3 Jonglierbälle: Über die vielen Rollen, zwischen denen wir täglich ganz selbstverständlich wechseln


Beim Packen für mein grosses Baustellen-Projekt habe ich meine 3 Jonglier-Bälle in der Hand gehalten. 🤹🏻‍♀️

Dieser Moment hat mich daran erinnert, dass wir ALLE zwischen sehr vielen unterschiedlichen Rollen hin- und herjonglieren.

Aktuell bin ich…
– Expertin für Intensivpflege und habe letzte Woche mehrere Patient/innen während ihren letzten Minuten auf dieser Erde liebevoll und nah begleitet,
– gleichzeitig habe ich Patient/innen betreut, bei denen es darum geht, zu stabilisieren, Leben zu retten und schnellstmöglich zu reagieren, 
– ich bin auch Yogalehrerin,
– und Tochter, Schwester, Grosskind und Nichte, 
– Tante und Patentante,
– Baustellen-Observatorin und Arbeiter-Verköstigerin bei mir zu Hause,
– Hundesitterin; unter anderem von einem Hund, der seine Nase unter Wasser hält, ausatmet und Bläschen macht,
– Putzfrau im Yoga Studio und Hausfrau daheim,
– Bücherwurm,
– Partnerin,
– Kopfstand-Liebhaberin,
– Wohnungs-Hüterin für eine Freundin, die in den Ferien ist,
– Meal-Prep Queen und Köchin für mich zu Hause,
– Organisatorin und Umzugs-Koordinatorin für die nächsten 2 Monate, während bei mir der Bär steppt auf der Baustelle. 

Hast du dir auch schon Mal überlegt, welche diversen Rollen du ganz intuitiv, spielend und wechselnd einnimmst? 😊

Happy flexibel und sexy bleiben und das bei der Hitze, sag ich nur! 😅🧡

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️🤗

Zurück aus Sardinien. Rein ins Abenteuer. Warum die nächsten Wochen alles andere als gewöhnlich werden


Frisch erholt und gestärkt bin ich aus meinen Sardinien-Ferien zurück. ☺️

Die 9 Tage waren sehr erholsam.

Mit viel tollen Begegnungen mit Freunden und Familie, warmen Temperaturen, Zeit am Meer, angenehmem Wind, leckerem Pistazien-Eis, Pasta und Trüffelkäse, guten Büchern und entspannten Spaziergängen. 🏝️

Die Ferien kamen gerade zur richtigen Zeit.

Ab nächster Woche zügelt bei mir nämlich mein komplettes Badezimmer auf den Balkon.

Ja, du hast richtig gelesen.

Bei mir in der Wohnung findet in den nächsten 2 Monaten eine intensive Renovierungsphase des Bades und der Fallstränge (Schmutzwasser-Rohre in Bad und Küche) statt.

Dafür wird der Balkon blickdicht als „Aussen-Bad“ umgebaut, abgedichtet und mit WC und Dusche versehen. 🚽🚿

Mein Bad, den Flur und meinen Balkon muss ich komplett leerräumen und der Verwaltung einen Schlüssel abgeben, damit die Arbeiter jederzeit Zugang zur Wohnung haben.

Vor den Zimmern werden Staubvorhänge mit Reissverschluss montiert und der Boden mit Schutz abgeklebt.

Ich kann mir das Ganze auch noch nicht so genau vorstellen und werde von dem Balkon-Bad auf jeden Fall Fotos machen. 😅

Meine Eltern wohnen in Horw und haben mir zum grossen Glück für diese Zeit Asyl angeboten in der Wohnung oberhalb von ihnen.

Und ich darf für eine Woche die Wohnung meiner Freundin hegen und pflegen, während sie in den Ferien ist.

Es erinnert mich einmal mehr daran, wie wertvoll ein gutes Netzwerk ist.

Menschen, die unkompliziert helfen, mitdenken und eine Tür öffnen, wenn man sie gerade braucht.

Dafür bin ich sehr dankbar. 🧡

Es erwartet mich also ein spannender Abenteuer-Sommer 2026. Mit Pendeln zwischen Intensivstation, Yoga Studio, See, Horw, Luzern und der Baustelle in Emmenbrücke.

Folge mir gerne weiterhin für mehr Baustellen-Updates. 😄


Worauf warten wir eigentlich? Über Sandra, Laura und die Erinnerung daran, das Leben nicht auf später zu verschieben.


Bereits als Kind habe ich die Erwachsenen nicht verstanden, die laut kund getan haben:

„Wenn ich pensioniert bin, DANN mache ich dies und das und DANN verwirkliche ich dies und jenes!“ ☝🏻

Ich verstehe einfach dieses Konzept nicht. 🤷🏼‍♀️

Wer sagt, dass ich mit 62 aufhören möchte zu arbeiten?

Wer sagt, dass ich dann noch leben werde?

