Vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz.


Am Montag stehe ich um 05:20 Uhr auf, weil ich früh am Morgen die Yogalektion am Spital Luzern leite.

Beim Fensteröffnen und Lüften fällt mir trotz Regen auf, dass bereits viel Vogelgezwitscher zu hören ist. Auch bei meinem Vogelhäuschen auf dem Balkon beobachte ich in den letzten Tagen deutlich mehr Vögeli. 🐦

Als ich um halb Sieben beim Spital ankomme, bestaune ich die allerersten Schneeglöckchen dieses Jahres.

Ok fair, vielleicht hast du bereits vorher welche gesehen, für mich sind es die ersten. 😅🙏🏼

Aktuell befinden wir uns im Übergang zwischen Winter und Frühling und zwischen Dunkelheit und Licht. 🌷

Solche Übergänge und Zwischenräume fühlen sich oft unklar, leicht wackelig, ungeordnet an.

Ich denke nur schon an die Herausforderung, wie man sich bei den aktuellen, schnellen Wetterwechseln kleiden soll, um nicht zu frieren. Aber auch, um sich nicht selbst eine transportierbare Sauna zu bauen. 😮‍💨

Und trotz des wackeligen Gefühls sind Übergänge wichtige und natürliche Prozesse des Lebens.

Vielleicht geht es in den Momenten gar nicht darum, schneller und beschäftigter zu werden – sondern bewusster und geerdeter. 😌

Denn Wandel und Veränderungen brauchen auch Stabilität.

Wo in deinem Leben verändert sich gerade etwas?
Was ist noch vertraut – und was fühlt sich schon neu an?
Wo darfst du beweglich bleiben?
Und wo tut es gut, dich bewusst zu erden?

In den Lektionen dieser Woche üben wir genau das:
Im Wandel beweglich und geerdet bleiben.

Eine Yoga-Haltung, die uns dieses Thema wunderschön spüren lässt, ist der Tänzer. 🧘🏼‍♀️

Denn vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz. 🧡


📸 Foto von Nadine Fischer 

„Jammerfasten“ – schaffst du eine Woche ohne zu jammern?


Jammerfasten.

Ich stutze und bleibe an dem Wort hängen. 🤔

Letzte Woche habe ich diese Werbung auf Instagram gesehen.

Es geht darum, sich für eine Woche oder einen Monat komplett dazu zu verpflichten, nicht zu jammern, zu nörgeln, zu schimpfen, zu fluchen oder sich zu beschweren.

Weder über das Wetter, noch über das PC-Problem bei der Arbeit. Oder den Drucker zu Hause. (Drucker sind ja bekanntlich die besten Geduld Tester). 😮‍💨

Und auch nicht über das „Einkaufs-Gspändli“, welches meinen Einkaufswagen vehement und bestimmt zur Seite schupst, um möglichst schnell zu den Bananen zu gelangen.

Es muss ein regelrechter Bananen Notfall sein, alles andere kann ich mir nicht erklären.
Und wer von uns kennt sie nicht: die Bananen Notfälle… 🍌

Nun gut: eine Woche Jammerfasten mag eventuell noch machbar sein. Aber ein ganzer Monat?

Dafür fluche ich dann doch zu gerne. 😄

Und ich finde es auch reinigend und heilsam, seinen Frust kurz und angemessen zu adressieren und verbalisieren zu dürfen.

Auch Frustgefühle möchten wahrgenommen werden. Wie alle Gefühle.

Deswegen heisst es ja auch Gefühle: „Geh hin und fühle.“ 💞🏃🏼‍♀️

Trotzdem finde ich den Ansatz des Jammerfastens spannend!

Denn um sich nicht in einer Endlosschleife des Frusts und Nervens zu bewegen, ist es genau so wichtig und heilsam, seinen Fokus wieder sanft auf Positives auszurichten:

– Auf aktuelle Erfolgserlebnisse,
– bevorstehende Reisepläne und Abenteuer,
– auf Ziele,
– oder deine Bucket Liste und Herzenswünsche,
– darauf was gerade toll und gut funktioniert
– und dich dankbar macht. 🤗
– Und natürlich auch darauf, was dich während deinen Herausforderungen stärkt.

