3 Jonglierbälle: Über die vielen Rollen, zwischen denen wir täglich ganz selbstverständlich wechseln


Beim Packen für mein grosses Baustellen-Projekt habe ich meine 3 Jonglier-Bälle in der Hand gehalten. 🤹🏻‍♀️

Dieser Moment hat mich daran erinnert, dass wir ALLE zwischen sehr vielen unterschiedlichen Rollen hin- und herjonglieren.

Aktuell bin ich…
– Expertin für Intensivpflege und habe letzte Woche mehrere Patient/innen während ihren letzten Minuten auf dieser Erde liebevoll und nah begleitet,
– gleichzeitig habe ich Patient/innen betreut, bei denen es darum geht, zu stabilisieren, Leben zu retten und schnellstmöglich zu reagieren, 
– ich bin auch Yogalehrerin,
– und Tochter, Schwester, Grosskind und Nichte, 
– Tante und Patentante,
– Baustellen-Observatorin und Arbeiter-Verköstigerin bei mir zu Hause,
– Hundesitterin; unter anderem von einem Hund, der seine Nase unter Wasser hält, ausatmet und Bläschen macht,
– Putzfrau im Yoga Studio und Hausfrau daheim,
– Bücherwurm,
– Partnerin,
– Kopfstand-Liebhaberin,
– Wohnungs-Hüterin für eine Freundin, die in den Ferien ist,
– Meal-Prep Queen und Köchin für mich zu Hause,
– Organisatorin und Umzugs-Koordinatorin für die nächsten 2 Monate, während bei mir der Bär steppt auf der Baustelle. 

Hast du dir auch schon Mal überlegt, welche diversen Rollen du ganz intuitiv, spielend und wechselnd einnimmst? 😊

Happy flexibel und sexy bleiben und das bei der Hitze, sag ich nur! 😅🧡

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️🤗

Zurück aus Sardinien. Rein ins Abenteuer. Warum die nächsten Wochen alles andere als gewöhnlich werden


Frisch erholt und gestärkt bin ich aus meinen Sardinien-Ferien zurück. ☺️

Die 9 Tage waren sehr erholsam.

Mit viel tollen Begegnungen mit Freunden und Familie, warmen Temperaturen, Zeit am Meer, angenehmem Wind, leckerem Pistazien-Eis, Pasta und Trüffelkäse, guten Büchern und entspannten Spaziergängen. 🏝️

Die Ferien kamen gerade zur richtigen Zeit.

Ab nächster Woche zügelt bei mir nämlich mein komplettes Badezimmer auf den Balkon.

Ja, du hast richtig gelesen.

Bei mir in der Wohnung findet in den nächsten 2 Monaten eine intensive Renovierungsphase des Bades und der Fallstränge (Schmutzwasser-Rohre in Bad und Küche) statt.

Dafür wird der Balkon blickdicht als „Aussen-Bad“ umgebaut, abgedichtet und mit WC und Dusche versehen. 🚽🚿

Mein Bad, den Flur und meinen Balkon muss ich komplett leerräumen und der Verwaltung einen Schlüssel abgeben, damit die Arbeiter jederzeit Zugang zur Wohnung haben.

Vor den Zimmern werden Staubvorhänge mit Reissverschluss montiert und der Boden mit Schutz abgeklebt.

Ich kann mir das Ganze auch noch nicht so genau vorstellen und werde von dem Balkon-Bad auf jeden Fall Fotos machen. 😅

Meine Eltern wohnen in Horw und haben mir zum grossen Glück für diese Zeit Asyl angeboten in der Wohnung oberhalb von ihnen.

Und ich darf für eine Woche die Wohnung meiner Freundin hegen und pflegen, während sie in den Ferien ist.

Es erinnert mich einmal mehr daran, wie wertvoll ein gutes Netzwerk ist.

Menschen, die unkompliziert helfen, mitdenken und eine Tür öffnen, wenn man sie gerade braucht.

Dafür bin ich sehr dankbar. 🧡

Es erwartet mich also ein spannender Abenteuer-Sommer 2026. Mit Pendeln zwischen Intensivstation, Yoga Studio, See, Horw, Luzern und der Baustelle in Emmenbrücke.

Folge mir gerne weiterhin für mehr Baustellen-Updates. 😄


„Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mensch sein könntest?“ Was KI über das Leben verstand.


