Sich vom Rhythmus tragen lassen: Über Herbst, Tagesform und den eigenen Takt.


Der Herbst bringt gerade seinen ganz eigenen Rhythmus mit.
🍁

Stürmische Regentage, dunkle Wolken und Regenbogen wechseln sich mit warmen, sonnigen Herbsttagen ab.

Die Luft wird kühler, das Licht verändert sich und die Tage werden kürzer.

Und damit verändern sich auch unsere Bedürfnisse.

Manchmal möchten wir trotz Wind und Regen nach draussen.

Manchmal lieber mit Tee, Kerzen und einem Buch auf’s Sofa.

Ein sonniger Herbsttag lädt vielleicht zu einem langen Spaziergang ein – oder einfach zu einem Kaffee auf dem Balkon mit Sonne im Gesicht. 😎

Wir müssen nicht jeden Tag gleich viel Energie haben oder auf alles gleich reagieren.

Genau darum geht es diese Woche auch im Yoga.

Mit ruhigen, fliessenden und wiederkehrenden Bewegungen dürfen wir uns nach und nach in den Flow hineinbewegen.

Beim eigenen Durchüben hatte ich im Verlauf das Gefühl, von den Bewegungen wunderbar gewiegt zu werden. 🧘🏼‍♀️

Unser Thema diese Woche: Sich vom Rhythmus tragen lassen. 🍃

Und dabei trotzdem bei sich bleiben.

Bis bald auf der Matte! 🤗

PS: Was magst du persönlich am Herbst? ☺️🧡 

Ankommen im eigenen Tempo. Über Spüren, Stabilität und Aufrichtung.


Zurückkommen braucht manchmal etwas Zeit.

Nach intensiven Tagen auf Sardinien hat mein Körper nach der Rückkehr etwas Zeit gebraucht, um wieder ganz im Alltag anzukommen.

Meer, Natur, gutes Essen, Zeit mit meinem Partner, seiner Familie und Freunden – und dann wieder zurück in den gewohnten Rhythmus. ☺️

Was mir in solchen Phasen unglaublich hilft, ist Erdung.

Meine erste Yogapraxis zu Hause dauerte gerade einmal 20 Minuten. Ganz ruhig, ganz simpel.🧘🏼‍♀️
Die Füsse spüren. Den Atem wahrnehmen. Gewicht abgeben. Stabilität finden.

Und danach fühlte ich mich sofort wieder mehr bei mir. 🤗 

Wieder einmal habe ich gemerkt, was für ein wundervolles und praktisches Werkzeug Yoga sein kann.

Nicht nur für Kraft, Beweglichkeit oder Balance – sondern auch, um sich zu verwurzeln, zu zentrieren und von dort wieder aufzurichten.

Genau darum geht es diese Woche im Yoga: Verwurzeln. Stabilität finden. Aufrichten.

Von den Füssen bis zur Krone – ruhig, klar und stärkend. 🌱🧘🏼‍♀️

Ich freue mich auf euch auf der Matte. 🧡 

„Jammerfasten“ – schaffst du eine Woche ohne zu jammern?


Jammerfasten.

Ich stutze und bleibe an dem Wort hängen. 🤔

Letzte Woche habe ich diese Werbung auf Instagram gesehen.

Es geht darum, sich für eine Woche oder einen Monat komplett dazu zu verpflichten, nicht zu jammern, zu nörgeln, zu schimpfen, zu fluchen oder sich zu beschweren.

Weder über das Wetter, noch über das PC-Problem bei der Arbeit. Oder den Drucker zu Hause. (Drucker sind ja bekanntlich die besten Geduld Tester). 😮‍💨

Und auch nicht über das „Einkaufs-Gspändli“, welches meinen Einkaufswagen vehement und bestimmt zur Seite schupst, um möglichst schnell zu den Bananen zu gelangen.

Es muss ein regelrechter Bananen Notfall sein, alles andere kann ich mir nicht erklären.
Und wer von uns kennt sie nicht: die Bananen Notfälle… 🍌

Nun gut: eine Woche Jammerfasten mag eventuell noch machbar sein. Aber ein ganzer Monat?

Dafür fluche ich dann doch zu gerne. 😄

Und ich finde es auch reinigend und heilsam, seinen Frust kurz und angemessen zu adressieren und verbalisieren zu dürfen.