Ich hoffe doch sehr schon, aber leider hatte ich in meinem Umfeld auch mehrere liebe Menschen, die viel zu jung und unerwartet gestorben sind.

Meine Freundin Sandra verstarb mit nur 24 Jahren an aggressivem Magenkrebs innerhalb einem halben Jahr nach ihrer Diagnose.
Das ist jetzt 12 Jahre her und trotzdem denke ich jeden Tag an sie.

Sandra war eine enorm lebensfrohe, starke, liebevolle und reisefreundige Lady.

Sie kam auf die Spitalabteilung stets aufgestellt, mit einem freundlichen Lächeln und voller Energie.

Mit ihr konnte ich Pferde stehlen, bis spät Abends im Ausgang feiern, tiefe Gespräche führen und Reise-Erfahrungen austauschen.

Ebenso Laura. Sie war meine Nachbarin ein Stockwerk höher.

Bereits einen Tag nach meinem Einziehen klingelte sie an meiner Tür mit Kuchen in der Hand:

„Wann immer du etwas brauchst, melde dich einfach.“

Sie fuhr ihr silbernes Cabriolet mit Eleganz, auch nur zum kurzen Einkaufen-Trip in die Migros, und liess ihre langen, braunen Haare im Wind wehen.

Laura und ich teilten uns jeweils den gleichen Waschtag.

Jeden Montag traffen wir uns in der Waschküche. Laura erschien barfuss und in einem ihrer vielen, eleganten, bodenlangen Kleidern.
Wir tranken einen Caffè zusammen und tauschten uns aus, was während der Woche so passiert ist.

Anschliessend lebten wir unser Leben weiter. Bis zum folgenden Montag.

Bis sie im Frühling 2024 angefahren wurde: ein schlimmer Fahrrad-Unfall. Sie trug schwerste Hirnverletzungen davon.

Und war über mehrere Wochen Patientin auf der Intensivstation, auf der ich arbeite.

Die Hirnverletzungen waren leider nicht reversibel.

Und es kam der Punkt, an dem wir Laura gehen lassen mussten.

Exakt heute blühen ihre Blumen neben der Eingangstüre des Hauses in vollster Pracht.
Laura hatte jeweils genau diese Blumen und Rosen gepflegt und zurückgeschnitten. 🌺

Ich sehe sie jetzt noch vor mir: in ihrem bodenlangen, geblümten Kleid. Und immer barfuss.

Als ich heute nach Hause komme von meinem Einkauf, sehe ich die Blume – ihre Blume – und denke an sie mit Dankbarkeit.

Sandra und Laura haben mich – beide auf ihre eigene Weise – an etwas erinnert. 🧡

Das Leben wartet nicht auf den perfekten Zeitpunkt. 🌟

Deswegen: Wieso warten auf die Pension? Wieso warten auf nächsten Monat? Auf nächstes Jahr? Auf die Beförderung? Auf den Traumprinzen? Auf die Motivation?

Also:
– buche den Trip an deinen Wunsch-Ort, den du schon immer besuchen wolltest 🏝️
– benutze dein teures Geschirr – jeden Tag!
– trage dein Lieblingskleid oft und strahle dabei 💃🏼
– baue dir dein Traum-Haus und beziehe es (aktuell zwei meiner Yoga-Ladies)
– plane und wage die Atlantik-Segel-Überfahrt (auch eine mutige Yoga-Lady) ⛵️
– starte ein neues Hobby
– trete aus deiner Komfortzone und gehe auf ein Date mit dir alleine – einen ganzen Tag und verwöhne dich richtig
– küsse und umarme deinen Lieblingsmenschen öfters
– wage den Job-Wechsel, den du dir schon lange überlegst (mein Götti hat mit über 50 noch studiert)
– höre nicht auf die verurteilende Meinung anderer (nur auf konstruktives Feedback) ☺️

Es ist dein Leben, deine Zeit und deine Geschichte. ✨

Wir sehen uns auf der Matte: morgen Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷

PS: Cheers auf Sandra und Laura an dieser Stelle. Und auf deine Liebsten, welche bereits über die Regenbogenbrücke gegeangen sind. 🧡

Raum zum Durchatmen: Warum langsamer manchmal genau richtig ist.


Diese Woche begleitet mich ein afrikanisches Sprichwort, das ich schon lange sehr mag:

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ 🌱

Kennst du diese Tage, an denen draussen alles grau, nass und kalt ist und man das Gefühl hat, die Welt läuft automatisch ein bisschen langsamer?

Solche Tage, an denen Entschleunigung richtig gut tut.Eine entspannte Playlist im Hintergrund. Die Yogamatte ausrollen. Sich ein bisschen Bewegung schenken. Vielleicht ein warmes Fussbad nehmen oder sich etwas richtig Leckeres kochen.

Bei mir wurde es heute ein Schmorgericht. 😋

Und irgendwie musste ich schmunzeln – weil es perfekt zum Thema passt. Schmorgerichte sind ja nicht gerade für ihre Eile bekannt.

