Ein kleiner Unfall, eine Erkenntnis – und was das für unseren Yoga-Unterricht bedeutet.


Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. (Wilhelm Busch)

Kurz vor den Weihnachten wurde ich am Weihnachtsmarkt versehentlich angerempelt, als ich 3 randvolle Becher mit heissem Tee und Glühwein getragen habe.

Resultat: eine Verbrennung des linken Handrückens Grad 2b.

Ich erspare dir die Bilder, schön sieht es nicht aus. 😔

Der Abend war trotzdem sehr toll, wir hatten den Abschied von 5 Assistenz-Ärtz/innen gefeiert, welche nun unsere Intensivstation verlassen und weiterziehen.

Wir haben viel gelacht und über Träume und Wünsche gesprochen. ✨

Es hat sich herausgestellt, dass viele sich wünschen, nicht ausschliesslich auf einer Intensivstation zu arbeiten.

Sondern aufgrund der Intensität des Arbeitsfeldes gerade zum mentalen und emotionalen Ausgleich auch etwas anderes machen möchten.

Zwei Ärzte haben den Zukunfts-Plan ein Katzenkaffe mit angeschlossener Mikro-Brauerei zu eröffnen. 🐈

Der Plan fand grossen Anklang.
(Übeigens: Das „Cat Café“ in Edinburgh, Schottland kann ich dir sehr empfehlen!) 

Aber ich schweife ab.
Zurück zur Hand.

Sie ist aktuell nicht voll einatzfähig.

Orangen auspressen, einen Waschlappen auswringen oder eine Stützhaltung wie das Brett – das geht gerade noch nicht.

Da ich aber ein schlauer Fuchs bin und vor allem: da das Yoga praktizieren so unglaublich vielseitig und anpassbar ist… 🦊🧘🏼‍♀️

Werden wir bis zu meiner vollen Genesung den Unterricht entsprechend anpassen.

Gerade in der Winter-Jahreszeit dürfen wir grundsätzlich das Tempo rausnehmen, sanft Ankommen und den Fokus auf Innenschau und Regeneration richten.

Der Unterricht bleibt genau so liebevoll, strukturiert und thematisch geführt wie du ihn kennst.

Ich freue mich auf dich! 🤗

PS: Was war bei dir los in den letzten Wochen? Schreib mir gerne, ich freue mich von dir zu lesen. 😃

PPS: Dinge, die ich aktuell mache, um die Heilung zu unterstützen: barfuss Kneippen (Foto) und Pfeffer-Curcumin einnehmen zur Immunstärkung, viel Proteine für die Wundheilung, Bewegungsintensität zurücknehmen, mich in Geduld üben, tief atmen, genügend schlafen, achtsam sein… 🙏🏼

Sanft statt intensiv: Yoga, wenn dein Körper Ruhe braucht.


„Kann man während einer Erkältung oder verstopfter Nase auch Yoga praktizieren?“

Dies werde ich gerade in der Wintersaison immer Mal wieder gefragt. 🤗

Meine Antwort und mit einer Erkältung während der letzten Tage: 🤧

„Ja, aber nicht als intensives Workout. Sondern ganz sanft und bewusst langsam.“ 🧡

Es geht in dieser Zeit nur darum:
– dir für ein paar Minuten etwas Ruhe zu gönnen,
– dich möglichst mit dem Oberkörper leicht hoch- oder vornüber- zu Lagern für optimales Atmen (keine Umkehrhaltungen, Akkrobatik oder tiefe Rück- oder Vorbeugen), 
– viele Hilfsmittel (wie Decken, Kissen) zum Support zu nutzen, 💆🏼‍♀️
– einfach nur zu sein,
– und leise Musik zu hören, wenn du magst (z.B. Yin Yoga Musik oder Regenwaldgeräusche). 🎶

Du kannst dir eine oder mehrere der oben abgebildeten Positionen aussuchen.

Dich ganz bequem positionieren und einfach entspannen.

Die Übungen kannst du selbstverständlich zu jeder anderen Jahreszeit zum Entspannen ebenfalls wunderbar nutzen. ☺️


Im entspanntesten Sinne wünsche ich dir von Herzen einen tollen Jahresausklang! 💞

Und ganz viel Elan und wundervolle Momente für’s neue Jahr 2026!