Auch Frustgefühle möchten wahrgenommen werden. Wie alle Gefühle.

Deswegen heisst es ja auch Gefühle: „Geh hin und fühle.“ 💞🏃🏼‍♀️

Trotzdem finde ich den Ansatz des Jammerfastens spannend!

Denn um sich nicht in einer Endlosschleife des Frusts und Nervens zu bewegen, ist es genau so wichtig und heilsam, seinen Fokus wieder sanft auf Positives auszurichten:

– Auf aktuelle Erfolgserlebnisse,
– bevorstehende Reisepläne und Abenteuer,
– auf Ziele,
– oder deine Bucket Liste und Herzenswünsche,
– darauf was gerade toll und gut funktioniert
– und dich dankbar macht. 🤗
– Und natürlich auch darauf, was dich während deinen Herausforderungen stärkt.

Beobachte einmal, was passiert, wenn du ein Gespräch in diese Richtung leitest und deinem Gegenüber Fragen dazu stellst…

Happy Jammerfasten, liebe Yoginis! 😉

Sanft statt intensiv: Yoga, wenn dein Körper Ruhe braucht.


„Kann man während einer Erkältung oder verstopfter Nase auch Yoga praktizieren?“

Dies werde ich gerade in der Wintersaison immer Mal wieder gefragt. 🤗

Meine Antwort und mit einer Erkältung während der letzten Tage: 🤧

„Ja, aber nicht als intensives Workout. Sondern ganz sanft und bewusst langsam.“ 🧡

Es geht in dieser Zeit nur darum:
– dir für ein paar Minuten etwas Ruhe zu gönnen,
– dich möglichst mit dem Oberkörper leicht hoch- oder vornüber- zu Lagern für optimales Atmen (keine Umkehrhaltungen, Akkrobatik oder tiefe Rück- oder Vorbeugen), 
– viele Hilfsmittel (wie Decken, Kissen) zum Support zu nutzen, 💆🏼‍♀️
– einfach nur zu sein,
– und leise Musik zu hören, wenn du magst (z.B. Yin Yoga Musik oder Regenwaldgeräusche). 🎶

Du kannst dir eine oder mehrere der oben abgebildeten Positionen aussuchen.

Dich ganz bequem positionieren und einfach entspannen.

Die Übungen kannst du selbstverständlich zu jeder anderen Jahreszeit zum Entspannen ebenfalls wunderbar nutzen. ☺️


Im entspanntesten Sinne wünsche ich dir von Herzen einen tollen Jahresausklang! 💞

Und ganz viel Elan und wundervolle Momente für’s neue Jahr 2026!

Bis bald auf der Matte, Selina✨

Herbstzauber für Körper, Zuhause und Seele


Gut gestärkt und mit wundervollen Erlebnissen bin ich aus den Ferien von Sardinien zurück. ☺️

Der intensive Temperaturwechsel und die Zeitumstellung machen es mir jedoch ein bisschen schwer, um ehrlich zu sein… 😅

Der Herbst ist da – kühler, früher dunkel, mit Wind und Regen.

Und gleichzeitig voller Möglichkeiten, den Körper, das Zuhause und die Seele bewusst zu pflegen.

Damit du den Herbst bewusst geniessen und ganz schön für dich gestalten kannst, habe ich einige einfache Routinen, Rituale und Ideen zusammengestellt. 🍁🤩


🌿 Tägliche Mini-Routine – so easy, dass es Spass macht
– Morgens: Ein Glas warmes Wasser mit Zitrone oder Ingwer. Klingt simpel, wirkt aber wie ein Mini-Boost für deinen Körper – Verdauung, Immunsystem, gute Laune. 🍋✨

– Nahrungsergänzungen: Seit Jahren schwöre ich auf Kurkuma + schwarzen Pfeffer zur Unterstützung des Immunsystems und Vitamin D für Sonne im Herzen. Das Zeug hilft wirklich und du kriegst es von verschiedenen Anbietern – auch bereits in der Migros oder im Coop.

– Bewegung: 10 – 20 Minuten spazieren, sanftes Yoga oder Hula-Hoop. Schon ein bisschen Aktivität hebt Stimmung und Energie – fast wie kleine Glückspillen. 

