Team Grinch oder Weihnachtsfan? Warum wir alle jetzt ein bisschen mehr Licht, Wärme und Lebkuchen brauchen…


Es sind 14 Tage bis zum 1.Türchen vom Adventskalender.

Und 37 Tage bis Heiligabend.

Egal, ob du eher Team „Grinch“ bist und egal, Weihnachten liebst oder kulturell anders geprägt bist… 😌🙏🏼

Die kommende Zeit können wir alle liebevoll und achtsam für uns gestalten.

Ich persönlich mag die Weihnachtszeit sehr: die Lichter, welche die Balkone und die Stadt Luzern (Leuchten-Stadt) erhellen. 🌟

Die selbstgemachten (oder geschenkten) Guetzli und den Lebkuchen.

À propos Lebkuchen: Der von meinem Grosmi mit viel Butter drauf und einem Glas Milch ist der Beste…überzeuge mich gerne vom Gegenteil. 😉

Auch dieses Jahr werde ich mein Zuhause mit viel Lichterzauber, Wohlfühlatmosphäre, Kerzenlicht und leckerem Duft aus der Küche schmücken.

Und einen mittelgrossen Weihnachtsbaum für meinen 1-Personen-Haushalt 3 Stockwerke hochschleppen und liebevoll schmücken, während ein Weihnachtsfilm im TV läuft. 🎄✨

Der Baum und die Deko sind einfach nur für mich.
Und für meine Gäste.

Genauso habe ich ein kleines Vogelhäuschen auf dem Balkon aufgestellt, passend zum aktuellen Kälteeinbruch… egal, ob meine Verwaltung es erlaubt oder nicht…

Schlussendlich geht es immer – egal zu welcher Jahreszeit – immer um folgendes:

– schaue gut zu dir

– mache es dir gemütlich und stärkend (ob beim Kuscheln unter der Decke während des Netflix-Schauens oder mental trainierend beim Winterschwimmen im See -> @Elisa🙋🏼‍♀️)

– koche dir Soulfood-Gerichte, die deine Seele und dein System aufleuchten, atmen und geniessen lassen 🤗

– wähle immer wieder ein sanftes, langsames Tempo in der Winterzeit

– wechsle mehr ins Ankommen, Spüren und Atmen

– treffe dich mit Seelen-Menschen und tausche dich über Alltägliches und über Tiefgründiges aus 💞

Wir alle leisten in unserem Familien- und Freundeskreis, in unserem Alltag und in unserem Beruf unglaublich viel.

Du leistest mehr als genug. 🤗

Das ist deine Zeit, auch Mal anzukommen, aufzuatmen und einfach präsent, achtsam und beobachtend zu sein. 😌

Das steckt an… auf sehr positive Art und Weise.

Happy last days of the year! 🎉

Bis bald beim Ankommen, Spüren und Bewegen im Yoga-Unterricht! 🧘🏼‍♀️

Herzrhythmus verstehen, Nervensystem stärken, Stress senken… und damit innere Balance trainieren.


Letzte Woche habe ich mir eine neue Fitbit Uhr gekauft.

Bei meiner bisherigen, sehr simplen Version war das Armband defekt und Nachbestellen konnte man es nicht mehr, da sie bereits 4 Jahre alt war.

Ich habe mir also eine neue Uhr bestellt – wieder das einfachste Modell.

Denn es geht mir eigentlich nur um zwei Dinge: Schrittzähler und Uhranzeige. ⏰

Als ich die Uhr installiere, staune ich:

Mittlerweile haben auch die Basis-Modelle Pulsmesser, Geschwindigkeitsanzeige und Workout-Detektoren…

So habe ich beim Tragen herausgefunden, dass ich einen starken Pulsunterschied innerhalb eines Atemzyklus habe.

Beim Einatmen sind es 10 – 20 Schläge mehr, als beim direkt folgenden Ausatmen.

Zuerst hat mich das kurz ein bisschen beunruhigt und deswegen habe ich mich mit dem Phänomen beschäftigt.

Es nennt sich „ausgeprägte respiratorische Sinusarrhythmie“. 🌬️

Es ist ein Zeichen dafür, dass das Nervensystem sehr flexibel zwischen An- und Entspannung wechseln kann. 😌

Der Grund dafür liegt unter anderem beim Vagusnerv, einem zentralen Teil des parasympathischen Nervensystems.

Er wirkt wie eine Art „Bremse“ für Stressreaktionen und hilft, Herz, Atmung und Blutdruck zu beruhigen.

Bei Kindern und jungen, gesunden Erwachsenen wird das Phänomen häufig beobachtet.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Atemabhängigkeit der Herzfrequenz bei den meisten Menschen ab. 🧡

Das Beste kommt aber jetzt: Wir können es trainieren! 🤗

Wenn du bewusst atmest oder dich achtsam bewegst – wie beim Yoga, Pilates, Schwimmen oder Wandern – aktivierst du den Vagusnerv.

