Von Pingu-Duschen, Dankbarkeit und starken Füssen.

Unsere Füsse tragen uns jeden Tag stundenlang durch unseren Alltag.
Sie stemmen unser ganzes Körpergewicht, helfen bei der Balance, gleichen aus, erden uns und schenken Stabilität. ⚖️
Egal, ob wir über eine Wiese spazieren, auf Asphalt joggen gehen, uns in Schlittschuhe oder Highheels zwängen oder barfuss auf der Yogamatte stehen:
Unsere Füsse unterstützen uns zu jeder Zeit.
Während meiner letzten Ferien hatte ich auf Sardinien ein längeres Gespräch mit zwei tollen, jungen Ladies über Füsse.
Chiara sagte: „Ich mag keine Füsse und will auch meine eigenen nur ungern anfassen.“
Da fragen Roberta und ich interessiert: „Wie wäschst du dann deine Füsse?“ 🤔
Es stellte sich heraus, dass sie in der Dusche einfach ein bisschen Duschgel über ihre Füsse kippt und dann wie Pingu (von der Kinder-Serie) auf der Stelle hin- und herflutscht.
„Das muss reichen!“, erklärt sie – und wir müssen alle lachen.
Zugegeben: Füsse sind auch nicht meine Lieblings-Körperteile.
Mit meiner langjährigen Arbeit im medizinischen Bereich habe ich jedoch so einiges gesehen, unter anderem:
– Menschen, die keine Füsse haben;
– die ihre Füsse nicht spüren,
– Durchblutungsstörungen haben,
– oder Wunden nach Unfälle,
– Fehlstellungen,
– überzählige Zehen (gibt’s häufiger als gedacht),
– oder fehlende Zehen.
Aus diesen Gründen und weil ich die täglichen Bemühungen meiner Füsse, Zehen und Fussgelenke sehr schätze, mag ich meine Füsse mittlerweile sehr gerne. 🤗
Und versuche, ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu geben: ab und zu ein Fussbad, ein sanftes Eincrèmen nach einem langen Tag oder ein beherztes Kneippen für die Durchblutung.
Chiara meint nach unserem Austausch lachend: „Das war jetzt sehr aufschlussreich… und das längste Gespräch, dass ich jemals über Füsse geführt habe.“
PS: Hast du gewusst, dass es einen „Ich mag meine Füsse“-Tag gibt? Er findet jeweils am 17. August statt. 🦶🏼
Es geht darum, den Fokus auf die Wichtigkeit der Fussgesundheit zu lenken, da Füsse oft erst bei Schmerzen wahrgenommen werden.
Und darum, uns daran zu erinnern, ihnen mehr Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, weil sie im Laufe unseres Lebens Enormes leisten.
Vielleicht ist heute ein guter Moment, deinen Füssen einmal bewusst Danke zu sagen – auf der Matte oder im Alltag. ☺️