– Dankbarkeit: Täglich 3 Dinge aufschreiben, für die du heute dankbar warst. Was waren deine Highlights? 🌟

– Gemütlichkeits-Alarm: Kuscheldecke, dein Lieblings-Tee, Kerzen an – mit der Lieblingsserie oder einem richtig guten Buch dazu. Voilà – Instant-Herbst-Zauber!


🛁 Wöchentliches Selfcare-Date – nur für dich oder mit einem Lieblingsmenschen
– Home-Spa eröffnen: Peeling, Gesichtsmaske, ein heisses Fussbad nachdem du draussen im Regen spazieren warst. Perfekter Ausgleich. 😌

– Soulfood: Neues, herbstliches Rezept ausprobieren – Kürbissuppe, spezielles Risotto oder Samosas selbst machen. Mini-Abenteuer, Genuss und Glücksgefühle. 🥗

– Naturmomente: Spaziergang im Wald, Park oder See – Blätter riechen, die Luft tief einatmen, die Farben geniessen, Enten beobachten.
Einfach kurz die Welt anhalten.

✨ Zuhause und Atmosphäre
– Flauschige Decken, warme Socken, Kerzen, sanftes Licht, Lieblingskissen – kleine Inseln der Gemütlichkeit überall.


Mein Tipp: Picke dir raus, was dir gerade heute gut tut. Ein Schritt nach dem anderen. 🤗

Warum der Moment JETZT der perfekte Zeitpunkt für deine Träume ist



Heute habe ich ein bisschen auf Instagram gescrollt.

Neben süssen Tiervideos mit sprechenden Papageien, verrückten Eichhörnchen und diversen Yoga-Reels, fiel mir ein Video ins Auge einer Patientin mit Beatmungsschlauch und künstlichem Atemzugang.

Hinter ihr kniet eine Physiotherapeutin auf dem Bett und hält ihren Kopf und Rumpf stabil. 👩🏼‍⚕️

Diverse weitere Schläuche und Kabel sind zu sehen.

Die Patientin kommt mir bekannt vor und sofort sehe ich anhand des Hintergrunds, dass es unsere Intensivstation ist, in der das Video aufgenommen wurde.

Sie und ihr Mann haben wegen einem Geschäft in der Gegend ein öffentliches Profil und teilen ihren Kampf zurück ins Leben.

Genau so wie sie Highlights teilen.

Das neueste Video zeigt die Patientin in der Rehabilitationsphase mit einem Spezial-Ventil zwischen Beatmungsmaschine und ihrem künstlichen Atemzugang. 🫁

Damit kann sie trotz der Beatmungssituation sprechen.

Sie spricht direkt in die Kamera und erklärt wie es ihr geht, wie sie und ihr Mann alles meistern und bedankt sich für alle Unterstützung, die sie kriegen.

Dann spricht sie ebenfalls über Lebenswillen, Dankbarkeit und die Sinnhaftigkeit des Lebens. 🧡

Dass man unbedingt seinen Träumen folgen soll und nichts rausschieben soll…

Sie beschreibt, dass sie dies immer gemacht hat und auch weiterhin beibehalten will, trotz ihrer Situation.

Ihre Worte berühren und beeindrucken sehr.

Und man merkt, dass sie trotz ihrer (wie sie sagt) „misslichen Lage“ ganz viel Kraft und Lebenswillen hat. 🤗

Mit ihrer Einschätzung bin ich absolut einverstanden.

Bereits als Kind habe ich die Erwachsenen nicht verstanden, die laut gerufen haben:

„Wenn ich pensioniert bin, DANN mache ich dies und das und verwirkliche dies und jenes!“ ☝🏻

Ich verstehe einfach dieses Konzept nicht.

Wer sagt, dass ich dann noch leben werde?

Ich hoffe doch schon, aber leider hatte ich in meinem Umfeld auch mehrere liebe Menschen, die viel zu jung und unerwartet gestorben sind.

Oder wer sagt, dass ich mit 62 aufhören möchte zu arbeiten?

