Piano piano – Warum weniger Tempo gerade mehr Wirkung hat.


Mit dem Jahresbeginn – und nun befinden wir uns bereits Ende Februar – kommt oft ein natürlicher Schwung. 🤸🏻‍♀️

Neue Vorhaben, neue Ausrichtung, neue Energie.

Und doch entsteht dabei schnell ein innerer Druck, Schritt zu halten.

Vielleicht braucht es aber gerade nicht mehr Tempo.

Sondern mehr Bewusstsein. Und mehr Präsenz. 😌

Vielleicht liegt die Qualität im Übergang.

In dieser Woche üben wir bewusst langsame Übergänge. Wir verweilen. Und nehmen Tempo raus.

Wir arbeiten mit Wiederholung statt mit Reizüberflutung und mit dem Fokus: Präsenz. 🧡

Denn die Verbindungen und Übergänge zwischen den Haltungen sind genau so wichtig wie die Haltungen selbst.

Du darfst dir Zeit nehmen in den Yogapositionen richtig anzukommen. Einen tiefen Atemzug zu nehmen. 🌬️

Und den Übergang zur nächsten Position genau so wichtig zu nehmen – und zu geniessen.

Oder wie die Italiener sagen: „Piano piano.“ ☺️

Vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz.


Am Montag stehe ich um 05:20 Uhr auf, weil ich früh am Morgen die Yogalektion am Spital Luzern leite.

Beim Fensteröffnen und Lüften fällt mir trotz Regen auf, dass bereits viel Vogelgezwitscher zu hören ist. Auch bei meinem Vogelhäuschen auf dem Balkon beobachte ich in den letzten Tagen deutlich mehr Vögeli. 🐦

Als ich um halb Sieben beim Spital ankomme, bestaune ich die allerersten Schneeglöckchen dieses Jahres.

Ok fair, vielleicht hast du bereits vorher welche gesehen, für mich sind es die ersten. 😅🙏🏼

Aktuell befinden wir uns im Übergang zwischen Winter und Frühling und zwischen Dunkelheit und Licht. 🌷

Solche Übergänge und Zwischenräume fühlen sich oft unklar, leicht wackelig, ungeordnet an.

Ich denke nur schon an die Herausforderung, wie man sich bei den aktuellen, schnellen Wetterwechseln kleiden soll, um nicht zu frieren. Aber auch, um sich nicht selbst eine transportierbare Sauna zu bauen. 😮‍💨

Und trotz des wackeligen Gefühls sind Übergänge wichtige und natürliche Prozesse des Lebens.

Vielleicht geht es in den Momenten gar nicht darum, schneller und beschäftigter zu werden – sondern bewusster und geerdeter. 😌

Denn Wandel und Veränderungen brauchen auch Stabilität.

Wo in deinem Leben verändert sich gerade etwas?
Was ist noch vertraut – und was fühlt sich schon neu an?
Wo darfst du beweglich bleiben?
Und wo tut es gut, dich bewusst zu erden?

In den Lektionen dieser Woche üben wir genau das:
Im Wandel beweglich und geerdet bleiben.

Eine Yoga-Haltung, die uns dieses Thema wunderschön spüren lässt, ist der Tänzer. 🧘🏼‍♀️

Denn vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz. 🧡


📸 Foto von Nadine Fischer 

Die Kunst der Schlussentspannung: Savasana leicht gemacht

Geschrieben von   in 


Die Schlussentspannung oder in Sanskrit „Savasana“ wird entweder heiss geliebt oder als sehr schwierig empfunden.

Beginnen wir bei der Aussprache des altindischen Sanskrit-Wortes: man spricht es „Sha-VA-sa-na“ aus, mit Betonung auf der zweiten Silbe.

Das Wort hat ein „A“ mehr als Ananas. 🍍

Die wörtliche Übersetzung von „Savasana“ (शवासन) ist „Leichenhaltung“ oder „Totenstellung“.