Bis bald auf der Matte, Selina✨

Dein Körper ist ein Wunder – 7 Fakten, die dich staunen lassen


Immer wieder bin ich komplett fasziniert, was unsere Körper für uns leisten. 

Medizinische Fakten sind hoch spannend und lassen uns jedes Mal aufs Neue staunen.

Gewisse Zahlen sind fast unvorstellbar!

Und lösen ein Gefühl der Dankbarkeit und Demut aus. 🤗

Sich regelmässig mit solchem Wissen auseinander zu setzen, hilft massgeblich dabei, den eigenen Körper wertzuschätzen, sich selbst dankbar zu betrachten und selbstkritische Gedanken mit einem Schmunzeln wahrzunehmen.

Nachfolgend habe ich dir einige spannende Infos zusammengetragen:

– Wir atmen ca. 900 Mal in der Stunde. 12 bis 17 Atemzüge machen wir pro Minute bei einem Atemzugvolumen von etwa einem halben Liter. Bei Belastung kann die Frequenz verdreifacht werden, wodurch der Gasaustausch in den Lungen 20-fach erhöht wird.

– Unser Ohr ist sehr kompliziert aufgebaut, so dass es kein Ingenieur nachbauen könnte. Das Trommelfell ist mit 0.1 Millimeter etwa doppelt so dick wie ein Haar. Es kann aber so viel Druck aushalten wie ein Fahrradschlauch.
Unser Gehör ist ständig im Einsatz. Auch wenn wir schlafen, nimmt es Geräusche wahr. 👂🏻

– Durch unser Gefässsystem fliessen 5-7 Liter Blut mit rund 25 Billionen roten Blutkörperchen. Ein Blutkörperchen hat eine Lebenszeit von drei bis vier Monaten und wird nach seinem Arbeitseinsatz in der Milz entsorgt. Das heisst, es finden ständig Aufbau- und Abbauprozesse statt. Pro Sekunde (!) werden im Knochenmark zwei Millionen neue rote Blutkörperchen hergestellt. 🩸

– Zwischen 20 und 60 Sekunden braucht das Blut, um einmal durch den Körper zu fliessen. Mit einem Pulsschlag erreicht das Blut vom Herz aus innerhalb von 0.2 Sekunden die Fussarterie. ❤️

– Jeden Tag produzieren wir 1,5 Liter Speichel. Unser Speichel enthält antibakterielle Substanzen und ist wichtig für die Gesundheit der Zähne, sowie für die Verdauung von Kohlenhydraten.

– Auch unsere Herzleistung ist beeindruckend. Pro Tag pumpt das Herz bis zu 10.000 Liter Blut durch unsere Gefässe. Es schlägt 60-80 Mal pro Minute. Das sind 4’200 Schläge pro Stunde und rund 100’000 Mal pro Tag.


Nimm dir jeden Tag Zeit, deinem Körper Wertschätzung entgegen zu bringen.
Ihm Danke zu sagen, was er in jeder Sekunde für dich leistet. 
💫

Feiere…
deine Beweglichkeit,
deine Kraft,
deinen Gleichgewichtssinn,
die Fähigkeit zu Riechen und zu Schmecken,
dein Immunsystem
und deine Heilungsqualitäten. 
🤗

Auch Yoga ist eine wundervolle Möglichkeit, dich mit deinem Körper zu verbinden, ins Spüren und in die Dankbarkeit zu kommen.

Ich freue mich auf dich! 🧘🏼‍♀️

📸 Foto von Nadine Fischer 

Herzrhythmus verstehen, Nervensystem stärken, Stress senken… und damit innere Balance trainieren.


Letzte Woche habe ich mir eine neue Fitbit Uhr gekauft.

Bei meiner bisherigen, sehr simplen Version war das Armband defekt und Nachbestellen konnte man es nicht mehr, da sie bereits 4 Jahre alt war.

Ich habe mir also eine neue Uhr bestellt – wieder das einfachste Modell.

Denn es geht mir eigentlich nur um zwei Dinge: Schrittzähler und Uhranzeige. ⏰

Als ich die Uhr installiere, staune ich:

Mittlerweile haben auch die Basis-Modelle Pulsmesser, Geschwindigkeitsanzeige und Workout-Detektoren…

So habe ich beim Tragen herausgefunden, dass ich einen starken Pulsunterschied innerhalb eines Atemzyklus habe.