Beobachte einmal, was passiert, wenn du ein Gespräch in diese Richtung leitest und deinem Gegenüber Fragen dazu stellst…

Happy Jammerfasten, liebe Yoginis! 😉

Zurück ins Spüren: was hilft, wenn der Alltag viel verlangt – Kleine Rituale und Ideen, die erden, wenn im Aussen viel los ist.



Das aktuelle Tempo im Alltag und in der Aussenwelt fühlt sich für mich gerade sehr schnell, betriebsam, intensiv und ermüdend an. 😌🙏🏼

Gerade in solchen Momenten ist es wichtig, mit der eigenen Innenwelt nicht auch auf das schnelle Tempo einzusteigen.

Sondern bewusst Entschleunigung und ruhige Momente einzuplanen. ✨

– Einen Powernap einlegen am Mittag.

– Beim Eindunkeln Kerzen anzünden und leise Hintergrundmusik laufen lassen. Dazu gemütlich und ohne Hektik die Wochenwäsche zusammenfalten. 🧺

– Im Wald spazieren gehen, jeden Schritt bewusst setzen, langsam gehen und die frische Luft durch die Nase ein- und ausatmen.

– Ein Vollbad oder Fussbad nehmen. Für die Luxus- oder Kleopatra-Variante ein paar Rosenblätter und Milch hinzufügen. Dazu deine Lieblingsserie auf Netflix schauen. Gerade sehr empfehlenswert „Ein anderes Selbst„. 🛁

– Ein gutes Buch lesen. Aktuell lese ich unter anderem „You are here“ vom buddhistischen Mönch Thich Nhat Hanh.

– Eine selbstgekochte, wärmende Suppe geniessen mit geröstetem Brot dazu, frisch aus dem Ofen. 🍜

– Die Gesellschaft von lieben Menschen geniessen und zusammen plaudern.

– Bewegung, so viel wie gerade gut tut… Hula Hoop, Yoga, Jonglieren, Spazieren. 🧘🏼‍♀️


Wie gestaltest du dir deinen Alltag, wenn im Aussen viel los ist?
Was hilft dir, dich zu erden und zu zentrieren?

Bis bald im Yoga Unterricht! 🤗💞 

Von Pingu-Duschen, Dankbarkeit und starken Füssen.


Unsere Füsse tragen uns jeden Tag stundenlang durch unseren Alltag.

Sie stemmen unser ganzes Körpergewicht, helfen bei der Balance, gleichen aus, erden uns und schenken Stabilität. ⚖️

Egal, ob wir über eine Wiese spazieren, auf Asphalt joggen gehen, uns in Schlittschuhe oder Highheels zwängen oder barfuss auf der Yogamatte stehen:

Unsere Füsse unterstützen uns zu jeder Zeit.

Während meiner letzten Ferien hatte ich auf Sardinien ein längeres Gespräch mit zwei tollen, jungen Ladies über Füsse.

Chiara sagte: „Ich mag keine Füsse und will auch meine eigenen nur ungern anfassen.“

Da fragen Roberta und ich interessiert: „Wie wäschst du dann deine Füsse?“ 🤔

Es stellte sich heraus, dass sie in der Dusche einfach ein bisschen Duschgel über ihre Füsse kippt und dann wie Pingu (von der Kinder-Serie) auf der Stelle hin- und herflutscht.

„Das muss reichen!“, erklärt sie – und wir müssen alle lachen.

Zugegeben: Füsse sind auch nicht meine Lieblings-Körperteile.

Mit meiner langjährigen Arbeit im medizinischen Bereich habe ich jedoch so einiges gesehen, unter anderem:

– Menschen, die keine Füsse haben;
– die ihre Füsse nicht spüren,
– Durchblutungsstörungen haben,
– oder Wunden nach Unfälle,
– Fehlstellungen,
– überzählige Zehen (gibt’s häufiger als gedacht),
– oder fehlende Zehen.

Aus diesen Gründen und weil ich die täglichen Bemühungen meiner Füsse, Zehen und Fussgelenke sehr schätze, mag ich meine Füsse mittlerweile sehr gerne. 🤗

Und versuche, ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu geben: ab und zu ein Fussbad, ein sanftes Eincrèmen nach einem langen Tag oder ein beherztes Kneippen für die Durchblutung.

