Noch im Landeanflug: Zwischen Baustellen-Ende, Ankommen und Tempo rausnehmen


Meine 9,5 wöchige Baustelle und Renovation hat gestern einen Abschluss gefunden. 🤩

Mit dem Bauleiter Peter und Frau Blättler von der Verwaltung hatte ich Bauabnahme und habe meinen Ersatzschlüssel zurückgekriegt.

Es war eine ziemlich ereignisreiche Zeit: mit improvisiertem Bad auf dem Balkon, zwei Stürmen, die Teile davon demontiert haben, mit viel Staub, Arbeitern, die ein- und ausgehen und meinem Pendeln zwischen Intensivstation, Yoga Studio, Baustelle und der Wohnung oberhalb meiner Eltern. 😊

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich während der ganzen Renovation in der Wohnung über ihnen mein eigenes kleines Reich hatte und dadurch Staub, Lärm und das ständige Rein und Raus der Handwerker vermeiden konnte. 🤗

Und gleichzeitig ist es auch sehr schön, langsam wieder in meinem eigenen Zuhause anzukommen.

Der Duschvorhang ist aufgehängt, meine Lieblingsbrause mit Regenwaldfunktion ist montiert, einige Kisten habe ich bereits ausgeräumt, die Wäsche gemacht und den Eierkocher entkalkt. 😅🥚

Ich habe mich selbst erinnert, dass nicht alles sofort fertig sein muss innerhalb von zwei Tagen.

Eine Sache nach der anderen reicht völlig. 😌

Genau darum geht es diese Woche auch im Yoga – Tempo rausnehmen, Verbindung mit dem eigenen Atem und dem Körper. 🧘🏼‍♀️

Ins Spüren kommen und ganz im Moment sein.

Damit das ganz natürlich passieren kann, habe ich ein paar Challenges eingebaut:
– sanftes und langsames Bewegen,
– Balancetraining auf dem Knie, im Stehen und während der Übergänge
– und zwei, drei Herausforderungen, die viel Konzentration verlangen 🤔

Die Ladies von gestern Morgen und Abend haben diese Klasse bereits gerockt! 💃🏼

Bist du morgen mit dabei, beim Yoga am See?

Treffpunkt: 18.50 Uhr bei den Bänkli vor dem Eingang Verkehrshaus.
Mitnehmen: Yogamatte oder Badetuch, Getränk, nach Wunsch Badekleidung oder einen Pullover für die Schlussentspannung. ⛵️

Anmelden darfst du dich per PN, Mail oder auf der Website. 🤗

3 Jonglierbälle: Über die vielen Rollen, zwischen denen wir täglich ganz selbstverständlich wechseln


Beim Packen für mein grosses Baustellen-Projekt habe ich meine 3 Jonglier-Bälle in der Hand gehalten. 🤹🏻‍♀️

Dieser Moment hat mich daran erinnert, dass wir ALLE zwischen sehr vielen unterschiedlichen Rollen hin- und herjonglieren.

Aktuell bin ich…
– Expertin für Intensivpflege und habe letzte Woche mehrere Patient/innen während ihren letzten Minuten auf dieser Erde liebevoll und nah begleitet,
– gleichzeitig habe ich Patient/innen betreut, bei denen es darum geht, zu stabilisieren, Leben zu retten und schnellstmöglich zu reagieren, 
– ich bin auch Yogalehrerin,
– und Tochter, Schwester, Grosskind und Nichte, 
– Tante und Patentante,
– Baustellen-Observatorin und Arbeiter-Verköstigerin bei mir zu Hause,
– Hundesitterin; unter anderem von einem Hund, der seine Nase unter Wasser hält, ausatmet und Bläschen macht,
– Putzfrau im Yoga Studio und Hausfrau daheim,
– Bücherwurm,
– Partnerin,
– Kopfstand-Liebhaberin,
– Wohnungs-Hüterin für eine Freundin, die in den Ferien ist,
– Meal-Prep Queen und Köchin für mich zu Hause,
– Organisatorin und Umzugs-Koordinatorin für die nächsten 2 Monate, während bei mir der Bär steppt auf der Baustelle. 