Beim Einatmen sind es 10 – 20 Schläge mehr, als beim direkt folgenden Ausatmen.

Zuerst hat mich das kurz ein bisschen beunruhigt und deswegen habe ich mich mit dem Phänomen beschäftigt.

Es nennt sich „ausgeprägte respiratorische Sinusarrhythmie“. 🌬️

Es ist ein Zeichen dafür, dass das Nervensystem sehr flexibel zwischen An- und Entspannung wechseln kann. 😌

Der Grund dafür liegt unter anderem beim Vagusnerv, einem zentralen Teil des parasympathischen Nervensystems.

Er wirkt wie eine Art „Bremse“ für Stressreaktionen und hilft, Herz, Atmung und Blutdruck zu beruhigen.

Bei Kindern und jungen, gesunden Erwachsenen wird das Phänomen häufig beobachtet.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Atemabhängigkeit der Herzfrequenz bei den meisten Menschen ab. 🧡

Das Beste kommt aber jetzt: Wir können es trainieren! 🤗

Wenn du bewusst atmest oder dich achtsam bewegst – wie beim Yoga, Pilates, Schwimmen oder Wandern – aktivierst du den Vagusnerv.

Dein Herzrhythmus wird geschmeidiger, du kannst schneller entspannen, dein Körper regeneriert effizienter und dein Stresslevel sinkt.

Das heisst: Je mehr du Vagusnerv und Atmung trainierst, desto besser kann dein Nervensystem zwischem An- und Entspannung pendeln.

Mit meiner langjährigen Schichtarbeit auf der Intensivstation und dem Yoga habe ich mir antrainiert, innert wenigen Atemzügen überall einschlafen oder entspannen zu können. 💆🏼‍♀️

Was unglaublich wertvoll ist nach einem anstrengenden, stressigen und schweisstreibenden Dienst, bei dem man alles für seine Patienten gibt.

Genau so wichtig ist es jedoch, danach gut zu sich zu schauen und zügig in die Entspannung wechseln zu können.

Yoga ist das perfekte Übungsfeld dafür! 🧘🏼‍♀️

Diese Woche wird es bewusst intensiv.

Es erwartet dich ein Ganzkörper-Training: Wir stärken alle Muskelgruppen des Oberkörpers, der Körpermitte und der Beine.

Und verbinden es zu einem fliessenden Ablauf.

Anschliessend darfst du (glücklich seufzend) in die Schlussentspannung wechseln. 😴

Wir sehen uns auf der Matte. 😉

Warum Erdung in stressigen Zeiten so wichtig ist – Tipps für mehr Ruhe



Manchmal gibt es Wochen, in denen die Arbeitslast sehr hoch ist.

Und die To Do Listen länger und länger werden.

Es sind buchstäblich diverse kleine Feuer zu löschen. 🔥

Und neue Aufgaben kommen stetig dazu.

Während solchen Zeiten, hilft es enorm, sich gut zu erden.

Es gibt Momente, in denen es so gut tut, einfach den Boden unter den nackten Füssen zu spüren. 😌

Auf unterschiedlichen Untergründen: Kieselsteine am Flussufer, Sand am Seeufer, oder Moosgewächs im Wald.

Du wirst merken, wie der Kontakt mit der Erde dich zuerst sanft aktiviert und anschliessend beruhigt.

Auch in den eigenen vier Wänden hilft Barfussgehen sehr, dich richtig gut zu erden und in die Füsse zu spüren.

Genau so wundervoll: aktuell spätabends barfuss um den Block gehen.

Die Luft ist etwas abgekühlt, aber der Boden noch warm.

Du kannst den Sternenhimmel beobachten, deine Gedanken schweifen lassen und anschliessend in deinem Zuhause eine kühle Dusche oder ein kaltes Fussbad geniessen. ✨

Das ist unbezahlbar bei diesen Temperaturen: einfach erden, atmen, spüren, sein.

Oder du gönnst dir eine kleine Auszeit unter einem schattigen Baum mit einem guten Buch. 📖

Liegend beim Lesen hast du ganz viel Bodenkontakt, Erdungs-Gefühl und kannst dich vom Boden halten lassen.