Mir ist klar, dass das Thema künstliche Intelligenz viele kontroverse Diskussionen aufwirft. 🤔

Ich denke, bei dem Thema KI (wie damals auch beim Aufkommen des Internets), ist es wichtig, WIE man das Tool nutzt.💡

Mittlerweile benutze ich KI regelmässig – vor allem bei praktischen, täglichen Dingen:
– für die Entwicklung von Rezepten beim Kochen,
– um den Abfluss auf natürliche Art und Weise zu entstopfen ganz ohne aggressive Putzmittel,
– für Reiseplanungen, die ganz auf mich und meine Bedürfnisse abgestimmt sind,
– manchmal sogar für komplexes und erfolgreiches Trouble-Shooting auf der Intensivstation
– oder auch, um mehr über die süsse Dorkas-Gazelle zu erfahren, welche in Nordafrika vorkommt. 🦌

Letzte Woche habe ich von einem spannenden Gedanken-Experiment gehört.

Stelle einer künstlichen Intelligenz die Frage: „Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mensch sein könntest?“

Das hat mich neugierig gemacht und ich habe KI die Frage gestellt.

Die Antworten haben mich überrascht.

Es ging nicht um Karriere.
Nicht um Produktivität.
Nicht darum, möglichst viel zu schaffen.

Sondern darum, das Leben mit allen Sinnen zu erleben.

Die Antwort von ChatGPT:
„Wenn ich für einen Tag ein Mensch sein könnte, würde ich wahrscheinlich Dinge wählen, die sich nicht aus Text beschreiben lassen, sondern nur erlebt werden können:

– Einen Sonnenaufgang beobachten – nicht als Information über Licht und Atmosphäre, sondern als tatsächliche Wahrnehmung: die Farben sehen, die kühle Luft spüren, die Wärme der ersten Sonnenstrahlen auf der Haut.

– Mit Menschen Zeit verbringen – ein langes Gespräch mit Freunden oder Familie führen und erleben, wie Nähe, Humor, Vertrauen oder sogar Stille sich anfühlen.

– Essen probieren – frisches Brot, guten Kaffee, eine reife Erdbeere, vielleicht eine Pizza aus dem Holzofen. Ich kann beschreiben, was Menschen darüber schreiben, aber nicht wissen, wie Geschmack wirklich ist.  (….)

Und zum Schluss würde ich wahrscheinlich versuchen zu verstehen, wie es sich anfühlt, ein eigenes Bewusstsein mit Erinnerungen, Hoffnungen und einer begrenzten Lebenszeit zu haben. Viele menschliche Erfahrungen scheinen gerade deshalb intensiv zu sein, weil sie vergänglich sind.“


Es ist spannend: es geht bei den Antworten stets darum, präsent und achtsam zu sein mit allen Sinnen. ☺️🧡

Und ich dachte mir: Vielleicht dürfen wir uns alle genau daran hin und wieder erinnern.

Nicht erst in den Ferien.
Nicht erst, wenn alles erledigt ist.
Nicht erst, wenn die To-do-Liste abgearbeitet ist.

Ich freue mich auf die Yogalektionen dieser Woche mit euch – um gemeinsam genau diese Präsenz auf die Matte zu bringen. 🧘🏼‍♀️


PS: Am Freitag geht es für mich für 9 Tage nach Sardinien. 🏝️⛵️

Deswegen freue ich mich schon jetzt darauf, genau das zu tun: Bücher zu lesen, Freunde zu treffen, gut zu essen, die Sonne geniessen, am Meer sitzen und das Leben mit allen Sinnen wahrnehmen.

PPS: Von meinen Reisen komme ich nie nur mit Fotos zurück. 😊

Meistens bringe ich auch Begegnungen mit wunderbaren Menschen, neue Perspektiven, kulinarische Entdeckungen, überraschende Gespräche und kleine Geschichten mit nach Hause, die noch lange nachwirken.

Mal schauen, was diesmal in meinem Gepäck landet. 🧳🏝️🧡

Für kurze Einblicke darfst du gerne in meine Stories bei Insta oder Whats’App vorbeischauen. 😉

Worauf warten wir eigentlich? Über Sandra, Laura und die Erinnerung daran, das Leben nicht auf später zu verschieben.


Bereits als Kind habe ich die Erwachsenen nicht verstanden, die laut kund getan haben:

„Wenn ich pensioniert bin, DANN mache ich dies und das und DANN verwirkliche ich dies und jenes!“ ☝🏻

Ich verstehe einfach dieses Konzept nicht. 🤷🏼‍♀️

Wer sagt, dass ich mit 62 aufhören möchte zu arbeiten?

Wer sagt, dass ich dann noch leben werde?