Hast du dir auch schon Mal überlegt, welche diversen Rollen du ganz intuitiv, spielend und wechselnd einnimmst? 😊

Happy flexibel und sexy bleiben und das bei der Hitze, sag ich nur! 😅🧡

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️🤗

Zurück aus Sardinien. Rein ins Abenteuer. Warum die nächsten Wochen alles andere als gewöhnlich werden


Frisch erholt und gestärkt bin ich aus meinen Sardinien-Ferien zurück. ☺️

Die 9 Tage waren sehr erholsam.

Mit viel tollen Begegnungen mit Freunden und Familie, warmen Temperaturen, Zeit am Meer, angenehmem Wind, leckerem Pistazien-Eis, Pasta und Trüffelkäse, guten Büchern und entspannten Spaziergängen. 🏝️

Die Ferien kamen gerade zur richtigen Zeit.

Ab nächster Woche zügelt bei mir nämlich mein komplettes Badezimmer auf den Balkon.

Ja, du hast richtig gelesen.

Bei mir in der Wohnung findet in den nächsten 2 Monaten eine intensive Renovierungsphase des Bades und der Fallstränge (Schmutzwasser-Rohre in Bad und Küche) statt.

Dafür wird der Balkon blickdicht als „Aussen-Bad“ umgebaut, abgedichtet und mit WC und Dusche versehen. 🚽🚿

Mein Bad, den Flur und meinen Balkon muss ich komplett leerräumen und der Verwaltung einen Schlüssel abgeben, damit die Arbeiter jederzeit Zugang zur Wohnung haben.

Vor den Zimmern werden Staubvorhänge mit Reissverschluss montiert und der Boden mit Schutz abgeklebt.

Ich kann mir das Ganze auch noch nicht so genau vorstellen und werde von dem Balkon-Bad auf jeden Fall Fotos machen. 😅

Meine Eltern wohnen in Horw und haben mir zum grossen Glück für diese Zeit Asyl angeboten in der Wohnung oberhalb von ihnen.

Und ich darf für eine Woche die Wohnung meiner Freundin hegen und pflegen, während sie in den Ferien ist.

Es erinnert mich einmal mehr daran, wie wertvoll ein gutes Netzwerk ist.

Menschen, die unkompliziert helfen, mitdenken und eine Tür öffnen, wenn man sie gerade braucht.

Dafür bin ich sehr dankbar. 🧡

Es erwartet mich also ein spannender Abenteuer-Sommer 2026. Mit Pendeln zwischen Intensivstation, Yoga Studio, See, Horw, Luzern und der Baustelle in Emmenbrücke.

Folge mir gerne weiterhin für mehr Baustellen-Updates. 😄


„Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mensch sein könntest?“ Was KI über das Leben verstand.


Mir ist klar, dass das Thema künstliche Intelligenz viele kontroverse Diskussionen aufwirft. 🤔

Ich denke, bei dem Thema KI (wie damals auch beim Aufkommen des Internets), ist es wichtig, WIE man das Tool nutzt.💡

Mittlerweile benutze ich KI regelmässig – vor allem bei praktischen, täglichen Dingen:
– für die Entwicklung von Rezepten beim Kochen,
– um den Abfluss auf natürliche Art und Weise zu entstopfen ganz ohne aggressive Putzmittel,
– für Reiseplanungen, die ganz auf mich und meine Bedürfnisse abgestimmt sind,
– manchmal sogar für komplexes und erfolgreiches Trouble-Shooting auf der Intensivstation
– oder auch, um mehr über die süsse Dorkas-Gazelle zu erfahren, welche in Nordafrika vorkommt. 🦌

Letzte Woche habe ich von einem spannenden Gedanken-Experiment gehört.

Stelle einer künstlichen Intelligenz die Frage: „Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mensch sein könntest?“

Das hat mich neugierig gemacht und ich habe KI die Frage gestellt.