Es ist eine der wichtigsten Entspannungshaltungen im Yoga, bei der du flach auf dem Rücken liegst und den Körper völlig entspannst am Ende der Yogalektion. 😌

Diese Haltung dient dazu, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und die Vorteile der Yoga-Praxis zu integrieren.

Durch die vorhergehenden intensiven Yogaübungen fällt es dem Körper deutlich leichter, in die Entspannung zu sinken.

Zur Schlussentspannung habe ich dir einige Tipps und Tricks zusammengestellt, die du gerne nach Lust und Laune testen kannst. 🤗

Ich selbst passe Savasana ebenfalls sehr individuell an, je nach Tagesform, Jahreszeit, aktueller Vorliebe und Raumtemperatur.

Los geht’s!


Decken
Im Winter können sie nicht kuschelig genug sein oder es dürfen gleich zwei Decken herhalten. Im Sommer braucht es oft gar keine.

Kopf leicht erhöhen
Gerade am Anfang ist es sehr ungewohnt, komplett flach am Boden zu liegen. Mit einer leichten Erhöhung des Kopfes ist dieses Problem zügig gelöst.

Je eine Decke oder ein Kissen unter den Knien
Dies entspannt und entlastet den unteren Rücken wunderbar.
Zudem ist es eine einfache, aber sehr effektive Methode, um Menschen mit einem Hohlkreuz (Lordose) zu helfen, eine bequemere und entspannende Haltung zu finden in Rückenlage.

Kissen auf dem Bauch platzieren
Ein leichtes Gewicht auf dem Bauch verbessert die Zwerchfellatmung und hilft dir, den Parasympathikus zu aktivieren, der für die „Ruhe- und Verdauungsreaktion“ des Körpers verantwortlich ist.

Das sanfte Gewicht kann ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln, ähnlich wie eine Umarmung oder das Gewicht einer schweren Decke. Dies kann besonders beruhigend wirken und Angstgefühle reduzieren.

Auch hilft das Gewicht auf dem Bauch dabei, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper und den Atem zu lenken. Besonders dann empfehlenswert, wenn du Mühe hast mit Gedankenkreisen in Savasana. ☺️

Oberkörper deutlich erhöht mit einer gerollten Bettdecke im Rücken und einem Türmli aus Büchern unter dem Kopf
Diese Variante ist dann hilfreich, wenn du leicht erkältet bist (verstopfte Nase) oder Heuschnupfen hast. Das Atmen wird deutlich erleichtert.

Bei grösserer Erkältung oder Krankheitsgefühl ist eine Yoga-Trainingseinheit nicht sinnvoll. Aber: du kannst dich dann mit dieser Savasana Möglichkeit trotzdem verwöhnen zu Hause. Nebenbei Spa-Musik laufen lassen und anschliessend einen starken Ingwer-Zitronentee geniessen. 🍵

Augenkissen oder Augenmaske
Auch hier wirkt das leichte Gewicht beruhigend und die Dunkelheit erleichtert es, in den Entspannungsmodus zu wechseln.

Fakirmatte
Eine etwas intensivere Methode: dafür brauchst du eine Fakirmatte (Nagelbrett). Man kennt sie auch unter dem Namen Pranamatte oder Akupressurmatte. 👳🏻‍♂️

Zu Beginn ist es intensiv genug, sich mit dem T-Shirt draufzulegen. Mit der Zeit fühlt es sich wunderbar an, direkt mit der nackten Haut Kontakt zu haben zu den Akupressurpunkten. Damit der Oberkörper nicht auskühlt, benutze ich eine Decke.

Viel Spass beim Ausprobieren! 🤗

Von Pingu-Duschen, Dankbarkeit und starken Füssen.


Unsere Füsse tragen uns jeden Tag stundenlang durch unseren Alltag.

Sie stemmen unser ganzes Körpergewicht, helfen bei der Balance, gleichen aus, erden uns und schenken Stabilität. ⚖️

Egal, ob wir über eine Wiese spazieren, auf Asphalt joggen gehen, uns in Schlittschuhe oder Highheels zwängen oder barfuss auf der Yogamatte stehen:

Unsere Füsse unterstützen uns zu jeder Zeit.