Deswegen:
– buche den Trip an deinen Wunsch-Ort, den du schon immer besuchen wolltest 🏝️
– Benutze das teure Geschirr – jeden Tag!
– trage dein Lieblingskleid oft und strahle dabei 💃🏼
– kaufe dir dein Traum-Haus und baue es um (aktuell zwei meiner Yoga-Ladies)
– plane und wage die Atlantik-Segel-Überfahrt (auch eine mutige Yoga-Lady) ⛵️
– starte ein neues Hobby
– trete aus deiner Komfortzone und gehe auf ein Date mit dir alleine – einen ganzen Tag und verwöhne dich richtig
– küsse und umarme deinen Lieblingsmenschen öfters
– wage den Job-Wechsel, den du dir schon lange überlegst (mein Götti hat mit über 50 noch studiert)
– höre nicht auf die verurteilende Meinung anderer (nur auf konstruktives Feedback) ☺️

Es ist dein Leben, es sind deine Entscheidungen und Erfahrungen.

Nur du kannst es rocken! 💃🏼


Wir sehen uns auf der Matte: heute im Studio oder am Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷

Warum Erdung in stressigen Zeiten so wichtig ist – Tipps für mehr Ruhe



Manchmal gibt es Wochen, in denen die Arbeitslast sehr hoch ist.

Und die To Do Listen länger und länger werden.

Es sind buchstäblich diverse kleine Feuer zu löschen. 🔥

Und neue Aufgaben kommen stetig dazu.

Während solchen Zeiten, hilft es enorm, sich gut zu erden.

Es gibt Momente, in denen es so gut tut, einfach den Boden unter den nackten Füssen zu spüren. 😌

Auf unterschiedlichen Untergründen: Kieselsteine am Flussufer, Sand am Seeufer, oder Moosgewächs im Wald.

Du wirst merken, wie der Kontakt mit der Erde dich zuerst sanft aktiviert und anschliessend beruhigt.

Auch in den eigenen vier Wänden hilft Barfussgehen sehr, dich richtig gut zu erden und in die Füsse zu spüren.

Genau so wundervoll: aktuell spätabends barfuss um den Block gehen.

Die Luft ist etwas abgekühlt, aber der Boden noch warm.

Du kannst den Sternenhimmel beobachten, deine Gedanken schweifen lassen und anschliessend in deinem Zuhause eine kühle Dusche oder ein kaltes Fussbad geniessen. ✨

Das ist unbezahlbar bei diesen Temperaturen: einfach erden, atmen, spüren, sein.

Oder du gönnst dir eine kleine Auszeit unter einem schattigen Baum mit einem guten Buch. 📖

Liegend beim Lesen hast du ganz viel Bodenkontakt, Erdungs-Gefühl und kannst dich vom Boden halten lassen.

Ebenfalls eine tolle Möglichkeit: mit deinen Freunden oder deinem Lieblingsmenschen ein Picknick geniessen unter freiem Himmel.

Decke ausbreiten, Snacks auspacken, Schuhe ausziehen, und geniessen. 🍉


Diese Woche haben wir im Yoga das Thema „Erden und Stabilität spüren.“

Wir sehen uns auf der Matte: heute im Studio oder am Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷


Über dich selbst hinauswachsen mit Yoga –und was ich besonders liebe am Yogaunterrichten



Weisst du, was ich am Yogaunterrichten so unglaublich schön finde? 🤗

Ich darf tolle Menschen beim Bewegen, Ankommen, Aufblühen, Wachsen und Entspannen begleiten. 

Es ist bereichernd zu sehen, wie in jeder Lektion Erfolge gefeiert werden. 

Die Erfolge können ganz unterschiedlich sein…

– Ich beobachte, wie jemand einen sanfteren Blick auf sich selbst richtet und sich selbst weniger kritisiert. 
– Eine Balance-Haltung klappt sehr gut und führt zu einem erleichterten Auflachen. 
– Mehr Beweglichkeit wird freigeschaltet und sogar schwierigere (vorher ungläubig beäugte) Haltungen werden möglich. 
– Ich sehe, wie sich das Selbstbewusstsein verbessert auf und abseits der Matte. 🧡
– Die Körperhaltung wird aufrechter. 
– Ein tiefes und erleichtertes Aufseufzen beim Start der Schlussentspannung. 😮‍💨
– Ein genauso tiefes Aufseufzen beim Start der Lektion, weil du weisst, dass diese Stunde nur für dich da ist. In der du nichts leisten musst… dafür experimentieren, spüren und ankommen darfst. 😌


Ebenfalls liebe ich auch eure persönlichen Berichte aus dem Leben. 🌱

Was dich gerade beschäftigt:
Die Renovation des Hauses, Kinderbetreuung organisieren, Herausforderungen bei der Arbeit, der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen, ein Energie-Einbruch und Erschöpfung, eine Trennung, ein Jobwechsel, Befürchtungen… allgemeine und wichtige Gedanken rund um’s Leben. 