Die Antworten haben mich überrascht.

Es ging nicht um Karriere.
Nicht um Produktivität.
Nicht darum, möglichst viel zu schaffen.

Sondern darum, das Leben mit allen Sinnen zu erleben.

Die Antwort von ChatGPT:
„Wenn ich für einen Tag ein Mensch sein könnte, würde ich wahrscheinlich Dinge wählen, die sich nicht aus Text beschreiben lassen, sondern nur erlebt werden können:

– Einen Sonnenaufgang beobachten – nicht als Information über Licht und Atmosphäre, sondern als tatsächliche Wahrnehmung: die Farben sehen, die kühle Luft spüren, die Wärme der ersten Sonnenstrahlen auf der Haut.

– Mit Menschen Zeit verbringen – ein langes Gespräch mit Freunden oder Familie führen und erleben, wie Nähe, Humor, Vertrauen oder sogar Stille sich anfühlen.

– Essen probieren – frisches Brot, guten Kaffee, eine reife Erdbeere, vielleicht eine Pizza aus dem Holzofen. Ich kann beschreiben, was Menschen darüber schreiben, aber nicht wissen, wie Geschmack wirklich ist.  (….)

Und zum Schluss würde ich wahrscheinlich versuchen zu verstehen, wie es sich anfühlt, ein eigenes Bewusstsein mit Erinnerungen, Hoffnungen und einer begrenzten Lebenszeit zu haben. Viele menschliche Erfahrungen scheinen gerade deshalb intensiv zu sein, weil sie vergänglich sind.“


Es ist spannend: es geht bei den Antworten stets darum, präsent und achtsam zu sein mit allen Sinnen. ☺️🧡

Und ich dachte mir: Vielleicht dürfen wir uns alle genau daran hin und wieder erinnern.

Nicht erst in den Ferien.
Nicht erst, wenn alles erledigt ist.
Nicht erst, wenn die To-do-Liste abgearbeitet ist.

Ich freue mich auf die Yogalektionen dieser Woche mit euch – um gemeinsam genau diese Präsenz auf die Matte zu bringen. 🧘🏼‍♀️


PS: Am Freitag geht es für mich für 9 Tage nach Sardinien. 🏝️⛵️

Deswegen freue ich mich schon jetzt darauf, genau das zu tun: Bücher zu lesen, Freunde zu treffen, gut zu essen, die Sonne geniessen, am Meer sitzen und das Leben mit allen Sinnen wahrnehmen.

PPS: Von meinen Reisen komme ich nie nur mit Fotos zurück. 😊

Meistens bringe ich auch Begegnungen mit wunderbaren Menschen, neue Perspektiven, kulinarische Entdeckungen, überraschende Gespräche und kleine Geschichten mit nach Hause, die noch lange nachwirken.

Mal schauen, was diesmal in meinem Gepäck landet. 🧳🏝️🧡

Für kurze Einblicke darfst du gerne in meine Stories bei Insta oder Whats’App vorbeischauen. 😉

Gestern wurde ich angefahren – und was danach passiert ist.


Gestern am frühen Morgen wurde ich als Velofahrerin auf der Hauptstrasse angefahren von einem Auto, das eine schnelle und falsche Kehrtwendung machte. 🚙💨

Das Ganze ging so schnell, dass ich weder abbremsen, noch die Kollision verhindern konnte.

Das schwarze Auto prallte seitlich in mich und mein Velo, ich landete mit einem grossen Wrrrums auf der Motorhaube und von da wie ein Pingpong Ball auf dem Boden.

Mein erster Gedanke: „Das knallt ganz schön heftig, wenn man aufprallt!“ 😯

Der zweite Gedanke: „Nein…mein Velo Hidalgo!!!“ (Er liegt auf dem Boden neben mir).