Während meiner letzten Ferien hatte ich auf Sardinien ein längeres Gespräch mit zwei tollen, jungen Ladies über Füsse.

Chiara sagte: „Ich mag keine Füsse und will auch meine eigenen nur ungern anfassen.“

Da fragen Roberta und ich interessiert: „Wie wäschst du dann deine Füsse?“ 🤔

Es stellte sich heraus, dass sie in der Dusche einfach ein bisschen Duschgel über ihre Füsse kippt und dann wie Pingu (von der Kinder-Serie) auf der Stelle hin- und herflutscht.

„Das muss reichen!“, erklärt sie – und wir müssen alle lachen.

Zugegeben: Füsse sind auch nicht meine Lieblings-Körperteile.

Mit meiner langjährigen Arbeit im medizinischen Bereich habe ich jedoch so einiges gesehen, unter anderem:

– Menschen, die keine Füsse haben;
– die ihre Füsse nicht spüren,
– Durchblutungsstörungen haben,
– oder Wunden nach Unfälle,
– Fehlstellungen,
– überzählige Zehen (gibt’s häufiger als gedacht),
– oder fehlende Zehen.

Aus diesen Gründen und weil ich die täglichen Bemühungen meiner Füsse, Zehen und Fussgelenke sehr schätze, mag ich meine Füsse mittlerweile sehr gerne. 🤗

Und versuche, ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu geben: ab und zu ein Fussbad, ein sanftes Eincrèmen nach einem langen Tag oder ein beherztes Kneippen für die Durchblutung.

Chiara meint nach unserem Austausch lachend: „Das war jetzt sehr aufschlussreich… und das längste Gespräch, dass ich jemals über Füsse geführt habe.“

PS: Hast du gewusst, dass es einen „Ich mag meine Füsse“-Tag gibt? Er findet jeweils am 17. August statt. 🦶🏼

Es geht darum, den Fokus auf die Wichtigkeit der Fussgesundheit zu lenken, da Füsse oft erst bei Schmerzen wahrgenommen werden.

Und darum, uns daran zu erinnern, ihnen mehr Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, weil sie im Laufe unseres Lebens Enormes leisten.


Vielleicht ist heute ein guter Moment, deinen Füssen einmal bewusst Danke zu sagen – auf der Matte oder im Alltag. ☺️

Ein kleiner Unfall, eine Erkenntnis – und was das für unseren Yoga-Unterricht bedeutet.


Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. (Wilhelm Busch)

Kurz vor den Weihnachten wurde ich am Weihnachtsmarkt versehentlich angerempelt, als ich 3 randvolle Becher mit heissem Tee und Glühwein getragen habe.

Resultat: eine Verbrennung des linken Handrückens Grad 2b.

Ich erspare dir die Bilder, schön sieht es nicht aus. 😔

Der Abend war trotzdem sehr toll, wir hatten den Abschied von 5 Assistenz-Ärtz/innen gefeiert, welche nun unsere Intensivstation verlassen und weiterziehen.

Wir haben viel gelacht und über Träume und Wünsche gesprochen. ✨

Es hat sich herausgestellt, dass viele sich wünschen, nicht ausschliesslich auf einer Intensivstation zu arbeiten.

Sondern aufgrund der Intensität des Arbeitsfeldes gerade zum mentalen und emotionalen Ausgleich auch etwas anderes machen möchten.

Zwei Ärzte haben den Zukunfts-Plan ein Katzenkaffe mit angeschlossener Mikro-Brauerei zu eröffnen. 🐈

Der Plan fand grossen Anklang.
(Übeigens: Das „Cat Café“ in Edinburgh, Schottland kann ich dir sehr empfehlen!) 

Aber ich schweife ab.
Zurück zur Hand.

Sie ist aktuell nicht voll einatzfähig.