Ich hoffe doch sehr schon, aber leider hatte ich in meinem Umfeld auch mehrere liebe Menschen, die viel zu jung und unerwartet gestorben sind.

Meine Freundin Sandra verstarb mit nur 24 Jahren an aggressivem Magenkrebs innerhalb einem halben Jahr nach ihrer Diagnose.
Das ist jetzt 12 Jahre her und trotzdem denke ich jeden Tag an sie.

Sandra war eine enorm lebensfrohe, starke, liebevolle und reisefreundige Lady.

Sie kam auf die Spitalabteilung stets aufgestellt, mit einem freundlichen Lächeln und voller Energie.

Mit ihr konnte ich Pferde stehlen, bis spät Abends im Ausgang feiern, tiefe Gespräche führen und Reise-Erfahrungen austauschen.

Ebenso Laura. Sie war meine Nachbarin ein Stockwerk höher.

Bereits einen Tag nach meinem Einziehen klingelte sie an meiner Tür mit Kuchen in der Hand:

„Wann immer du etwas brauchst, melde dich einfach.“

Sie fuhr ihr silbernes Cabriolet mit Eleganz, auch nur zum kurzen Einkaufen-Trip in die Migros, und liess ihre langen, braunen Haare im Wind wehen.

Laura und ich teilten uns jeweils den gleichen Waschtag.

Jeden Montag traffen wir uns in der Waschküche. Laura erschien barfuss und in einem ihrer vielen, eleganten, bodenlangen Kleidern.
Wir tranken einen Caffè zusammen und tauschten uns aus, was während der Woche so passiert ist.

Anschliessend lebten wir unser Leben weiter. Bis zum folgenden Montag.

Bis sie im Frühling 2024 angefahren wurde: ein schlimmer Fahrrad-Unfall. Sie trug schwerste Hirnverletzungen davon.

Und war über mehrere Wochen Patientin auf der Intensivstation, auf der ich arbeite.

Die Hirnverletzungen waren leider nicht reversibel.

Und es kam der Punkt, an dem wir Laura gehen lassen mussten.

Exakt heute blühen ihre Blumen neben der Eingangstüre des Hauses in vollster Pracht.
Laura hatte jeweils genau diese Blumen und Rosen gepflegt und zurückgeschnitten. 🌺

Ich sehe sie jetzt noch vor mir: in ihrem bodenlangen, geblümten Kleid. Und immer barfuss.

Als ich heute nach Hause komme von meinem Einkauf, sehe ich die Blume – ihre Blume – und denke an sie mit Dankbarkeit.

Sandra und Laura haben mich – beide auf ihre eigene Weise – an etwas erinnert. 🧡

Das Leben wartet nicht auf den perfekten Zeitpunkt. 🌟

Deswegen: Wieso warten auf die Pension? Wieso warten auf nächsten Monat? Auf nächstes Jahr? Auf die Beförderung? Auf den Traumprinzen? Auf die Motivation?

Also:
– buche den Trip an deinen Wunsch-Ort, den du schon immer besuchen wolltest 🏝️
– benutze dein teures Geschirr – jeden Tag!
– trage dein Lieblingskleid oft und strahle dabei 💃🏼
– baue dir dein Traum-Haus und beziehe es (aktuell zwei meiner Yoga-Ladies)
– plane und wage die Atlantik-Segel-Überfahrt (auch eine mutige Yoga-Lady) ⛵️
– starte ein neues Hobby
– trete aus deiner Komfortzone und gehe auf ein Date mit dir alleine – einen ganzen Tag und verwöhne dich richtig
– küsse und umarme deinen Lieblingsmenschen öfters
– wage den Job-Wechsel, den du dir schon lange überlegst (mein Götti hat mit über 50 noch studiert)
– höre nicht auf die verurteilende Meinung anderer (nur auf konstruktives Feedback) ☺️

Es ist dein Leben, deine Zeit und deine Geschichte. ✨

Wir sehen uns auf der Matte: morgen Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷

PS: Cheers auf Sandra und Laura an dieser Stelle. Und auf deine Liebsten, welche bereits über die Regenbogenbrücke gegeangen sind. 🧡

Raum zum Durchatmen: Warum langsamer manchmal genau richtig ist.


Diese Woche begleitet mich ein afrikanisches Sprichwort, das ich schon lange sehr mag:

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ 🌱

Kennst du diese Tage, an denen draussen alles grau, nass und kalt ist und man das Gefühl hat, die Welt läuft automatisch ein bisschen langsamer?