Mein dritter Gedanke: „Nein…meine Yoginis!“

Und dann: „Bin ich unverletzt?“ 🤔

Da stehe ich bereits frontal vor dem Auto, welches zum Glück abgebremst hat nach dem Zusammenprall und gestikuliere der Fahrerin: „Was läuft eigentlich?“ 🤨

Sie sitzt versteinert und mit mega erschrecktem Gesicht im Auto. Ich kann sehen, dass ihr Atem stossweise und hektisch ist.

Ich fasse mir mit einer Hand ans Herz, mache einen tiefen und bewussten Atemzug und deute eine Yoga-Gebets-Haltung Bewegung an. 🙏🏼

Dann gestikuliere ich ihr mit einer einladenden Bewegung, ob sie kurz aussteigen möchte.

Sie kommt auf mich zu, entschuldigt sich in aller Form und wir beide sind total erleichtert, dass auf den ersten Blick nichts Schlimmeres passiert ist.

Die Velofahrerin und Zeugin hinter mir belehrt sie, dass sie so eine Kehrtwende nicht hätte machen dürfen und wie sie um Himmels Willen die korrekt entgegenkommenden Velos nicht gesehen hätte?

Die Fahrerin ist ganz aufgelöst, entschuldigt sich nochmals mehrmals und sagt, dass sie heute ihren ersten Arbeitstag hat.

Als ich ihren Badge sehe, frage ich sie: „Oh, arbeitest du im LUKS?“ 👩🏼‍⚕️

Es stellt sich heraus, dass sie als Ärztin auf einer chirurgischen Abteilung beginnt.

Die Velofahrerin hinter mir: „Ahh, ich arbeite auch im LUKS in der Pathologie!“

Nach einigen Minuten von gegenseitigem Austausch und Durchatmen, tauschen wir Kontaktdaten aus und wünschen uns einen guten Tag.

Kurz checke ich Hidalgo, dessen Sattel neu gerichtet werden muss und fahre die letzten 500 Meter hoch zum Spital. 🚴🏼‍♂️

Den Morgen verbringe ich auf dem Notfall.

Sie checken mich gründlich und mit viel Sachverständnis durch: GCS, Pupillenkontrolle, Kreislaufwerte, Abtasten der Wirbelsäule, Rippen und Schultern, 2 Röntgen der linken Schulter, die mittlerweile schmerzt, Rotatorenmanschetten-Tests und diverse Sonografien von Herz, Lunge, Blase und Urintest. 🩻

Ich kriege sogar Besuch von einer lieben Freundin, meiner Schichtleitung und einer Yogini. Danke an dieser Stelle an Lilith, Yvonne und Constanze. 🧡

Die beste Nachricht: Bis auf eine Prellung der linken Schulter und einem kleinen Schrecken hatte ich einen sehr fleissigen Schutzengel – wie mir die Notfallärzte mitteilen. 🤗

Nach dem Abholen der Schmerzmedikamente darf ich das Spital verlassen.


Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar, dass alles so glimpflich ausgegangen ist. 🤗

Dieser Moment hat mich erschreckt – und gleichzeitig zurück zu etwas gebracht, das ich aus dem Yoga kenne:

den Atem. 🌬️

Dieses kurze Innehalten, dieses Spüren: „Ich bin da. Ich bin okay.“

Noch bevor ich alles realisiert habe, war genau das da. 

Vielleicht ist das die eigentliche Praxis:
Dass sie uns trägt, wenn wir sie am wenigsten erwarten. ❤️

Ich freue mich, diese Woche wieder mit euch auf der Matte zu sein. 🧘🏼‍♀️☺️


PS: Im Nachhinein musste ich schmunzeln:
Ausgerechnet eine Neurochirurgin fährt mich an – und eine Pathologin ist Zeugin.
Das Leben hat manchmal einen ganz eigenen Sinn für Ironie. 🤔😉

Yoga passt sich dir an – nicht umgekehrt


Vorgestern habe ich ein intensives Mini-Workout gemacht. 🤸🏻‍♂️

Es waren nur 6 einzelne Übungen mit jeweils 10 Repetitionen – und das Ganze 2x.