Und ebenso liebe ich auch deine Highlights: 
Eine lang ersehnte Reise, die endlich wahr wird; die Beförderung bei der Arbeit, das erfolgreiche Konzert mit der Musikgruppe, deine Schwangerschaft bekanntgeben, der Umzug in deine Traumwohnung, das Befreien von Altlasten, das Adoptieren eines Hundes, das Einstehen für deine Bedürfnisse, das Ausprobieren von Neuem, deine Komfortzone erweitern… 💃🏼☺️


In diesem Sinne: Auf viele weitere tolle Yogalektionen und das gemeinsame Teilen unserer Highlights und Gedanken. 😊

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️💞


PS:
Spezielle Öffnungszeiten wegen Pfingsten: am Pfingstmontag 09. Juni findet der Unterricht nur abends statt um 18 und um 20 Uhr. 
Mittwoch 11. Juni hoffen wir auf gutes Wetter für’s Yoga am See. 

Anschliessend bin ich für eine Woche in den Ferien in Sardinien. 🏝️🇮🇹🍝 


📸 Bild von Nadine Fischer 

 

Warum ich fremde Menschen nach Lebensweisheiten frage – und was das mit dem Verlassen der Komfortzone und Abenteuern zu tun hat.



Wir alle haben Komfortzonen, in denen wir uns bewegen und uns wohlfühlen. 😌

Sie geben uns ein Gefühl der Sicherheit und des Aufgehobenseins.

Auch unsere gefestigten, täglichen Rituale sind Teil dieser Komfortzonen.

– Mein Kaffee am Morgen mit einem kleinen Löffel Zucker und etwas Vollrahm.

– Der gewohnte Heimweg nach der Arbeit mit dem Velo an der Reuss entlang und dabei die Schwäne und Vögel beobachten. 🦢

– Seit langem keine Nachrichten mehr konsumieren. Ein Segen, ich sag’s dir…
(Und glaub‘ mir, das Wichtigste erreicht dich trotzdem früh genug.)

– Der Waschtag immer am Montag fix eingeplant. Seit Jahren. 🧺🫧

Ich liebe solche Rituale, Gemütlichkeit und Komfort.

Gleichzeitig setze ich mir selbst aber auch immer wieder kleine Ziele, um aus der Komfortzone auszubrechen und neue Abenteuer zu erleben. 🧡

Im März habe ich auf Instagram einen Beitrag gesehen, bei dem es darum geht, ein kleines Notizbuch mit sich zu führen.

Wenn ich auf interessante Menschen treffe, bitte ich sie, eine Lebensweisheit in mein Notizbuch zu schreiben. 📖

Gerade bei Ausflügen oder Reisen habe ich das Notizbuch immer mit dabei.

Es entstehen sehr spannende Begegnungen mit anderen Reisenden oder Einheimischen.

Die 66-jährige deutsche Sitznachbarin im Flugzeug zum Beispiel. Sie und ihr Mann reisen seit Jahrzehnten an den gleichen Camping und lieben die italienische Art zu leben. 🍝🇮🇹

Anstelle zu schlafen (wie ich es im Flugzeug immer mache, direkt nach dem Start bis zur Ankunft), quatschen wir den ganzen Flug durch.
Tauschen Geschichten und Erfahrungen aus.

Die 25-jährige Giulia, welche am Nebentisch mit mir im Restaurant sitzt.
Sie hat eine ganz sanfte, aber starke Art, betreibt Kampfsport und beginnt direkt eifrig zu schreiben, als ich sie nach nach ihrer Lebensweisheit frage.

Der 23-jährige Kellner Leonardo in einer kleinen Bar in Rom, als ich mich spontan für einen späten Schlummertrunk entscheide.