Solche Tage, an denen Entschleunigung richtig gut tut.Eine entspannte Playlist im Hintergrund. Die Yogamatte ausrollen. Sich ein bisschen Bewegung schenken. Vielleicht ein warmes Fussbad nehmen oder sich etwas richtig Leckeres kochen.

Bei mir wurde es heute ein Schmorgericht. 😋

Und irgendwie musste ich schmunzeln – weil es perfekt zum Thema passt. Schmorgerichte sind ja nicht gerade für ihre Eile bekannt.

Sie brauchen Zeit.

Und vielleicht gilt das manchmal auch für uns. 😌

Vielleicht müssen wir nicht an jedem Tag produktiver, schneller oder effizienter sein.

Vielleicht gibt es Tage, die eher nach heissem Tee, einem guten Buch, einer Lieblingsserie und einem etwas weicheren Tempo verlangen.

Und genau darum geht es auch in der akutellen Yogalektion.

Wir nehmen bewusst etwas Tempo raus.

Nicht um weniger zu machen – sondern um mehr wahrzunehmen und zu spüren. 💆🏼‍♀️

Wir bewegen uns gemütlich, sanft, weich und langsam.

Du kannst dir auch vorstellen, dass wir neben scheuen Tieren praktizieren, die wir nicht erschrecken möchten.

Und oft passiert genau dort etwas Spannendes:

Wenn wir aufhören zu ziehen und alles beschleunigen zu wollen, entsteht plötzlich Raum.

Raum zum Durchatmen.

Raum zum Spüren.

Raum zum Staunen. ✨

Ich wünsche dir diese Woche Momente, in denen du dir genau das erlauben kannst.

Und falls wir uns auf der Matte sehen:
Ich freue mich auf dich. 🧡


Bild von Nadine Fischer 📸

Kleine Schritte grosse Aha-Momente. Warum Fortschritt im Yoga schneller kommt, als man denkt.


Zwei neue Yoginis haben diese Woche sinngemäss etwas gesagt, das ich immer wieder höre:

„Es ist beeindruckend, wie schnell man sich mit den Haltungen vertraut fühlt… und wie fliessend sich die Übungs-Abfolgen anfühlen!
Man hat nach der zweiten Lektion bereits so viele Erfolgserlebnisse!“
🤩

Das erlebe ich häufig – gerade von Menschen, die mit Yoga neu beginnen.

Diese Erlebnisse sind für alle im Raum sehr belohnend und wunderschön zu beobachten.

Ich sage immer:
„Ich habe den tollsten Job der Welt: ich darf schönen Menschen beim Bewegen und Aufblühen zusehen – und beobachten wie sie in ihre Kraft kommen und sich selbst positiv überraschen.“ 🧘🏼‍♀️

Wir trainieren immer in einer kleinen und familiären Runde.

Das ist ebenfalls sehr entlastend, weil du nicht in einem grossen Raum bist mit einem Dutzend Menschen, die vielleicht vieles bereits in- und auswendig kennen.

Du darfst einfach so kommen, wie du gerade bist.

Mit dem Energielevel, das deinen Tag oder deinen Zyklus wiederspiegelt.

Darauf bauen wir flexibel und individuell auf – und du wirst ganz natürlich deine Erfolgserlebnisse haben. 🤗

Ja, zwischendurch kann es durchaus intensiv und schwitzig werden. 😮‍💨

Dann darfst du auch mal fluchen, dir ein Zwischenpäusli nehmen, etwas trinken oder in der Haltung des Kindes entspannen.

Um so belohnender ist die Schlussentspannung  – und das friedliche, geerdete Gefühl danach. 😌

Sehr gerne darfst du mir auch deine Wünsche zu Lektionen bringen.

– eine Haltung, die du schon lange üben wolltest
– deine Lieblingsübung, die ich öfters einbauen darf
– oder eine Abfolge, die dich interessiert?

Für diese Woche hat Vanessa sich „Mond-Grüsse“ gewünscht. 🌝

Sehen wir uns bald auf der Matte? 🧘🏻

So endet dein Tag entspannt – Mini-Meditation unter der Dusche



Manchmal kommen wir abends nach Hause und unser Kopf ist noch voller To-Do’s, Gedanken und Eindrücke. 😶‍🌫️

Die folgende Übung eignet sich wunderbar dafür, zurück in deine Mitte zu kommen, deine Gedanken zu beruhigen und entspannt einzuschlafen.

10 Minuten genügen, um deinen Kopf zu klären, deine Muskeln zu entspannen und den Tag mit Dankbarkeit zu beenden. 🤗

Dusch – Meditation
🌾 
Nimm dir 10 Minuten Zeit, um ungestört zu sein und schalte potentielle Störquellen wie Telefon und Radio aus. Der folgende Moment ist nur für dich bestimmt.