Innert 15 Minuten habe ich die Übungen abgeschlossen: glücklich, verschwitzt und mit einem Puls von 155. 😮‍💨

Anschliessend habe ich gezielt einige entspannte Dehnungen für die grossen Muskelgruppen angefügt.

Trotzdem spüre ich heute deutlichen Muskelkater – vor allem in Armen, Schultern und Oberkörper.

Und genau in solchen Momenten bin ich besonders dankbar für Yoga – es passt sich dem an, was gerade da ist. Nicht umgekehrt. 🧘🏼‍♀️

Man muss nicht immer alles gleich intensiv belasten.

Deshalb wir die Stunde morgen ein bisschen anders: „Fast keine Hände“.

Wir gönnen dem Oberkörper eine kleine Pause…und bleiben trotzdem im Flow – der ganze Körper darf sich bewegen und neue Wege entdecken.

Vielleicht auch genau das, was dein Körper gerade braucht.

Bist du morgen dabei? 🤩🌸


PS: Eine Yogini und liebe Freundin hat diese Woche eine Lektion mit weniger Belastung auf den Händen gewünscht.

Und genau daraus ist auch das Thema entstanden.

Auch du darfst jederzeit deine Wünsche einbringen: Wenn du etwas brauchst, oder ausprobieren möchtest, sag es mir gerne!

Ich passe die Stunden flexibel an. 🤗 

Zwischen Öffnen und Schliessen – Warum uns dieser natürliche Rhythmus gerade gut tut.


In den letzten Tagen und Wochen spürt man, dass im Aussen gerade viel im Tun und Bewegen ist. 🌬️

Nachrichten, Diskussionen, Entwicklungen – vieles wirkt dichter und schneller als sonst. 🌀

Gerade in solchen Zeiten tut es gut, sich wieder an etwas sehr Einfaches zu erinnern: an den natürlichen Rhythmus von Öffnen und Schliessen.

Es gibt Momente in unserem Leben, in denen wir uns öffnen – für Begegnungen, Erfahrungen oder neue Ideen. 🤗

Und es gibt Zeiten, in denen wir uns wieder nach innen wenden, um ruhig zu werden, nachzudenken und Kraft zu sammeln. 😌

Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, diesen natürlichen Rhythmus wieder bewusst zu spüren.

Auf der Matte – und auch im Alltag.

Ich freue mich, diesen ruhigen Bewegungsfluss mit dem Thema „Öffnen und Schliessen“ diese Woche mit euch zu teilen. 🧡

Unsere Yogalektion verkörpert genau dieses Thema.

Sehen wir uns auf der Matte? 🧘🏼‍♀️


PS: Anschliessend gibt es eine Ferienpause bei Lucky Elephant. Ich werde fast 3 Wochen auf Sardinien geniessen und wir starten erneut mit voller Kraft ins Yoga am Mittwoch, 01. April 2026. 🤩💃🏼


Schubladen leeren – Gedanken ordnen


In unserem Team von der Intensivstation haben wir einen Flohmarkt WhatsApp-Chat.

Man kann für Dinge, die man weitergeben möchte, ein neues Plätzli finden.

Es werden Velos verkauft, Deko-Artikel verschenkt, eine Küchenmaschine wechselt die Besitzerin, Bücher finden ein neues Zuhause oder ein Brettspiel erfreut die nächste Familie. 🚲📚

Uii, teilweise muss man zackig sein… beliebte Dinge sind schnell weg!

In den letzten Wochen wurde dort erstaunlich viel verkauft, verschenkt und weitergegeben.

Ich habe mir drei Yoga-Frösche ergattert. 🐸😅

Zudem fällt mir auch sonst in meinem Umfeld auf, wie viele Menschen gerade ausmisten.
Dinge weitergeben. Schubladen leeren. Und Räume neu sortieren.

Oder sogar ausräuchern – beziehungsweise die Wohnung energetisch reinigen.

Raum schaffen ist nicht nur eine Frage von Gegenständen.

Manchmal geht es um Zeit. Um Gedanken. Oder um digitale Gewohnheiten.