Dein Herzrhythmus wird geschmeidiger, du kannst schneller entspannen, dein Körper regeneriert effizienter und dein Stresslevel sinkt.

Das heisst: Je mehr du Vagusnerv und Atmung trainierst, desto besser kann dein Nervensystem zwischem An- und Entspannung pendeln.

Mit meiner langjährigen Schichtarbeit auf der Intensivstation und dem Yoga habe ich mir antrainiert, innert wenigen Atemzügen überall einschlafen oder entspannen zu können. 💆🏼‍♀️

Was unglaublich wertvoll ist nach einem anstrengenden, stressigen und schweisstreibenden Dienst, bei dem man alles für seine Patienten gibt.

Genau so wichtig ist es jedoch, danach gut zu sich zu schauen und zügig in die Entspannung wechseln zu können.

Yoga ist das perfekte Übungsfeld dafür! 🧘🏼‍♀️

Diese Woche wird es bewusst intensiv.

Es erwartet dich ein Ganzkörper-Training: Wir stärken alle Muskelgruppen des Oberkörpers, der Körpermitte und der Beine.

Und verbinden es zu einem fliessenden Ablauf.

Anschliessend darfst du (glücklich seufzend) in die Schlussentspannung wechseln. 😴

Wir sehen uns auf der Matte. 😉

Die Yogamatte: Dein Ort, um einfach zu sein, ohne Druck


Meine Yogamatte liegt immer ausgerollt bereit. 🧘🏼‍♀️

Es ist beruhigend zu wissen, dass auf dieser kleinen Fläche „Dürfen“ und nicht „Müssen“ das Leitmotiv ist.

Die Yogamatte verurteilt mich nicht, wenn ich aus einer Gleichgewichtshaltung herausfalle.

Oder wenn ich mir eine Pause gönne.

Es ist ihr egal, wenn ich in der Haltung des Kindes 5 Minuten ein Nickerchen mache nach einem anstrengenden Tag.

Oder während der Schlussentspannung einschlafe. 😴

Sie beschwert sich nicht, wenn es Tage gibt, an denen der Atem unruhiger fliesst und vieles nicht klappt, wie geplant. 😮‍💨

Sie applaudiert nicht, wenn ich eine höchst anspruchsvolle Übung meistere oder den Kopfstand ruhig atmend halten kann.

Sie ist einfach da.

Und lädt zum Bewegen, Erkunden und Experimentieren ein. 🔬

Alles darf sein, nichts muss.

Die Yogamatte und deine Yogapraxis ist ein Raum der Erlaubnis und Freiheit, im Kontrast zu den strukturierten und anforderungsreichen Aspekten des Alltags.

In einer Welt, die uns allen sehr viel abverlangt und vor allem auf sehr viel „Müssen“ ausgerichtet ist, ist dies ein absoluter Segen. 🤗💖


Grundsätzlich bin ich der Meinung, wir dürfen uns selbst und unsere Mitmenschen regelmässig fragen:
– Was muss wirklich sein?
– Was dürfen wir sein lassen?
– Und was dürfen wir mehr geniessen?


📸 Bild von Nadine Fischer 
 

Die Kunst des Fliessens: Warum im Yoga die Bereitschaft zählt, nicht die Perfektion

Geschrieben von   in 


Letzte Woche war ich an einer internationalen Weiterbildung für Yogalehrer/innen in Lausanne. 🧘🏼‍♀️

Die Lehrerin Bonnie Weeks ist angereist aus Portland von der Westküste der USA und wir haben zusammen in einer Gruppe von 19 Yogateacher 4 wundervolle und intensive Tage verbracht. ✨

Das Teacher-Training heisst „Flow School“ und es geht dabei unter anderem um „Sequencing“ in einer fliessenden Form.

Also darum, wie man verschiedene Yoga-Haltungen fliessend im Atemrhythmus aneinander reiht, damit es für unseren Körper Sinn macht und sich toll anfühlt.

Wir kamen in den Genuss von Bonnies Yoga-Lektionen, konnten uns austauschen über unsere Erfahrungen als Yogalehrer/in, sprachen über Herausforderungen, über Highlights und konnten alle unglaublich viel voneinander profitieren und lernen. 🤗

Das Setting war sehr unterstützend, liebevoll und motivierend.

Im Verlauf ging es darum, dass jede/r von uns die Gruppe anleitet beim Yoga.

Da kommen auch Mal Gedanken wie:

„Ojeh…der Raum ist voll mit Yogalehrer/innen. Was ist, wenn ich etwas Schräges sage?
Werde ich bewertet werden?
Was ist, wenn ich rechts und links verwechsle und damit die anderen in eine komische Haltung bringe?
Und kann ich dies alles adäquat auf Englisch vermitteln, welches nicht meine Muttersprache ist?“ 😬

Bald merkt jede/r von uns, dass es uns allen genau gleich geht mit dem Gedankenkarusell und wir können uns in die Erfahrung hinein entspannen. 😌

Bonnie ist super darin, eine wundervolle und spielerische Atmosphäre zu schaffen, in der man sich wohl und sicher fühlt. ❤️

Und es kommt, wie es kommen musste und es ist allen passiert:
– mal wird rechts mit links verwechselt
– eine Haltung im Flow geht vergessen
– ein Verhaspeln der Wörter passiert
– es wird viel gelacht
– und man fällt aus der Haltung
– oder man hat so Muskelkater, dass man laut aufstöhnt und sich selbst eine Pause gönnt. 😅

Wenn dies passiert, haben die anderen ganz viel Geduld und man hört unterstützende und motivierende Worte.

