annehmen des Neuen. 🏮

Ich durfte bereits an einem Lichterfest teilnehmen, was sehr eindrücklich war. Es war zwar in den USA direkt an einem See, wurde aber von thailändischen Auswanderern organisiert. Die Stimmung war wundervoll.

Mittherbstfest (Mond Fest) in China: Eine Zeit der Erntedankfeier, bei der Menschen zusammenkommen, um den Vollmond zu bewundern und traditionelle Mondkuchen zu teilen. Das japanische Pendant dazu nennt sich Tsukimi, was Mondschau bedeutet. 🌝

Mit dem baldigen Ende des Jahres 2023 können auch wir zurückschauen und uns an Begegnungen, Menschen, Ereignisse und Dinge erinnern, für die wir dankbar sind.

Wofür bist du dankbar?
Welche Menschen haben dir geholfen?
Wem hast du geholfen?
Von wem hast du ein tolles Kompliment bekommen?
Welche Erinnerungen lassen dich in Gedanken daran lächeln und aufleuchten?
Wofür bist du dankbar, dass es nicht so eingetreten ist, wie ursprünglich gewünscht?
Welche Wünsche haben sich erfüllt?
☺️🌟✨

PS: Eine sehr schöne und spielerische Möglichkeit, Dankbarkeit im Alltag anzuwenden ist die 5-Finger-Methode. 🤚🏼
Lies dazu gerne den Blogeintrag vom letzten Jahr: https://luckyelephant.ch/wie-die-5-finger-methode-unser-leben-bereichert/ 

Loslassen und Platz schaffen: Wie der Herbst uns zu Veränderung ermutigt



Der Herbst ist da mit seinen schönsten Farben und abwechslungsreichem Wetter.

Erst habe ich gelesen, dass eine hundertjährige Buche alljährlich eine halbe Million Blätter (!) fallen lässt. Das ergebe eine Laubschicht von 5- 10cm Höhe unter der Krone des Baumes, hiess es. 🍁🍂

Der Herbst eignet sich also perfekt für das Thema „Loslassen“.

Die Bäume lassen ihre Blätter los. 🌳

Wir Menschen vielleicht Dinge, die wir uns in diesem Jahr vorgenommen, aber nicht umgesetzt haben…

Das aktuelle Wetter und die Jahreszeit laden uns ein, uns nachdenklicheren Themen zu widmen.

Auf meiner To-Do-Liste steht das Ausmisten des Kleiderschranks. Die Kleider, welche weiterziehen dürfen, werden gespendet. 👗

Das Gleiche habe ich bereits mit einem Teil meiner Büchersammlung gemacht. Mein Partner ist ja der Ansicht, es seien immer noch seeeehr viele… 🤷🏼‍♀️

Gelesene Bücher dürfen weiterziehen. Mittlerweile gibt es an vielen Orten coole, umgebaute Telefonzellen, welche zu einer kleinen Bibliothek umfunktioniert wurden.

Man kann dort eigene Bücher reinstellen und sich selbst Neue aussuchen. In Emmen gibt es eine solche Bücherecke im neuen Mooshüsli-Park.
In Horw steht eine bei der Wegscheide-Bushaltestelle.
Und in Luzern gibt es sie beim Maihofschulhaus oder neben der Gütschbahn.

Ausmisten kann man auch alte Träume… 😴

Als Kind bin ich buchstäblich mit einem halben Zoo aufgewachsen: Hunde, Katzen, Meerwasserfische, Geckos, Fasane, Mäuse, Hühner, Wachteln, Hamster, Falken… die Liste wäre sehr lang. 🐭

Tiere lagen mir schon immer sehr am Herzen. Und mega gerne hätte ich wieder eine eigene Katze oder einen Hund. 🐶

Ich liebe es, ihnen Tricks beizubringen, ihre Körpersprache zu lesen und eine Verbindung aufzubauen. ☺️

Gleichzeitig ist mir aber auch klar, dass ein Tier sehr viel Zeit und Kontinuität braucht.

Mit meiner unregelmässigen Schichtarbeit auf der Intensivstation, sowie meinem Partner, der mit seinem Job als Pilot sehr viel unterwegs ist und dem gemeinsamen leidenschaftlichen Reisen, haben wir uns entschieden, aktuell kein Tierli aufzunehmen.

Diesen Traum haben wir (vorerst) losgelassen.

Gleichzeitig haben wir uns überlegt: „Wieso alles oder nichts? Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, die dazwischen liegt.“

Und sind auf die App „Hundelieb“ gestossen. 🐕

Auf der App kann man sich entweder als Hundehüter/in oder Hundebesitzer/in anmelden. Ersichtlich sind die Vorlieben des/der Hundebesitzers/in und die des Hundes.

Seit einigen Monaten hüte ich Ava, eine 11-jährige Dackeldame.

Und seit kurzem Willy, einen sechsjährigen Labrador.

Die App bietet Hundeliebhaber/innen eine wundervolle Möglichkeit, Zeit mit dem Tier zu verbringen. 🐩

Und gibt den Besitzer/innen Freiraum, wenn sie bei gewissen Gelegenheiten den Hund nicht mitnehmen können.

Perfekter Match! 🤗

Mittlerweile kenne ich mehrere Kolleginnen und Freundinnen, die die App auch nutzen und tolle Erfahrungen gemacht haben!

Loszulassen kann Angst machen, aber auch sehr befreiend sein.

Und gleichzeitig Platz schaffen für neue, tolle Möglichkeiten!

Ich wünsche die viel Freude beim Loslassen. 🍃☺️


PS: Die Dackeldame Ava ist ab und zu beim Yogaunterricht dabei im Studio und auch Online. 🤗

Offen, tolerant und direkt: Warum wir etwas von der portugiesischen Lebensart lernen können.