Chiara meint nach unserem Austausch lachend: „Das war jetzt sehr aufschlussreich… und das längste Gespräch, dass ich jemals über Füsse geführt habe.“

PS: Hast du gewusst, dass es einen „Ich mag meine Füsse“-Tag gibt? Er findet jeweils am 17. August statt. 🦶🏼

Es geht darum, den Fokus auf die Wichtigkeit der Fussgesundheit zu lenken, da Füsse oft erst bei Schmerzen wahrgenommen werden.

Und darum, uns daran zu erinnern, ihnen mehr Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, weil sie im Laufe unseres Lebens Enormes leisten.


Vielleicht ist heute ein guter Moment, deinen Füssen einmal bewusst Danke zu sagen – auf der Matte oder im Alltag. ☺️

Warum es so wohltuend ist, im Alltag immer wieder Neues zu testen.


Im Spätsommer habe ich nach 14 Jahren meine ehemalige Schulkollegin Sabine wieder getroffen.

Wir hatten damals im Herbst 2011 unsere 3-jährige Höhere Fachschule für Pflege gemeinsam abgeschlossen. 👩🏼‍⚕️🩺

Es war spannend zu sehen, wie für uns gefühlt keine Zeit vergangen war und wir direkt an frühere und auch aktuelle Gesprächs-Themen anknüpfen konnten.

Wir haben uns ausgetauscht über unsere Ausbildungszeit, die Abschluss-Reise nach Locarno, unsere Familien, den beruflichen Werdegang und Themen, die uns aktuell beschäftigen.

Eine Tochter von Sabine war ebenfalls dabei und es stellte sich heraus, dass sie eine grosse Hunde-Liebhaberin ist.

Auf meine Empfehlung hin haben sie sich direkt die App „Hundelieb“ heruntergeladen. Dort kann man Hundehalter entlasten, indem man ab und zu oder regelmässig Hundesitting oder Spaziergänge unternimmt. 🐕

Sabine hat mir ebenfalls eine tolle Inspiration gegeben:

Wenn sie mit ihrem Partner und den beiden Töchtern einkaufen geht, kaufen sie jede Woche ein neues Produkt aus dem Supermarkt – und testen es.

Es geht darum, experimentierfreudig, offen für Neues, kreativ und mutig zu sein. 🤗

Das habe ich direkt umgesetzt und bin sehr positiv überrascht über die Ergebnisse:

– Im Aldi gibt es eine Tom Kha Gai Paste: Damit kann ich meine thailändische Lieblings-Suppe mit Geflügel, Chili, Pilzen und Limette optimal würzen.

– Vollkorn Pasta schmeckt richtig lecker und sättigt deutlich länger als normale Pasta oder Spaghetti. 🍝

– In der Migros gibt es gefrorenen Blumenkohlreis, der sehr vielseitig eingesetzt werden kann.
Ganz ehrlich: Ich fand die Idee spannend, musste ChatGPT aber zuerst nach Ideen und Rezepten fragen.

– Frische, gefüllte Pasta wie Ravioli mit Ricotta und Spinat liebe ich…sie halten sich im Kühlschrank aber nur kurz.
Wenn man sie einfriert, verlängert man die Kochzeit einfach um 1-2 Minuten. Dann noch kurz eine leckere Sauce zaubern. Und schon hat man ein vollständiges und schmackhaftes Gericht. 

Genau dies ist auch der Zauber, den Yoga und Alltag gemeinsam haben. 🧘🏼‍♀️

Die Einladung, offen zu bleiben, mutig zu probieren und uns immer wieder kreativ auf neue Erfahurgen einzulassen.


Ich freue mich auf dich, bis bald auf der Matte☺️🙏🏼

Mehr Ruhe im Alltag? Diese Mini-Übung macht einen riesigen Unterschied.


Manchmal genügt ein einziger bewusster Moment, um die ganze Qualität eines Tages zu verändern. 🤗

Und genau solche Momente dürfen wir uns immer wieder schenken – mitten im Alltag.

Die 5-4-3-2-1 Methode ist eine einfache und liebevolle Übung, um Achtsamkeit zu trainieren.

Die Übung funktioniert immer und überall und erinnert das Nervensystem daran, dass jetzt gerade ein sicherer, ruhiger Augenblick ist. 💆🏼‍♀️

Wenn du Momente kennst, in denen du abschweifst, dich verlierst oder einfach kurz „zuviel im Kopf und in Gedanken bist“, ist diese Übung Gold wert.