Er zögert und ist erstaunt ab meiner Frage und meint, dass er mir doch keine Lebensweisheit geben kann in seinem Alter.

„Selbstverständlich kannst du, deine Stimme ist wichtig!“ ☺️

Leonardo überlegt, hält das Notizbuch in der Hand und meint: „Un momento, per favore…“

Nach etwas überlegen und besprechen mit drei Pärchen im mittleren Alter, die sich nicht kennen und mit mir die letzten Gäste sind in der Bar… werden kurzerhand die Rollos beim Eingang der Bar runtergelassen.

Geschlossene Geschellschaft ab jetzt. 😅

Die Tische werden zusammengeschoben und es beginnt eine philosophische Diskussion zwischen uns allen.

Was ist wichtig im Leben?
Welche Träume hat jeder von uns?
Was haben wir bereits erlebt, was uns Lebensweisheit gibt?

Erst nach 03.00 Uhr morgens bin ich zurück in meinem AirBnB bei Alessandra, Gennaro und ihrer Hündin Miss.

Und schleiche mich leise rein, damit niemand aufwacht.

Die Hündin begrüsst mich freudig wedelnd und geht zurück in ihr Hundebett. 🐕

Glücklich, müde und mit wundervollen Lebensweisheiten in meinem Notizbuch gehe ich zu Bett.

Am nächsten Morgen kriege ich ebenfalls einen lieben Eintrag von meinen Gastgebern Allesandra und Gennaro. 🧡


Unser Thema der Woche beim Yoga ist:
„Die Komfortzone verlassen oder Outside of the Box denken“.

Wir sehen uns auf der Matte, ich freue mich auf dich! 🧘🏼‍♀️🤗 


Anmelden kannst du dich auf der Seite: http://www.luckyelephant.ch/kurse

Du brauchst keine Vorkenntnisse, alle Yoga-Level sind willkommen! 🧡
 

Warum deine Yogamatte der beste Ort für unperfekte Tage ist: Dürfen statt Müssen.


Meine Yogamatte liegt immer ausgerollt bereit. 🧘🏼‍♀️

Es ist beruhigend zu wissen, dass auf dieser kleinen Fläche „Dürfen“ und nicht „Müssen“ das Leitmotiv ist. 

Die Yogamatte verurteilt mich nicht, wenn ich aus einer Gleichgewichtshaltung herausfalle.

Oder wenn ich mir eine Pause gönne.

Es ist ihr egal, wenn ich in der Haltung des Kindes 5 Minuten ein Nickerchen mache nach einem anstrengenden Tag.

Oder während der Schlussentspannung einschlafe. 😴

Sie beschwert sich nicht, wenn es Tage gibt, an denen der Atem unruhiger fliesst und vieles nicht klappt, wie geplant. 😮‍💨

Sie applaudiert nicht, wenn ich eine höchst anspruchsvolle Übung meistere oder den Kopfstand ruhig atmend halten kann.

Sie ist einfach da.

Und lädt zum Bewegen, Erkunden und Experimentieren ein. 🔬

Alles darf sein, aber nichts muss.

Die Yogamatte und deine Yogapraxis ist ein Raum der Erlaubnis und Freiheit, im Kontrast zu den strukturierten und anforderungsreichen Aspekten des Alltags.

In einer Welt, die uns allen sehr viel abverlangt und vor allem auf sehr viel „Müssen“ ausgerichtet ist, ist dies ein absoluter Segen. 🤗💖


Grundsätzlich bin ich der Meinung, wir dürfen uns selbst und unsere Mitmenschen regelmässig fragen:
– Was muss wirklich sein?
– Was dürfen wir sein lassen?
– Und was dürfen wir mehr geniessen?


📸 Bild von Nadine Fischer


PS: Kennst du Menschen, die dich genau so sein lassen, wie du bist? 💞

Die dir ohne Vorurteile begegnen, deine Art schätzen und dich in deinen Entscheidungen unterstützen?

Die an schwierigen Tagen einfach da sind und zuhören.

Und die in spassigen Momenten mit dir abfeiern. 💃🏼

Aber auch liebevolles und klares Feedback geben, wenn du danach fragst.

Genau SOWAS brauchen wir mehr! 💪🏻😍

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