Orangen auspressen, einen Waschlappen auswringen oder eine Stützhaltung wie das Brett – das geht gerade noch nicht.

Da ich aber ein schlauer Fuchs bin und vor allem: da das Yoga praktizieren so unglaublich vielseitig und anpassbar ist… 🦊🧘🏼‍♀️

Werden wir bis zu meiner vollen Genesung den Unterricht entsprechend anpassen.

Gerade in der Winter-Jahreszeit dürfen wir grundsätzlich das Tempo rausnehmen, sanft Ankommen und den Fokus auf Innenschau und Regeneration richten.

Der Unterricht bleibt genau so liebevoll, strukturiert und thematisch geführt wie du ihn kennst.

Ich freue mich auf dich! 🤗

PS: Was war bei dir los in den letzten Wochen? Schreib mir gerne, ich freue mich von dir zu lesen. 😃

PPS: Dinge, die ich aktuell mache, um die Heilung zu unterstützen: barfuss Kneippen (Foto) und Pfeffer-Curcumin einnehmen zur Immunstärkung, viel Proteine für die Wundheilung, Bewegungsintensität zurücknehmen, mich in Geduld üben, tief atmen, genügend schlafen, achtsam sein… 🙏🏼

Sanft statt intensiv: Yoga, wenn dein Körper Ruhe braucht.


„Kann man während einer Erkältung oder verstopfter Nase auch Yoga praktizieren?“

Dies werde ich gerade in der Wintersaison immer Mal wieder gefragt. 🤗

Meine Antwort und mit einer Erkältung während der letzten Tage: 🤧

„Ja, aber nicht als intensives Workout. Sondern ganz sanft und bewusst langsam.“ 🧡

Es geht in dieser Zeit nur darum:
– dir für ein paar Minuten etwas Ruhe zu gönnen,
– dich möglichst mit dem Oberkörper leicht hoch- oder vornüber- zu Lagern für optimales Atmen (keine Umkehrhaltungen, Akkrobatik oder tiefe Rück- oder Vorbeugen), 
– viele Hilfsmittel (wie Decken, Kissen) zum Support zu nutzen, 💆🏼‍♀️
– einfach nur zu sein,
– und leise Musik zu hören, wenn du magst (z.B. Yin Yoga Musik oder Regenwaldgeräusche). 🎶

Du kannst dir eine oder mehrere der oben abgebildeten Positionen aussuchen.

Dich ganz bequem positionieren und einfach entspannen.

Die Übungen kannst du selbstverständlich zu jeder anderen Jahreszeit zum Entspannen ebenfalls wunderbar nutzen. ☺️


Im entspanntesten Sinne wünsche ich dir von Herzen einen tollen Jahresausklang! 💞

Und ganz viel Elan und wundervolle Momente für’s neue Jahr 2026!

Bis bald auf der Matte, Selina✨

Dein Körper ist ein Wunder – 7 Fakten, die dich staunen lassen


Immer wieder bin ich komplett fasziniert, was unsere Körper für uns leisten. 

Medizinische Fakten sind hoch spannend und lassen uns jedes Mal aufs Neue staunen.

Gewisse Zahlen sind fast unvorstellbar!

Und lösen ein Gefühl der Dankbarkeit und Demut aus. 🤗

Sich regelmässig mit solchem Wissen auseinander zu setzen, hilft massgeblich dabei, den eigenen Körper wertzuschätzen, sich selbst dankbar zu betrachten und selbstkritische Gedanken mit einem Schmunzeln wahrzunehmen.

Nachfolgend habe ich dir einige spannende Infos zusammengetragen:

– Wir atmen ca. 900 Mal in der Stunde. 12 bis 17 Atemzüge machen wir pro Minute bei einem Atemzugvolumen von etwa einem halben Liter. Bei Belastung kann die Frequenz verdreifacht werden, wodurch der Gasaustausch in den Lungen 20-fach erhöht wird.