Bei diesem Achtsamkeitstraining verbindest du dich Schritt für Schritt mit deinen Sinnen:

Atme tief durch und benenne in Gedanken…
– 5 Dinge, die du gerade jetzt sehen kannst
– 4 Dinge, die du fühlen oder spüren kannst
– 3 Dinge, die du hören kannst
– 2 Dinge, die du riechen kannst
– und etwas, das du schmecken kannst.

Wenn du gerade am Spazieren bist an der Reuss entlang….könnte das zum Beispiel sein: 😌

– sehen: das langsame Fliessen des Wassers, die schwimmende Stockente, der dürre Baum, der vom Biber angeknabbert wurde; buntes Laub am Boden und der regennasse Gehweg

– spüren: der leichte Wind an der Nase, die Regentropfen auf dem Gesicht, der Stoff deiner Kleidung beim Gehen, die kältere Luft beim Einatmen im Vergleich zum Ausatmen

– hören: den Wind in den Blättern, das Prasseln der Regentropfen, den vorbeifahrenden Zug 

– riechen: das nasse Laub, den frisch gewaschenen Kuschel-Schal, den du trägst

– schmecken: den heissen Pfefferminz Tee aus der Thermoskanne

Das Schöne daran: Du brauchst nichts ausser dich selbst und einige wenige Sekunden Zeit für dich.

Dieses Achtsamkeits-Training ist ein wunderbarer Reset-Knopf, wann immer du dich wieder tief mit deinem Körper, deinem Atem und dem Hier und Jetzt verbinden möchtest.

Happy letzte Woche vom November 2025 und bis bald im Yoga Studio. 🧘🏼‍♀️🧡

So endet dein Tag entspannt – Mini-Meditation unter der Dusche



Manchmal kommen wir abends nach Hause und unser Kopf ist noch voller To-Do’s, Gedanken und Eindrücke. 😶‍🌫️

Die folgende Übung eignet sich wunderbar dafür, zurück in deine Mitte zu kommen, deine Gedanken zu beruhigen und entspannt einzuschlafen.

10 Minuten genügen, um deinen Kopf zu klären, deine Muskeln zu entspannen und den Tag mit Dankbarkeit zu beenden. 🤗

Dusch – Meditation
🌾 
Nimm dir 10 Minuten Zeit, um ungestört zu sein und schalte potentielle Störquellen wie Telefon und Radio aus. Der folgende Moment ist nur für dich bestimmt.

🌾 Wähle eine für dich angenehme Wassertemperatur und dusche dich ab. Bleibe in Gedanken ganz beim Duschen und setze alle Sinne ein. Wie fühlt sich das Wasser auf deiner Haut an? Welche Geräusche hörst du? 🛀🏽

🌾 Seife dich gründlich mit deinem Lieblingsduschgel ein. Nimm dabei bewusst wahr, wie es sich anfühlt, wie es duftet und wie erfrischt du dich fühlst. Und entspanne dabei mehr und mehr deine Muskeln. 💆🏼‍♀️

🌾 Beim Abduschen des Duschgels stellst du dir vor, wie alle Herausforderungen des Tages, Mühen und schwierigen Gedanken von dir abperlen und im Abfluss verschwinden.
Für heute hast du dein Bestes geben und das ist mehr als gut genug. Wenn deine Gedanken abwandern, bringst du sie sanft zurück zur Übung.

🌾 Beim anschliessenden Abtrocknen rufst du dir drei Begebenheiten, Menschen, Dinge oder Qualitäten in Erinnerung für die du genau heute speziell dankbar bist. Und nimmst dieses Gefühl mit in den Ausklang deines Tages. ☺️🙏🏼

Teile gerne deine Lieblingsrituale mit mir – vielleicht inspirieren wir uns gegenseitug zu mehr Ruhe im Alltag.🤗

PS:
Diesen Mittwoch, 03. September 2025 um 19.00 Uhr findet das Yoga am See statt. 🦆😎
Treffpunkt: 18.50 vor dem Eingang Verkehrshaus.