Ebenfalls eine tolle Möglichkeit: mit deinen Freunden oder deinem Lieblingsmenschen ein Picknick geniessen unter freiem Himmel.

Decke ausbreiten, Snacks auspacken, Schuhe ausziehen, und geniessen. 🍉


Diese Woche haben wir im Yoga das Thema „Erden und Stabilität spüren.“

Wir sehen uns auf der Matte: heute im Studio oder am Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷


Der Pinguin im Vergnügungspark und was das mit Yoga und deinem Leben zu tun hat.



Sehr häufig habe ich die wildesten und lustigsten Träume. 😴

Ich träume immer in Farbe, spreche manchmal mir unbekannte Sprachen und sehr oft kommen Tiere, Abenteuer oder fremde Kulturen vor.

Seit meiner frühesten Kindheit spreche ich anscheinend auch im Schlaf und gebe Mal mehr oder weniger adäquat Antwort. Mit teils offenen Augen – ohne davon am Morgen noch Kenntnis zu haben.

Gestern träumte ich von einem Vergnügungspark, der kombiniert war mit einem Wasserpark und Zoo… 🎡🎠

Nach ein paar Durchgängen auf einigen Achterbahnen, treffe ich auf einen Mann von circa Mitte 50, der ebenfalls ein Park-Besucher ist.

Ihm folgt ein aufgeregter Königs-Pinguin, der einen passend gestrickten, blauen Pullover trägt. 🐧

Der Herr spricht mich an und fragt und ob ich den Pinguin übernehmen könne.

„Der kleine Kerl ist ausgebüxt und folgt mir nun bereits seit einiger Zeit und lässt sich nicht abschütteln!“

Vom Pinguin werde ich neugierig beäugt und kriege ein Highfive. 🖐🏼

Ich weiss zwar nicht, ob Pinguine Highfives geben, aber meinen Katzen habe ich dies jeweils beigebracht.

Daher nehme ich dieses Verhalten einfach zur Kenntnis und antworte dem Mann:

„Sehr gerne würde ich den Pinguin übernehmen, aber ich arbeite viel und dann wäre er zu alleine zu Hause… ich kann nicht einfach so die Verantwortung für einen Königspinguin übernehmen, das tut mir leid!“ 🤔

Der Herr geht weiter und der Pinguin folgt ihm, fröhlich hüpfend und mit den Flossen schlagend…


Nach dem Aufwachen brauche ich jeweils meine Zeit, weil mir meine Träume oft viele Fragen geben:
– Wieso trug der Pinguin einen blauen Pullover?
– Wer hat ihn gestrickt? 🧶
– Wieso suchte er sich gerade den Herrn aus?
– Und hat es ein Loch im Pinguin-Gehege, so dass im Vergnügungspark noch mehr von seinen Freunden frei rumlaufen?


Genau so ging es mir auch, als ich davon träumte mit Mongolischen Einheimischen in Jurten ein Nomadenleben zu führen. 🐏

Oder eine Polarforscherin am Nordpol zu sein. Und Eisbären zu fotografieren. ❄️🐻‍❄️


Was mich all diese spannenden Träume lehren:
Es ist essentiell und wunderschön im Leben, während dem Reisen UND auf der Yogamatte, dass wir…

– Neugier verspüren auf Neues,
– immer wieder Mut zeigen,
– uns selbst nicht zu ernst nehmen,
– Spass haben an Abenteuern,
– unsere Wünsche und Leidenschaften besser verstehen lernen. 🧡🌸

Daher: Willkommen auf der Yoga-Matte mit all deinen Facetten, Vorlieben und Erfahrungen! 🧘🏼‍♀️

Wir sehen uns auf der Matte! 🤗


Hast du auch lebhafte und spannende Träume?
Wie kannst du mehr Leichtigkeit in deine Yoga-Praxis oder in deinen Alltag bringen?
Was beschäftigt dich gerade?


Ich freue mich, von dir zu hören! 😊
079/ 405 65 50
luckyelephantyoga@yahoo.com

PS:
Am Mittwoch, 11. Juni 2025 Yoga am See ⛵️🦆 19.00 Uhr – 20.00 Uhr. 
(Treffpunkt 18.50 Uhr vor dem Eingang Verkehrshaus Luzern, bitte eigene Yogamatte mitbringen). 