– Unser Ohr ist sehr kompliziert aufgebaut, so dass es kein Ingenieur nachbauen könnte. Das Trommelfell ist mit 0.1 Millimeter etwa doppelt so dick wie ein Haar. Es kann aber so viel Druck aushalten wie ein Fahrradschlauch.
Unser Gehör ist ständig im Einsatz. Auch wenn wir schlafen, nimmt es Geräusche wahr. 👂🏻

– Durch unser Gefässsystem fliessen 5-7 Liter Blut mit rund 25 Billionen roten Blutkörperchen. Ein Blutkörperchen hat eine Lebenszeit von drei bis vier Monaten und wird nach seinem Arbeitseinsatz in der Milz entsorgt. Das heisst, es finden ständig Aufbau- und Abbauprozesse statt. Pro Sekunde (!) werden im Knochenmark zwei Millionen neue rote Blutkörperchen hergestellt. 🩸

– Zwischen 20 und 60 Sekunden braucht das Blut, um einmal durch den Körper zu fliessen. Mit einem Pulsschlag erreicht das Blut vom Herz aus innerhalb von 0.2 Sekunden die Fussarterie. ❤️

– Jeden Tag produzieren wir 1,5 Liter Speichel. Unser Speichel enthält antibakterielle Substanzen und ist wichtig für die Gesundheit der Zähne, sowie für die Verdauung von Kohlenhydraten.

– Auch unsere Herzleistung ist beeindruckend. Pro Tag pumpt das Herz bis zu 10.000 Liter Blut durch unsere Gefässe. Es schlägt 60-80 Mal pro Minute. Das sind 4’200 Schläge pro Stunde und rund 100’000 Mal pro Tag.


Nimm dir jeden Tag Zeit, deinem Körper Wertschätzung entgegen zu bringen.
Ihm Danke zu sagen, was er in jeder Sekunde für dich leistet. 
💫

Feiere…
deine Beweglichkeit,
deine Kraft,
deinen Gleichgewichtssinn,
die Fähigkeit zu Riechen und zu Schmecken,
dein Immunsystem
und deine Heilungsqualitäten. 
🤗

Auch Yoga ist eine wundervolle Möglichkeit, dich mit deinem Körper zu verbinden, ins Spüren und in die Dankbarkeit zu kommen.

Ich freue mich auf dich! 🧘🏼‍♀️

📸 Foto von Nadine Fischer 

Herzrhythmus verstehen, Nervensystem stärken, Stress senken… und damit innere Balance trainieren.


Letzte Woche habe ich mir eine neue Fitbit Uhr gekauft.

Bei meiner bisherigen, sehr simplen Version war das Armband defekt und Nachbestellen konnte man es nicht mehr, da sie bereits 4 Jahre alt war.

Ich habe mir also eine neue Uhr bestellt – wieder das einfachste Modell.

Denn es geht mir eigentlich nur um zwei Dinge: Schrittzähler und Uhranzeige. ⏰

Als ich die Uhr installiere, staune ich:

Mittlerweile haben auch die Basis-Modelle Pulsmesser, Geschwindigkeitsanzeige und Workout-Detektoren…

So habe ich beim Tragen herausgefunden, dass ich einen starken Pulsunterschied innerhalb eines Atemzyklus habe.

Beim Einatmen sind es 10 – 20 Schläge mehr, als beim direkt folgenden Ausatmen.

Zuerst hat mich das kurz ein bisschen beunruhigt und deswegen habe ich mich mit dem Phänomen beschäftigt.

Es nennt sich „ausgeprägte respiratorische Sinusarrhythmie“. 🌬️

Es ist ein Zeichen dafür, dass das Nervensystem sehr flexibel zwischen An- und Entspannung wechseln kann. 😌

Der Grund dafür liegt unter anderem beim Vagusnerv, einem zentralen Teil des parasympathischen Nervensystems.

Er wirkt wie eine Art „Bremse“ für Stressreaktionen und hilft, Herz, Atmung und Blutdruck zu beruhigen.