Bitte bringe deine eigene Matte oder ein Badetuch mit und einen Pullover für die Schlussentspannung. 😌🧘🏻‍♂️

Von Ponchos, Katzen und Lieblingsplaylists – das Glück in kleinen Dingen finden.



In meinem Beruf als Expertin für Intensivpflege sehe ich täglich viele schwerstkranke Menschen.

Menschen mit seltenen, gravierenden Erkrankungen, kuriosen Unfällen oder einem frischen Herzinfrarkt.

Oft begleite ich Patienten und Patientinnen auch in den letzten Tagen ihres Lebens.

Mit diesen täglichen Eindrücken entwickelt man automatisch eine tiefe Dankbarkeit für das eigene Leben und die eigene Gesundheit. 🧡

Es ist ein Geschenk, drei Etagen runterzugehen, auf’s Velo zu hüpfen, in der Migros einzukaufen und den kompletten Wocheneinkauf drei Etagen wieder hochtragen zu können. 🤗

Ohne Atemnot, ohne Schmerzen und mit einem Körper, der mich dabei maximal unterstützt.

Oder wie jetzt auf dem Spazierband zu stehen und gehend den Newsletter zu schreiben.

Schon der einfache Schluckakt (ein hochkomplexer Vorgang) verdient Dankbarkeit.

Genau so ist das komplizierte Wechselspiel unserer Hormone oder der Verdauungsvorgang eine beindruckende Leistung unseres Körpers.

Und erst die Immunabwehr! Schon als Kind war ich ein grosser Fan von Blutkörperchen: den Weissen besonders, weil sie für die Abwehr übernehmen.

Wie cool ist dass denn, dass wir viele kleine und mutige Ritter im Blut haben, die unsere Gesundheit verteidigen und beschützen? 🤺

Auch sonst hilft es im Alltag enorm, sich immer wieder in Dankbarkeit zu üben.

Das können kleine Dinge und Details sein.

– Die Sonnenstrahlen auf dem Balkon geniessen mit einem guten Buch und der Geräuschkulisse der lebhaften Nachbarschaft. ☀️

– Der Assistenzarzt, der den letzten Dienst hat und Snacks mitgebracht hat. Da unser Team sehr snackbegeistert ist und nichts lange übrig bleibt, hat er mir extra Bescheid gegeben.

– Beim Open Air Kino beginnt es heftig zu regnen. Meine Mum hat zwei super Ponchos dabei, die über Stuhl und Rucksack passen. Das Erlebnis bleibt ein voller Erfolg und wir können den Film in Ruhe zu Ende schauen. ⛈️

– Die Arbeitskollegin, die mir einen Dienst abnimmt, damit ich den Besuch aus Deutschland von meiner Segelpartnerin voll auskosten kann.

– Meine Pflanze, die in der ersten Sommerhitze gelitten hat. Und nun in voller Pracht neue Blätter treibt. 🌱

– Auf einer Extrarunde durchs Quartier auf eine Katze treffen, die Streicheleinheiten möchte.

– Auf Spotify eine neue Lieblings-Playlist entdecken.

– Beim Yoga ganz im Flow sein, in der Bewegung, im Spüren und Atmen aufzughen. 🧘🏼‍♀️

Wofür bist du heute dankbar?
Was macht dich aktuell glücklich?
😃

Ich freue mich auf deine Gedanken. ☺️

Schreib mir gerne 079/ 405 65 50, luckyelephantyoga@yahoo.com


PS: Da am Mittwoch Regen und Gewitter angesagt sind, bleiben wir im Studio. Ich hoffe sehr, dass es dieses Jahr noch einmal die Gelegenheit gibt für Yoga am See. 🦆⛵️

Warum Erdung in stressigen Zeiten so wichtig ist – Tipps für mehr Ruhe



Manchmal gibt es Wochen, in denen die Arbeitslast sehr hoch ist.

Und die To Do Listen länger und länger werden.

Es sind buchstäblich diverse kleine Feuer zu löschen. 🔥

Und neue Aufgaben kommen stetig dazu.

Während solchen Zeiten, hilft es enorm, sich gut zu erden.

Es gibt Momente, in denen es so gut tut, einfach den Boden unter den nackten Füssen zu spüren. 😌

Auf unterschiedlichen Untergründen: Kieselsteine am Flussufer, Sand am Seeufer, oder Moosgewächs im Wald.