16. und 18. Juni 2025  gibt es eine Yoga-Pause wegen meinen Ferien. 😊🏝️

Über dich selbst hinauswachsen mit Yoga –und was ich besonders liebe am Yogaunterrichten



Weisst du, was ich am Yogaunterrichten so unglaublich schön finde? 🤗

Ich darf tolle Menschen beim Bewegen, Ankommen, Aufblühen, Wachsen und Entspannen begleiten. 

Es ist bereichernd zu sehen, wie in jeder Lektion Erfolge gefeiert werden. 

Die Erfolge können ganz unterschiedlich sein…

– Ich beobachte, wie jemand einen sanfteren Blick auf sich selbst richtet und sich selbst weniger kritisiert. 
– Eine Balance-Haltung klappt sehr gut und führt zu einem erleichterten Auflachen. 
– Mehr Beweglichkeit wird freigeschaltet und sogar schwierigere (vorher ungläubig beäugte) Haltungen werden möglich. 
– Ich sehe, wie sich das Selbstbewusstsein verbessert auf und abseits der Matte. 🧡
– Die Körperhaltung wird aufrechter. 
– Ein tiefes und erleichtertes Aufseufzen beim Start der Schlussentspannung. 😮‍💨
– Ein genauso tiefes Aufseufzen beim Start der Lektion, weil du weisst, dass diese Stunde nur für dich da ist. In der du nichts leisten musst… dafür experimentieren, spüren und ankommen darfst. 😌


Ebenfalls liebe ich auch eure persönlichen Berichte aus dem Leben. 🌱

Was dich gerade beschäftigt:
Die Renovation des Hauses, Kinderbetreuung organisieren, Herausforderungen bei der Arbeit, der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen, ein Energie-Einbruch und Erschöpfung, eine Trennung, ein Jobwechsel, Befürchtungen… allgemeine und wichtige Gedanken rund um’s Leben. 

Und ebenso liebe ich auch deine Highlights: 
Eine lang ersehnte Reise, die endlich wahr wird; die Beförderung bei der Arbeit, das erfolgreiche Konzert mit der Musikgruppe, deine Schwangerschaft bekanntgeben, der Umzug in deine Traumwohnung, das Befreien von Altlasten, das Adoptieren eines Hundes, das Einstehen für deine Bedürfnisse, das Ausprobieren von Neuem, deine Komfortzone erweitern… 💃🏼☺️


In diesem Sinne: Auf viele weitere tolle Yogalektionen und das gemeinsame Teilen unserer Highlights und Gedanken. 😊

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️💞


PS:
Spezielle Öffnungszeiten wegen Pfingsten: am Pfingstmontag 09. Juni findet der Unterricht nur abends statt um 18 und um 20 Uhr. 
Mittwoch 11. Juni hoffen wir auf gutes Wetter für’s Yoga am See. 

Anschliessend bin ich für eine Woche in den Ferien in Sardinien. 🏝️🇮🇹🍝 


📸 Bild von Nadine Fischer 

 

Warum ich fremde Menschen nach Lebensweisheiten frage – und was das mit dem Verlassen der Komfortzone und Abenteuern zu tun hat.



Wir alle haben Komfortzonen, in denen wir uns bewegen und uns wohlfühlen. 😌

Sie geben uns ein Gefühl der Sicherheit und des Aufgehobenseins.

Auch unsere gefestigten, täglichen Rituale sind Teil dieser Komfortzonen.

– Mein Kaffee am Morgen mit einem kleinen Löffel Zucker und etwas Vollrahm.

– Der gewohnte Heimweg nach der Arbeit mit dem Velo an der Reuss entlang und dabei die Schwäne und Vögel beobachten. 🦢

– Seit langem keine Nachrichten mehr konsumieren. Ein Segen, ich sag’s dir…
(Und glaub‘ mir, das Wichtigste erreicht dich trotzdem früh genug.)

– Der Waschtag immer am Montag fix eingeplant. Seit Jahren. 🧺🫧

Ich liebe solche Rituale, Gemütlichkeit und Komfort.

Gleichzeitig setze ich mir selbst aber auch immer wieder kleine Ziele, um aus der Komfortzone auszubrechen und neue Abenteuer zu erleben. 🧡

Im März habe ich auf Instagram einen Beitrag gesehen, bei dem es darum geht, ein kleines Notizbuch mit sich zu führen.