Bei Kindern und jungen, gesunden Erwachsenen wird das Phänomen häufig beobachtet.

Mit zunehmendem Alter nimmt die Atemabhängigkeit der Herzfrequenz bei den meisten Menschen ab. 🧡

Das Beste kommt aber jetzt: Wir können es trainieren! 🤗

Wenn du bewusst atmest oder dich achtsam bewegst – wie beim Yoga, Pilates, Schwimmen oder Wandern – aktivierst du den Vagusnerv.

Dein Herzrhythmus wird geschmeidiger, du kannst schneller entspannen, dein Körper regeneriert effizienter und dein Stresslevel sinkt.

Das heisst: Je mehr du Vagusnerv und Atmung trainierst, desto besser kann dein Nervensystem zwischem An- und Entspannung pendeln.

Mit meiner langjährigen Schichtarbeit auf der Intensivstation und dem Yoga habe ich mir antrainiert, innert wenigen Atemzügen überall einschlafen oder entspannen zu können. 💆🏼‍♀️

Was unglaublich wertvoll ist nach einem anstrengenden, stressigen und schweisstreibenden Dienst, bei dem man alles für seine Patienten gibt.

Genau so wichtig ist es jedoch, danach gut zu sich zu schauen und zügig in die Entspannung wechseln zu können.

Yoga ist das perfekte Übungsfeld dafür! 🧘🏼‍♀️

Diese Woche wird es bewusst intensiv.

Es erwartet dich ein Ganzkörper-Training: Wir stärken alle Muskelgruppen des Oberkörpers, der Körpermitte und der Beine.

Und verbinden es zu einem fliessenden Ablauf.

Anschliessend darfst du (glücklich seufzend) in die Schlussentspannung wechseln. 😴

Wir sehen uns auf der Matte. 😉

Warum Erdung in stressigen Zeiten so wichtig ist – Tipps für mehr Ruhe



Manchmal gibt es Wochen, in denen die Arbeitslast sehr hoch ist.

Und die To Do Listen länger und länger werden.

Es sind buchstäblich diverse kleine Feuer zu löschen. 🔥

Und neue Aufgaben kommen stetig dazu.

Während solchen Zeiten, hilft es enorm, sich gut zu erden.

Es gibt Momente, in denen es so gut tut, einfach den Boden unter den nackten Füssen zu spüren. 😌

Auf unterschiedlichen Untergründen: Kieselsteine am Flussufer, Sand am Seeufer, oder Moosgewächs im Wald.

Du wirst merken, wie der Kontakt mit der Erde dich zuerst sanft aktiviert und anschliessend beruhigt.

Auch in den eigenen vier Wänden hilft Barfussgehen sehr, dich richtig gut zu erden und in die Füsse zu spüren.

Genau so wundervoll: aktuell spätabends barfuss um den Block gehen.

Die Luft ist etwas abgekühlt, aber der Boden noch warm.

Du kannst den Sternenhimmel beobachten, deine Gedanken schweifen lassen und anschliessend in deinem Zuhause eine kühle Dusche oder ein kaltes Fussbad geniessen. ✨

Das ist unbezahlbar bei diesen Temperaturen: einfach erden, atmen, spüren, sein.

Oder du gönnst dir eine kleine Auszeit unter einem schattigen Baum mit einem guten Buch. 📖

Liegend beim Lesen hast du ganz viel Bodenkontakt, Erdungs-Gefühl und kannst dich vom Boden halten lassen.

Ebenfalls eine tolle Möglichkeit: mit deinen Freunden oder deinem Lieblingsmenschen ein Picknick geniessen unter freiem Himmel.

Decke ausbreiten, Snacks auspacken, Schuhe ausziehen, und geniessen. 🍉


Diese Woche haben wir im Yoga das Thema „Erden und Stabilität spüren.“

Wir sehen uns auf der Matte: heute im Studio oder am Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷


Der Pinguin im Vergnügungspark und was das mit Yoga und deinem Leben zu tun hat.