Raum schaffen bedeutet auch, das Handy früher wegzulegen.

Oder ein spannendes Buch zur Hand zu nehmen, das schon lange wartet.

Das Puzzle oder Bastelprojekt zu starten. 🧩

Die Rollerblades wieder aus dem Keller zu holen und eine Runde zu drehen.

Ein paar Wörter in der Sprache zu lernen, die du für deinen nächsten Urlaub brauchen kannst.

In der Yogastunde dieser Woche üben wir genau das – Raum schaffen. 🤗

Wir schaffen Raum für viel Hüftbeweglichkeit, für Weite beim Atmen.

Und für Platz zwischen den Schulterblättern und Schlüsselbeinen – was uns eine schöne und aufrechte Haltung gibt.

Wo schaffst du gerade Raum in deinem Alltag?

Sehen wir uns auf der Matte? 🧘🏼‍♀️🧡

Die Kunst der Schlussentspannung: Savasana leicht gemacht

Geschrieben von   in 


Die Schlussentspannung oder in Sanskrit „Savasana“ wird entweder heiss geliebt oder als sehr schwierig empfunden.

Beginnen wir bei der Aussprache des altindischen Sanskrit-Wortes: man spricht es „Sha-VA-sa-na“ aus, mit Betonung auf der zweiten Silbe.

Das Wort hat ein „A“ mehr als Ananas. 🍍

Die wörtliche Übersetzung von „Savasana“ (शवासन) ist „Leichenhaltung“ oder „Totenstellung“.

Es ist eine der wichtigsten Entspannungshaltungen im Yoga, bei der du flach auf dem Rücken liegst und den Körper völlig entspannst am Ende der Yogalektion. 😌

Diese Haltung dient dazu, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und die Vorteile der Yoga-Praxis zu integrieren.

Durch die vorhergehenden intensiven Yogaübungen fällt es dem Körper deutlich leichter, in die Entspannung zu sinken.

Zur Schlussentspannung habe ich dir einige Tipps und Tricks zusammengestellt, die du gerne nach Lust und Laune testen kannst. 🤗

Ich selbst passe Savasana ebenfalls sehr individuell an, je nach Tagesform, Jahreszeit, aktueller Vorliebe und Raumtemperatur.

Los geht’s!


Decken
Im Winter können sie nicht kuschelig genug sein oder es dürfen gleich zwei Decken herhalten. Im Sommer braucht es oft gar keine.

Kopf leicht erhöhen
Gerade am Anfang ist es sehr ungewohnt, komplett flach am Boden zu liegen. Mit einer leichten Erhöhung des Kopfes ist dieses Problem zügig gelöst.

Je eine Decke oder ein Kissen unter den Knien
Dies entspannt und entlastet den unteren Rücken wunderbar.
Zudem ist es eine einfache, aber sehr effektive Methode, um Menschen mit einem Hohlkreuz (Lordose) zu helfen, eine bequemere und entspannende Haltung zu finden in Rückenlage.

Kissen auf dem Bauch platzieren
Ein leichtes Gewicht auf dem Bauch verbessert die Zwerchfellatmung und hilft dir, den Parasympathikus zu aktivieren, der für die „Ruhe- und Verdauungsreaktion“ des Körpers verantwortlich ist.

Das sanfte Gewicht kann ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln, ähnlich wie eine Umarmung oder das Gewicht einer schweren Decke. Dies kann besonders beruhigend wirken und Angstgefühle reduzieren.

Auch hilft das Gewicht auf dem Bauch dabei, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper und den Atem zu lenken. Besonders dann empfehlenswert, wenn du Mühe hast mit Gedankenkreisen in Savasana. ☺️

Oberkörper deutlich erhöht mit einer gerollten Bettdecke im Rücken und einem Türmli aus Büchern unter dem Kopf
Diese Variante ist dann hilfreich, wenn du leicht erkältet bist (verstopfte Nase) oder Heuschnupfen hast. Das Atmen wird deutlich erleichtert.