Wenn ich auf interessante Menschen treffe, bitte ich sie, eine Lebensweisheit in mein Notizbuch zu schreiben. 📖

Gerade bei Ausflügen oder Reisen habe ich das Notizbuch immer mit dabei.

Es entstehen sehr spannende Begegnungen mit anderen Reisenden oder Einheimischen.

Die 66-jährige deutsche Sitznachbarin im Flugzeug zum Beispiel. Sie und ihr Mann reisen seit Jahrzehnten an den gleichen Camping und lieben die italienische Art zu leben. 🍝🇮🇹

Anstelle zu schlafen (wie ich es im Flugzeug immer mache, direkt nach dem Start bis zur Ankunft), quatschen wir den ganzen Flug durch.
Tauschen Geschichten und Erfahrungen aus.

Die 25-jährige Giulia, welche am Nebentisch mit mir im Restaurant sitzt.
Sie hat eine ganz sanfte, aber starke Art, betreibt Kampfsport und beginnt direkt eifrig zu schreiben, als ich sie nach nach ihrer Lebensweisheit frage.

Der 23-jährige Kellner Leonardo in einer kleinen Bar in Rom, als ich mich spontan für einen späten Schlummertrunk entscheide.

Er zögert und ist erstaunt ab meiner Frage und meint, dass er mir doch keine Lebensweisheit geben kann in seinem Alter.

„Selbstverständlich kannst du, deine Stimme ist wichtig!“ ☺️

Leonardo überlegt, hält das Notizbuch in der Hand und meint: „Un momento, per favore…“

Nach etwas überlegen und besprechen mit drei Pärchen im mittleren Alter, die sich nicht kennen und mit mir die letzten Gäste sind in der Bar… werden kurzerhand die Rollos beim Eingang der Bar runtergelassen.

Geschlossene Geschellschaft ab jetzt. 😅

Die Tische werden zusammengeschoben und es beginnt eine philosophische Diskussion zwischen uns allen.

Was ist wichtig im Leben?
Welche Träume hat jeder von uns?
Was haben wir bereits erlebt, was uns Lebensweisheit gibt?

Erst nach 03.00 Uhr morgens bin ich zurück in meinem AirBnB bei Alessandra, Gennaro und ihrer Hündin Miss.

Und schleiche mich leise rein, damit niemand aufwacht.

Die Hündin begrüsst mich freudig wedelnd und geht zurück in ihr Hundebett. 🐕

Glücklich, müde und mit wundervollen Lebensweisheiten in meinem Notizbuch gehe ich zu Bett.

Am nächsten Morgen kriege ich ebenfalls einen lieben Eintrag von meinen Gastgebern Allesandra und Gennaro. 🧡


Unser Thema der Woche beim Yoga ist:
„Die Komfortzone verlassen oder Outside of the Box denken“.

Wir sehen uns auf der Matte, ich freue mich auf dich! 🧘🏼‍♀️🤗 


Anmelden kannst du dich auf der Seite: http://www.luckyelephant.ch/kurse

Du brauchst keine Vorkenntnisse, alle Yoga-Level sind willkommen! 🧡
 

Warum Rebellentum im Leben und Job ein echter Game-Changer sein kann

Geschrieben von   in 


„Wie sieht es aus mit deinem Rebellentum, Selina?“

Dies wurde ich letztens wieder einmal mit einem Augenzwinkern gefragt bei der Arbeit auf der Intensivpflege. 🤘🏼🦸🏼‍♀️

Ich liebe das Thema Rebellentum. Und verstehe es nicht auf die Art: „mit dem Kopf durch die Wand.“

Sondern es geht darum, in die eigene Kraft zu kommen und für seine eigenen Bedürfnisse einzustehen und diese zu äussern.

Oder auf der Intensivstation natürlich für die Bedürfnisse meiner Patienten und Patientinnen einzustehen und gerne auch sehr kreative Wege zu finden, die Patienten zu motivieren. 🤗

Eventuell auch: grundsätzlich die Dinge etwas anderst zu gestalten, als es der Mainstream für angebracht hält. Dies selbstverständlich alles in einem gehaltenen Rahmen, mit Gewährleistung der Sicherheit, ohne unnützes Risiko einzugehen.