Sehr häufig habe ich die wildesten und lustigsten Träume. 😴

Ich träume immer in Farbe, spreche manchmal mir unbekannte Sprachen und sehr oft kommen Tiere, Abenteuer oder fremde Kulturen vor.

Seit meiner frühesten Kindheit spreche ich anscheinend auch im Schlaf und gebe Mal mehr oder weniger adäquat Antwort. Mit teils offenen Augen – ohne davon am Morgen noch Kenntnis zu haben.

Gestern träumte ich von einem Vergnügungspark, der kombiniert war mit einem Wasserpark und Zoo… 🎡🎠

Nach ein paar Durchgängen auf einigen Achterbahnen, treffe ich auf einen Mann von circa Mitte 50, der ebenfalls ein Park-Besucher ist.

Ihm folgt ein aufgeregter Königs-Pinguin, der einen passend gestrickten, blauen Pullover trägt. 🐧

Der Herr spricht mich an und fragt und ob ich den Pinguin übernehmen könne.

„Der kleine Kerl ist ausgebüxt und folgt mir nun bereits seit einiger Zeit und lässt sich nicht abschütteln!“

Vom Pinguin werde ich neugierig beäugt und kriege ein Highfive. 🖐🏼

Ich weiss zwar nicht, ob Pinguine Highfives geben, aber meinen Katzen habe ich dies jeweils beigebracht.

Daher nehme ich dieses Verhalten einfach zur Kenntnis und antworte dem Mann:

„Sehr gerne würde ich den Pinguin übernehmen, aber ich arbeite viel und dann wäre er zu alleine zu Hause… ich kann nicht einfach so die Verantwortung für einen Königspinguin übernehmen, das tut mir leid!“ 🤔

Der Herr geht weiter und der Pinguin folgt ihm, fröhlich hüpfend und mit den Flossen schlagend…


Nach dem Aufwachen brauche ich jeweils meine Zeit, weil mir meine Träume oft viele Fragen geben:
– Wieso trug der Pinguin einen blauen Pullover?
– Wer hat ihn gestrickt? 🧶
– Wieso suchte er sich gerade den Herrn aus?
– Und hat es ein Loch im Pinguin-Gehege, so dass im Vergnügungspark noch mehr von seinen Freunden frei rumlaufen?


Genau so ging es mir auch, als ich davon träumte mit Mongolischen Einheimischen in Jurten ein Nomadenleben zu führen. 🐏

Oder eine Polarforscherin am Nordpol zu sein. Und Eisbären zu fotografieren. ❄️🐻‍❄️


Was mich all diese spannenden Träume lehren:
Es ist essentiell und wunderschön im Leben, während dem Reisen UND auf der Yogamatte, dass wir…

– Neugier verspüren auf Neues,
– immer wieder Mut zeigen,
– uns selbst nicht zu ernst nehmen,
– Spass haben an Abenteuern,
– unsere Wünsche und Leidenschaften besser verstehen lernen. 🧡🌸

Daher: Willkommen auf der Yoga-Matte mit all deinen Facetten, Vorlieben und Erfahrungen! 🧘🏼‍♀️

Wir sehen uns auf der Matte! 🤗


Hast du auch lebhafte und spannende Träume?
Wie kannst du mehr Leichtigkeit in deine Yoga-Praxis oder in deinen Alltag bringen?
Was beschäftigt dich gerade?


Ich freue mich, von dir zu hören! 😊
079/ 405 65 50
luckyelephantyoga@yahoo.com

PS:
Am Mittwoch, 11. Juni 2025 Yoga am See ⛵️🦆 19.00 Uhr – 20.00 Uhr. 
(Treffpunkt 18.50 Uhr vor dem Eingang Verkehrshaus Luzern, bitte eigene Yogamatte mitbringen). 

16. und 18. Juni 2025  gibt es eine Yoga-Pause wegen meinen Ferien. 😊🏝️

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