Während meinen aktuellen Ferien in Portugal ist mir einmal mehr aufgefallen, dass die Leute in südlichen Ländern in meinen Augen vor allem zwei Dinge gemeinsam haben.

– Sie scheinen mir im Vergleich zu uns Schweizern offener, schneller zugänglich und toleranter. Dies fängt beim Strassenverkehr an, streckt sich aus über spontane Begegnungen, wenn ich zum zweiten Mal ein Restaurant besucht habe und zeigt sich aber auch in alltäglichen Begegnungen beim Bäcker. ☺️🥐

– Und sie sind aber auch sehr direkt und bestimmt, wenn es um Belange geht, die ihnen sehr wichtig sind. Da habe ich ein Beispiel erlebt, als in einem Restaurant gerade ein „Fado“ lief. 🎶

„Fado“ ist eine musikalische Darbietung, die am Abend während dem Essen stattfindet.

Das Wort selbst bedeutet „Schicksal“. Und die Musik der „Fado“-Darbietungen ist fest verbunden mit der portugiesischen Kultur. 🇵🇹

Lissabon ist eine Hochburg dieses melodramatischen Musik-Stils. Vor allem das Quartier „Alfama“, in dem meine Unterkunft lag, hat viele Darbietungen dieser Art.

Ich habe gelernt, dass „Fado“-Lieder meistens eine Art Weltschmerz enthalten: die Lieder handeln von Abschieden, Niederlagen, Sehnsüchten, unglücklicher Liebe, Trauern um gute alte Zeiten…

Deswegen ist die vorherrschende Tonlage des „Fado“ Moll.

Während der Darbietung eines „Fado“ wird aktiv zugehört und es ist fast schon eine Beleidigung, währenddessen zu Sprechen oder laut zu sein. 🤫

An meinem Nebentisch kamen sechs Touristen aus dem Norden an, lautstark diskutierend und lachend.

Sofort kam eine kleine Kellnerin des Lokals und wies die Herren deutlich und bestimmt an, bitte leise zu sein, während das „Fado“ läuft.

Solche und ähnliche Situationen habe ich einige Male erlebt.

Ich fand es auf der einen Seite toll, wie die Portugiesen offen, tolerant und herzlich sind. 🧡

Auf der anderen Seite aber auch super, wie sie standhaft und klar ihre Meinung und Kultur vertreten. 🙏🏼

Von beiden Eigenschaften dürften wir hier mehr Gebrauch machen:

– Von der Offenheit und Toleranz einander gegenüber (dafür nicht so viel Bünzlitum😉).

– Und auch von der bestimmten, aber liebevollen Ehrlichkeit (viel besser, als Dinge hinter dem Berg zu halten!) ✨ 

Wie sanfte Sturheit grosse Herausforderungen meistert



Manchmal lohnt es sich einfach, stur zu sein. 🤷🏼‍♀️

Stur in dem Sinne von „Standhaftigkeit“ oder „Beharrlichkeit“.

Ich bin von Sternzeichen Steinbock und meine beiden Schwestern Nadine und Stephanie sind Widder.

Eine gewisse (eher: intensive) Sturheit wird uns allen dreien nachgesagt. Unsere Eltern können ein Lied davon singen. 😮‍💨

Ich bin der Meinung, dass es sich jedoch massgeblich lohnt, stur und beharrlich zu sein, gerade wenn es um wichtige Dinge im privaten oder beruflichen Leben geht. 💪🏻

– Zum Beispiel, wenn ich mich für den Willen und die Wünsche meiner Patient/innen einsetze.
Da gibt es zuweilen anstrengende Diskussionen und komplexe Sachverhalte, die es zu führen und auszuhalten gilt. Zum Beispiel beim Einhalten von Patientenverfügungen. 📝

Und um bestimmte Wünsche der Patienten umsetzen zu können, muss man manchmal auch unorthodoxe und unkonventionelle Wege gehen.

Wir erinnern uns an den Eierkocher https://luckyelephant.ch/1681-2/, die Blaskapelle https://luckyelephant.ch/staunen/ oder die Hundetreffen für’s Motivationstraining. 🐶

– Standhaft zu sein, hat sich auch gelohnt, wenn es darum ging, meine eigenen Herzenswünsche und wichtigen Anliegen umzusetzen.

Dadurch konnte ich viele Träume verwirklichen, weite Reisen unternehmen, das Yogastudio aufbauen und eine zweijährige Auszeit von der Intensivstation nehmen (in welcher ich viel Neues dazugelernt habe, als ich als Servicekraft gearbeitet habe). 🍽️

– Genauso wichtig war es, nicht auf andere zu hören, sondern meinem eigenen Weg standhaft zu folgen, als mir geraten wurde, das Yogastudio aufzugeben.

Das war, als es geschäftlich schwierig wurde mit den gesetzlich angeordneten Schliessungen in den Jahren 2020 und 2021 und meinem Schlüsselbein-Bruch dazwischen.

Standhaft zu bleiben, den Fokus und meine Vision nicht zu verlieren, sowie im Vertrauen zu bleiben, haben mir damals sehr geholfen.
Obwohl sich zwischendurch natürlich auch Zweifel und Unsicherheiten einschlichen. Das gehört dazu. 🙏🏼

Denn: Standhaft und beharrlich sein, kann man auch mit einem geduldigen, liebevollen und sanften Fokus.🤗

Ohne Druck, sondern Schritt für Schritt und mit ganz viel Vertrauen.

Dann kannst du auch die grösste Herausforderung meistern. ⛰️

Wie geht es dir mit dem Thema?
Wo wirst du herausgefordert, standhaft zu sein?
Was sind die Herausforderungen darin? 


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