Das alles geschieht ohne verbissene oder sture Art. Dafür mit viel Sanftheit, Einfallsreichtum, aber auch mit Bestimmtheit und Stärke. Und oft halt unkonventionell… ☺️

Ja, das braucht Eier…oder Eierstöcke, falls du Gendern magst oder brauchst.

Und ebenfalls ja… in der Schweiz wird diese Art von Sein bereits gerne als Rebellentum bezeichnet.

Frag‘ nicht, ich hab‘ die Regeln nicht erfunden. 🤷🏼‍♀️

Rebellentum in diesem Sinne lohnt sich immer und färbt auch auf sehr positive Art ab – auf all deine Mitmenschen, egal ob bei der Arbeit oder im privaten Umfeld.

Es ist wichtig, richtig und bereichernd, wenn du dich liebevoll einsetzt für das, was dir wichtig ist.

Für deine Träume, Wünsche, Bedürfnisse in DEINEM Leben und auch für deine Liebsten oder Schutzbefohlenen (wie Kids, Angehörige oder Patienten). 💓

Nach der Frage an mich, wie es um mein Rebellentum steht, hab ich mir Gedanken gemacht dazu.

Wie ich dazu stehe, was das bedeutet in meinem Leben und was ich dazu berichten könnte.

Ich kann dir sagen, mein Brainstorming wurde viel zu lange…es würde ein Buch füllen.

Daher ist dieser Newsletter oder Blogpost ein Beitrag (von mehreren) aus der Reihe „Rebellentum“.

Dieses Mal geht es um eine Situationen, die ich erlebt habe mit einem frisch operierten älteren Herrn.


Wir sind unterbesetzt in der Frühschicht, der Bär steppt, die Monitore und Maschinen pipsen, die Studierende braucht Unterstützung bei ihrem Patienten, welcher respiratorisch schlechter wird und intubiert werden muss.

Gleichzeitig soll ich Visite machen bei meinen Patienten.

Wir machen bestes Team-Work, bringen den Patienten der Studierenden in Narkose und intubieren ihn.

Sicherheit gewährleistet, Gefahr gebannt, zurück zu meinem Patienten.

Er frägt seit Schichtbeginn (vor 2 Stunden) nach einer Uhr. Es sei ganz dringend und er müsse jederzeit die Zeit wissen. ⏰

Ich versuche mich darum zu kümmern und finde keine transportierbaren Uhren, da diese alle bereits verwendet werden an anderen Betten.

Kurzerhand klettere ich auf den Medikamenten-Richtplatz, und stibitze mir die grosse Wanduhr vom 4er Zimmer. Desinifiziere den Richtplatz und stelle die Uhr in seinen Rollator.

Der ältere Herr ist ganz verzückt und überglücklich, dass er endlich eine Uhr hat und die Zeit lesen kann. ☺️

Ich schärfe ihm ein, dass er ja niemandem was verraten soll und dass ich die Uhr bei seiner Verlegung zurück platzieren werde.
(Unsere Logistik Chefin ist streng…).

Eine Stunde später findet die Chirurgen- und Intensiv-Visite statt.

Anstelle seinen Schnabel zu halten, ruft der Patient überglücklich in die Runde:
„Wössed sie, was d’Frau Götz für mech gmacht hed? E ganz grossi Uhr gstohle!!!“ 👉

Und deutet auf die Uhr, die in seinem Rollator liegt.

Noch nie habe ich so viele verwirrte Gesichter auf einmal gesehen. Die Chirurgen wissen nichts zu sagen und nicken nur höflich und zustimmend.

Und murmeln bestätigende Worte.

Meine IPS-Gspändli kennen mich mittlerweile sehr gut und schmunzeln.

Happy Patient = happy Nurse! 🤗


Wir sehen uns auf der Yoga Matte, wann immer du Lust hast und wann immer du bereit bist! 🧘🏼‍♀️🧡

Du brauchst keine Yoga-Vorkenntnisse. Anmelden kannst du dich auf der Website: https://luckyelephant.ch/


PS: Mit dem rebellisch sein kann man auch sehr klein anfangen.
Und wenn es nur die doppelte Menge Käse in deinem Risotto ist, als im Rezept angegeben!

Weil du dies genau so (!) magst… 🧀

Go for it!

PPS: Das Bild entstand nach einem sehr strengen Dienst im März 2020.
Humor ist genau so rebellisch auf die beste Art! 