Du wirst merken, wie der Kontakt mit der Erde dich zuerst sanft aktiviert und anschliessend beruhigt.

Auch in den eigenen vier Wänden hilft Barfussgehen sehr, dich richtig gut zu erden und in die Füsse zu spüren.

Genau so wundervoll: aktuell spätabends barfuss um den Block gehen.

Die Luft ist etwas abgekühlt, aber der Boden noch warm.

Du kannst den Sternenhimmel beobachten, deine Gedanken schweifen lassen und anschliessend in deinem Zuhause eine kühle Dusche oder ein kaltes Fussbad geniessen. ✨

Das ist unbezahlbar bei diesen Temperaturen: einfach erden, atmen, spüren, sein.

Oder du gönnst dir eine kleine Auszeit unter einem schattigen Baum mit einem guten Buch. 📖

Liegend beim Lesen hast du ganz viel Bodenkontakt, Erdungs-Gefühl und kannst dich vom Boden halten lassen.

Ebenfalls eine tolle Möglichkeit: mit deinen Freunden oder deinem Lieblingsmenschen ein Picknick geniessen unter freiem Himmel.

Decke ausbreiten, Snacks auspacken, Schuhe ausziehen, und geniessen. 🍉


Diese Woche haben wir im Yoga das Thema „Erden und Stabilität spüren.“

Wir sehen uns auf der Matte: heute im Studio oder am Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷


Über dich selbst hinauswachsen mit Yoga –und was ich besonders liebe am Yogaunterrichten



Weisst du, was ich am Yogaunterrichten so unglaublich schön finde? 🤗

Ich darf tolle Menschen beim Bewegen, Ankommen, Aufblühen, Wachsen und Entspannen begleiten. 

Es ist bereichernd zu sehen, wie in jeder Lektion Erfolge gefeiert werden. 

Die Erfolge können ganz unterschiedlich sein…

– Ich beobachte, wie jemand einen sanfteren Blick auf sich selbst richtet und sich selbst weniger kritisiert. 
– Eine Balance-Haltung klappt sehr gut und führt zu einem erleichterten Auflachen. 
– Mehr Beweglichkeit wird freigeschaltet und sogar schwierigere (vorher ungläubig beäugte) Haltungen werden möglich. 
– Ich sehe, wie sich das Selbstbewusstsein verbessert auf und abseits der Matte. 🧡
– Die Körperhaltung wird aufrechter. 
– Ein tiefes und erleichtertes Aufseufzen beim Start der Schlussentspannung. 😮‍💨
– Ein genauso tiefes Aufseufzen beim Start der Lektion, weil du weisst, dass diese Stunde nur für dich da ist. In der du nichts leisten musst… dafür experimentieren, spüren und ankommen darfst. 😌


Ebenfalls liebe ich auch eure persönlichen Berichte aus dem Leben. 🌱

Was dich gerade beschäftigt:
Die Renovation des Hauses, Kinderbetreuung organisieren, Herausforderungen bei der Arbeit, der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen, ein Energie-Einbruch und Erschöpfung, eine Trennung, ein Jobwechsel, Befürchtungen… allgemeine und wichtige Gedanken rund um’s Leben. 

Und ebenso liebe ich auch deine Highlights: 
Eine lang ersehnte Reise, die endlich wahr wird; die Beförderung bei der Arbeit, das erfolgreiche Konzert mit der Musikgruppe, deine Schwangerschaft bekanntgeben, der Umzug in deine Traumwohnung, das Befreien von Altlasten, das Adoptieren eines Hundes, das Einstehen für deine Bedürfnisse, das Ausprobieren von Neuem, deine Komfortzone erweitern… 💃🏼☺️


In diesem Sinne: Auf viele weitere tolle Yogalektionen und das gemeinsame Teilen unserer Highlights und Gedanken. 😊

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️💞


PS:
Spezielle Öffnungszeiten wegen Pfingsten: am Pfingstmontag 09. Juni findet der Unterricht nur abends statt um 18 und um 20 Uhr. 
Mittwoch 11. Juni hoffen wir auf gutes Wetter für’s Yoga am See. 

Anschliessend bin ich für eine Woche in den Ferien in Sardinien. 🏝️🇮🇹🍝 


📸 Bild von Nadine Fischer 

 

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