Jede/r von uns bekommt ehrliches Feedback und ist tief berührt davon, was den anderen am eigenen Unterrichtsstil gefällt. ☺️

Neben der Verständigung in der grossen Gruppe auf Englisch, hört man alle möglichen Sprachen: Französisch, Italienisch, Schwedisch, Spanisch und Schweizerdeutsch…

Wenn jemand sich an ein Wort nicht erinnern kann oder „in seiner eigenen Sprache weiterdenkt“, helfen alle mit, die Übersetzung zu finden und die Kommunikation möglich zu machen.

Ich mag solche unkomplizierte, ehrliche und gleichgesinnte Treffen sehr. 🤩

Obwohl wir alle total unterschiedlich waren, in diversen Berufen arbeiten und an verschiedenen Punkten stehen in unserem Leben, war das offene Mindset das, was uns verbunden hat.

Was ich (unter anderem) aus diesen 4 Tagen mitgenommen habe? 
Es ist nie Perfektion, die im Yoga und im Leben zählt, sondern die Bereitschaft, überhaupt anzutreten, lernbereit und spielerisch zu sein, Leichtigkeit einzuladen und einfach den Moment zu geniessen. 💫

Das Teacher-Training hat mir erneut gezeigt, wie wichtig ein offenes und unterstützendes Umfeld ist, in dem man ausprobieren und wachsen kann.

Und wie wertvoll es ist, sich gegenseitig zu motivieren und zu inspirieren – sei es durch gemeinsames Lachen, durch Feedback oder durch das Teilen unserer Erlebnisse.

Mein Thema der nächsten Yoga-Stunde ist: „Leichtigkeit im Fluss“. 
Wir werden fliessende Sequenzen üben und uns auf den Atem konzentrieren, um zu spüren, wie der Körper sich anpasst und sich bewegen möchte.

Es geht darum, sich selbst Freiraum zu geben, um Fehler zu machen, zu experimentieren und loszulassen. 🤗

Bis bald auf der Matte! 🧘🏼‍♀️

Mit Yoga zur inneren Stärke: Deine Grenzen sanft erkunden und respektieren



„Grenzen setzen und die eigenen Grenzen respektieren“ ist das Yoga Thema dieser Woche. 🙅🏼‍♀️✨

Auf der Yoga Matte können wir dies auf eine sehr sanfte und achtsame Weise tun.

Dies wiederum hilft dir, im Alltag deine persönlichen Grenzen zu respektieren oder zu kommunizieren.

Gerade bei herausfordernden Übungen geht es nicht darum, etwas zu erzwingen oder zu erreichen.

Sondern zu spüren, wo deine Stärken liegen und wo Raum für Wachstum ist.

Dabei darfst du auf jeden Fall deine Komfortzone verlassen und experimentieren.

Und wirst aber auch an Punkte kommen, bei denen du merkst, dass es genug ist.

Dann gönnst du dir eine Pause und konzentrierst dich auf deinen Atem. Und steigst wieder ein, sobald du bereit bist dafür. 😊

Da jede Übung im Yoga viele Varianten bietet: von sanft bis intensiv… ist es das optimale Übungsfeld, um deine Grenzen zu spüren. 🧘🏼‍♀️

Dies wird dir im täglichen Leben helfen…
– klar Nein zu sagen, wenn du Nein meinst. Und zwar mit einer aufrechten und selbstbewussten Haltung. 💪🏻

– dich stark wie eine Löwin einzusetzen für die Bedürfnisse deiner Kinder, deiner Kunden oder Patientinnen (Hello nurses out there!). 🦁

– dir wohlverdiente Stunden für dich zu reservieren, in denen du dich um deine Bedürfnisse kümmerst.

– dich bestimmt zu wehren, wenn jemand deine Grenzen überschreiten möchte. 🙅🏼‍♀️

– dein Tagestempo sanft anzupassen, wenn es einen Tag gibt, an dem deine Energie nicht auf dem höchsten Level ist. 😌

Unsere Yoga-Stunde diese Woche wird dich dabei unterstützen, deine Grenzen zu erkunden und bewusst wahrzunehmen. 🤗


PS: Diese Woche findet der Unterricht nur am Montag statt.
Der Mittwoch fällt aus, weil ich bis Sonntag an einer internationalen Yoga-Weiterbildung in Lausanne bin.

Ich freue mich riesig auf die Chance und bin schon mega gespannt, was ich für uns alle mitbringen kann! 🤩




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