Raum zum Durchatmen: Warum langsamer manchmal genau richtig ist.

Diese Woche begleitet mich ein afrikanisches Sprichwort, das ich schon lange sehr mag:
„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ 🌱
Kennst du diese Tage, an denen draussen alles grau, nass und kalt ist und man das Gefühl hat, die Welt läuft automatisch ein bisschen langsamer?
Solche Tage, an denen Entschleunigung richtig gut tut.Eine entspannte Playlist im Hintergrund. Die Yogamatte ausrollen. Sich ein bisschen Bewegung schenken. Vielleicht ein warmes Fussbad nehmen oder sich etwas richtig Leckeres kochen.
Bei mir wurde es heute ein Schmorgericht. 😋
Und irgendwie musste ich schmunzeln – weil es perfekt zum Thema passt. Schmorgerichte sind ja nicht gerade für ihre Eile bekannt.
Sie brauchen Zeit.
Und vielleicht gilt das manchmal auch für uns. 😌
Vielleicht müssen wir nicht an jedem Tag produktiver, schneller oder effizienter sein.
Vielleicht gibt es Tage, die eher nach heissem Tee, einem guten Buch, einer Lieblingsserie und einem etwas weicheren Tempo verlangen.
Und genau darum geht es auch in der akutellen Yogalektion.
Wir nehmen bewusst etwas Tempo raus.
Nicht um weniger zu machen – sondern um mehr wahrzunehmen und zu spüren. 💆🏼♀️
Wir bewegen uns gemütlich, sanft, weich und langsam.
Du kannst dir auch vorstellen, dass wir neben scheuen Tieren praktizieren, die wir nicht erschrecken möchten.
Und oft passiert genau dort etwas Spannendes:
Wenn wir aufhören zu ziehen und alles beschleunigen zu wollen, entsteht plötzlich Raum.
Raum zum Durchatmen.
Raum zum Spüren.
Raum zum Staunen. ✨
Ich wünsche dir diese Woche Momente, in denen du dir genau das erlauben kannst.
Und falls wir uns auf der Matte sehen:
Ich freue mich auf dich. 🧡
Bild von Nadine Fischer 📸