Die Magie der Bucket-Liste: Erlebe mehr und geniesse den Moment

Geschrieben von   in 


In den vergangenen letzten Wochen habe ich auf der Intensivstation viele komplexe und junge Patienten/ Patientinnen betreut.

Dies hat mich einmal mehr sehr nachdenklich gestimmt.

Meinen Team-Gspändli von der Pflege, dem Ärzteteam, der Physio und den weiteren Disziplinen ging es genau gleich. 🙏🏼

Zusätzlich haben auch diverse Gspändli von privaten Herausforderungen, Prüfungen und Belastungen berichtet…

Eine Kollegin meinte:

„Man weiss einfach nie, was morgen oder übermorgen ist… es kann ein plötzlicher, blöder Unfall sein oder eine unerwartete Diagnose, wie wir dies täglich sehen.
Oder eine Person, die man liebt ist von Herausforderungen betroffen.
Es ist gerade deshalb unendlich wichtig, dass jede/r von uns das Leben wertschätzt und die Dinge tut, die einem am Herzen liegen.“ 💞

Recht hat sie.

Daher habe ich mir erneut meine Bucket Liste angeschaut.

Vielleicht kennst du das Konzept der Bucket Liste…

Es ist eine Liste von Dingen, die man im Leben noch erleben oder erreichen möchte, bevor man „den Löffel abgibt“.

Es geht um Träume, Wünsche, Ziele, die uns inspirieren und motivieren, das Leben in vollen Zügen zu geniessen. 🤗

Dabei muss es nicht immer um grosse Abenteuer oder teure Reisen gehen. Manchmal sind es kleine Dinge, wie ein bestimmtes Buch lesen, ein neues Rezept ausprobieren oder einen Tag ohne Stress zu verbringen.

Die Bucket Liste hilft uns, bewusst zu leben und die wirklich wichtigen Momente nicht aus den Augen zu verlieren. 🧡

Wichtig ist, das man das Ganze spielerisch angeht. Man kann auch zum Beispiel eine Bucket Liste erstellen nur für den Frühling/ Sommer 2025.

Und oft geht es auch darum, die eigene Komfortzone zu verlassen, über den eigenen Schatten zu springen und mutig zu sein.

Es geht darum, die Momente bewusst zu gestalten, in denen du dich lebendig, angekommen, fröhlich, getragen, ausgeglichen, lebhaft und bewusst fühlst. 💃🏼

Einige Bucket List Momente, die ich in diesem Jahr bereits geniessen durfte:
– ankommen in meinem neuen Zuhause
– diverse Spargel-Rezepte ausprobieren und geniessen
– mich bei den neuen Nachbarn vorstellen und Connections schliessen
– einen neuen Kaffee-Hotspot besuchen mit meiner Schwester und meinem Grosmi. -> SiP Café: sehr leckerer Kaffee und Brunch direkt in der Luzerner Altstadt
– in einem öffentlichen Brunnen baden -> Bei einem Family-Ladies Ausflug mit meiner Mum, Tante, Grosmi und Schwestern in Baden ⛲️
– alleine nach Rom zu reisen und alle möglichen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen
– ein kleines Buch zu führen: welches ich auf Reisen mitnehme und fremden, neu getroffenen Menschen ihre Lebensweisheiten eintragen lasse 📖
– am Meer Ferien machen im März in Sardinien, das Wetter bestaunen, die Ruhe gniessen, ankommen
– Spa Momente -> auf der Rigi beim „Mineralbad und Spa Rigi Kaltbad“, mit Infinity Pool und Aussicht auf die verschneite Bergkette im Winter
– ein Buch erneut lesen, das ich im Jahr 2013 sehr geschätzt habe
– meine Wildbienen beobachten auf dem Balkon 🐝
– ein Raclette essen mit allem was dazugehört, ganz für mich alleine und mit einem tollen Film
– am Nordpol (Ort an der Reuss) die Stimmung geniessen und nach dem Frühdienst entspannen 🌱


Was sind deine Momente, die du dir bewusst gestaltet hast und erleben durftest?
Hast du eine Bucket Liste?
Welche Wünsche und Träume hast du umgesetzt?
Auf welche freust du dich? 🤗

Ich freue mich auf deinen Austausch! 😃🌸

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