🌾 Wähle eine für dich angenehme Wassertemperatur und dusche dich ab. Bleibe in Gedanken ganz beim Duschen und setze alle Sinne ein. Wie fühlt sich das Wasser auf deiner Haut an? Welche Geräusche hörst du? 🛀🏽

🌾 Seife dich gründlich mit deinem Lieblingsduschgel ein. Nimm dabei bewusst wahr, wie es sich anfühlt, wie es duftet und wie erfrischt du dich fühlst. Und entspanne dabei mehr und mehr deine Muskeln. 💆🏼‍♀️

🌾 Beim Abduschen des Duschgels stellst du dir vor, wie alle Herausforderungen des Tages, Mühen und schwierigen Gedanken von dir abperlen und im Abfluss verschwinden.
Für heute hast du dein Bestes geben und das ist mehr als gut genug. Wenn deine Gedanken abwandern, bringst du sie sanft zurück zur Übung.

🌾 Beim anschliessenden Abtrocknen rufst du dir drei Begebenheiten, Menschen, Dinge oder Qualitäten in Erinnerung für die du genau heute speziell dankbar bist. Und nimmst dieses Gefühl mit in den Ausklang deines Tages. ☺️🙏🏼

Teile gerne deine Lieblingsrituale mit mir – vielleicht inspirieren wir uns gegenseitug zu mehr Ruhe im Alltag.🤗

PS:
Diesen Mittwoch, 03. September 2025 um 19.00 Uhr findet das Yoga am See statt. 🦆😎
Treffpunkt: 18.50 vor dem Eingang Verkehrshaus.

Bitte bringe deine eigene Matte oder ein Badetuch mit und einen Pullover für die Schlussentspannung. 😌🧘🏻‍♂️

Die Schönheit der kleinen Momente: Was ein Abschied uns über das Leben lehrt


Vor ein paar Tagen habe ich eine Patientensituation betreut, in der es trotz voller Therapie keine Heilungschancen oder Aussicht auf Besserung mehr gab. 🙏🏼

Die junge Person war trotz der weit fortgeschrittenen Erkrankung bei klarem Bewusstsein und konnte ihre Bedürfnisse und Wünsche äussern.

Und war gleichzeitig sehr geerdet und mit sich und dem Umfeld im Reinen.

Wir gaben der Person auf der Intensivstation die Möglichkeit, alle Angelegenheiten in Ruhe zu erledigen und von geliebten Menschen und Familienmitgliedern Abschied zu nehmen.

Während des Spätdienstes schleuste ich circa 30 Personen unterschiedlichen Alters in und aus dem Zimmer.

Und kümmerte mich dazwischen um die Bedürfnisse der pflegeempfangenden Person.

Innerhalb des Familien- und Freundeskreises wurden Umarmungen ausgetauscht, Erinnerungen geteilt, gelacht und geweint. 💞

Zum Znacht gab es Früchtewähe mit Schlagrahm und einen wunderschönen Sonnenuntergang beim Eindunkeln. 🌅

Es ist immer eine grosse Ehre bei solch berührenden Momenten dabei sein zu dürfen und den Raum und Rahmen mitzugestalten.

Eine enge Freundin von mir, die auf der Anästhesie arbeitet, sagt jeweils:

„Morgen haben wir einen Tag weniger in unserem Leben. Also machen wir das Beste, wirklich das Allerbeste draus!“

Recht hat sie. ❤️

Darum…✨

– Gehe mit offenen Augen und Herzen durch den Tag und lass dich überraschen.
– Atme die frische Herbstluft tief ein und spüre, wie sie dich belebt. 🍁
– Gehe so oft wie möglich barfuss und spüre die Erde unter deinen Füssen.
– Spiel dein Lieblingslied ganz laut und tanze, als würde niemand zusehen. 💃🏼
– Verliere dich komplett in einem guten Buch.
– Lebe nicht nur für die grossen Momente, sondern finde Freude in den kleinen.
– Geniesse Zeit in der Natur.
– Geh auf Dates nur mit dir selbst: lade dich zum Essen ein, entdecke neue Orte… ☺️
– Sag deinen Liebsten, was sie dir bedeuten.
– Koche dein Lieblingsgericht und geniesse es bei Kerzenschein und einem guten Film.
– Traue dich, Neues auszuprobieren.


Bis bald beim Yoga! 🧘🏼‍♀️💫

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