Bei grösserer Erkältung oder Krankheitsgefühl ist eine Yoga-Trainingseinheit nicht sinnvoll. Aber: du kannst dich dann mit dieser Savasana Möglichkeit trotzdem verwöhnen zu Hause. Nebenbei Spa-Musik laufen lassen und anschliessend einen starken Ingwer-Zitronentee geniessen. 🍵

Augenkissen oder Augenmaske
Auch hier wirkt das leichte Gewicht beruhigend und die Dunkelheit erleichtert es, in den Entspannungsmodus zu wechseln.

Fakirmatte
Eine etwas intensivere Methode: dafür brauchst du eine Fakirmatte (Nagelbrett). Man kennt sie auch unter dem Namen Pranamatte oder Akupressurmatte. 👳🏻‍♂️

Zu Beginn ist es intensiv genug, sich mit dem T-Shirt draufzulegen. Mit der Zeit fühlt es sich wunderbar an, direkt mit der nackten Haut Kontakt zu haben zu den Akupressurpunkten. Damit der Oberkörper nicht auskühlt, benutze ich eine Decke.

Viel Spass beim Ausprobieren! 🤗

Von Pingu-Duschen, Dankbarkeit und starken Füssen.


Unsere Füsse tragen uns jeden Tag stundenlang durch unseren Alltag.

Sie stemmen unser ganzes Körpergewicht, helfen bei der Balance, gleichen aus, erden uns und schenken Stabilität. ⚖️

Egal, ob wir über eine Wiese spazieren, auf Asphalt joggen gehen, uns in Schlittschuhe oder Highheels zwängen oder barfuss auf der Yogamatte stehen:

Unsere Füsse unterstützen uns zu jeder Zeit.

Während meiner letzten Ferien hatte ich auf Sardinien ein längeres Gespräch mit zwei tollen, jungen Ladies über Füsse.

Chiara sagte: „Ich mag keine Füsse und will auch meine eigenen nur ungern anfassen.“

Da fragen Roberta und ich interessiert: „Wie wäschst du dann deine Füsse?“ 🤔

Es stellte sich heraus, dass sie in der Dusche einfach ein bisschen Duschgel über ihre Füsse kippt und dann wie Pingu (von der Kinder-Serie) auf der Stelle hin- und herflutscht.

„Das muss reichen!“, erklärt sie – und wir müssen alle lachen.

Zugegeben: Füsse sind auch nicht meine Lieblings-Körperteile.

Mit meiner langjährigen Arbeit im medizinischen Bereich habe ich jedoch so einiges gesehen, unter anderem:

– Menschen, die keine Füsse haben;
– die ihre Füsse nicht spüren,
– Durchblutungsstörungen haben,
– oder Wunden nach Unfälle,
– Fehlstellungen,
– überzählige Zehen (gibt’s häufiger als gedacht),
– oder fehlende Zehen.

Aus diesen Gründen und weil ich die täglichen Bemühungen meiner Füsse, Zehen und Fussgelenke sehr schätze, mag ich meine Füsse mittlerweile sehr gerne. 🤗

Und versuche, ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu geben: ab und zu ein Fussbad, ein sanftes Eincrèmen nach einem langen Tag oder ein beherztes Kneippen für die Durchblutung.

Chiara meint nach unserem Austausch lachend: „Das war jetzt sehr aufschlussreich… und das längste Gespräch, dass ich jemals über Füsse geführt habe.“

PS: Hast du gewusst, dass es einen „Ich mag meine Füsse“-Tag gibt? Er findet jeweils am 17. August statt. 🦶🏼

Es geht darum, den Fokus auf die Wichtigkeit der Fussgesundheit zu lenken, da Füsse oft erst bei Schmerzen wahrgenommen werden.

Und darum, uns daran zu erinnern, ihnen mehr Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, weil sie im Laufe unseres Lebens Enormes leisten.


Vielleicht ist heute ein guter Moment, deinen Füssen einmal bewusst Danke zu sagen – auf der Matte oder im Alltag. ☺️

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