Sie brauchen Zeit.

Und vielleicht gilt das manchmal auch für uns. 😌

Vielleicht müssen wir nicht an jedem Tag produktiver, schneller oder effizienter sein.

Vielleicht gibt es Tage, die eher nach heissem Tee, einem guten Buch, einer Lieblingsserie und einem etwas weicheren Tempo verlangen.

Und genau darum geht es auch in der akutellen Yogalektion.

Wir nehmen bewusst etwas Tempo raus.

Nicht um weniger zu machen – sondern um mehr wahrzunehmen und zu spüren. 💆🏼‍♀️

Wir bewegen uns gemütlich, sanft, weich und langsam.

Du kannst dir auch vorstellen, dass wir neben scheuen Tieren praktizieren, die wir nicht erschrecken möchten.

Und oft passiert genau dort etwas Spannendes:

Wenn wir aufhören zu ziehen und alles beschleunigen zu wollen, entsteht plötzlich Raum.

Raum zum Durchatmen.

Raum zum Spüren.

Raum zum Staunen. ✨

Ich wünsche dir diese Woche Momente, in denen du dir genau das erlauben kannst.

Und falls wir uns auf der Matte sehen:
Ich freue mich auf dich. 🧡


Bild von Nadine Fischer 📸

Warum Lucky Elephant entstanden ist. Gedanken über echte Verbindung, persönliche Wege und das, was meine Stunden prägt.


In den letzten Wochen haben mich viele Nachrichten und Begegnungen sehr berührt.

Und gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass gerade bei vielen Menschen einiges in Bewegung ist. 🌬️🌀

Veränderungen, neue Wege, Abschiede, Aufbrüche – und dieses leise Gefühl, dass sich etwas neu sortiert.

Nach meinem letzten Newsletter und dem Blogartikel haben mir einige von euch geschrieben, dass sie sich in meinen Texten wiederfinden, sich abgeholt fühlen oder dadurch noch besser verstehen, wofür Lucky Elephant eigentlich steht.

Das hat mich zum Nachdenken bewegt.

Denn oft sehen wir im Alltag nur kleine Ausschnitte voneinander.

Eine Yogastunde, eine Instagram-Story oder einen kurzen Austausch nach der Lektion. 😊

Deshalb habe ich meine „Über-mich-Seite“ komplett neu geschrieben.

Nicht perfekter.
Sondern klarer und irgendwie mehr angekommen.

Es geht darin nicht nur um Yoga, sondern auch darum, warum ich diesen Raum überhaupt geschaffen habe, was meine Stunden prägt und wer eigentlich hinter Lucky Elephant steckt. 🐘💞

Vielleicht möchtest du ja reinschauen:
https://luckyelephant.ch/portrait/

Und vielleicht erkennst du darin auch einiges wieder, dass du bereits in meinen Stunden gespürt hast.

Ich wünsche dir eine schöne Woche – mit genug Raum zum Durchatmen, gutem Essen und vielleicht sogar ein bisschen stillem Staunen. ☺️

Und falls wir uns diese Woche auf der Matte sehen:
Ich freue mich auf dich! 🧡
Selina

PS: Die aktuelle Lektion der Woche dreht sich genau um dieses Thema.
Wie wir trotz Veränderung beweglich bleiben können – und gleichzeitig Stabilität und Ruhe in uns finden.

PPS: Bild von Nadine Fischer 📸

Kleine Schritte grosse Aha-Momente. Warum Fortschritt im Yoga schneller kommt, als man denkt.


Zwei neue Yoginis haben diese Woche sinngemäss etwas gesagt, das ich immer wieder höre:

„Es ist beeindruckend, wie schnell man sich mit den Haltungen vertraut fühlt… und wie fliessend sich die Übungs-Abfolgen anfühlen!
Man hat nach der zweiten Lektion bereits so viele Erfolgserlebnisse!“
🤩

Das erlebe ich häufig – gerade von Menschen, die mit Yoga neu beginnen.

Diese Erlebnisse sind für alle im Raum sehr belohnend und wunderschön zu beobachten.

Ich sage immer:
„Ich habe den tollsten Job der Welt: ich darf schönen Menschen beim Bewegen und Aufblühen zusehen – und beobachten wie sie in ihre Kraft kommen und sich selbst positiv überraschen.“ 🧘🏼‍♀️

Wir trainieren immer in einer kleinen und familiären Runde.

Das ist ebenfalls sehr entlastend, weil du nicht in einem grossen Raum bist mit einem Dutzend Menschen, die vielleicht vieles bereits in- und auswendig kennen.

Du darfst einfach so kommen, wie du gerade bist.

Mit dem Energielevel, das deinen Tag oder deinen Zyklus wiederspiegelt.

Darauf bauen wir flexibel und individuell auf – und du wirst ganz natürlich deine Erfolgserlebnisse haben. 🤗

Ja, zwischendurch kann es durchaus intensiv und schwitzig werden. 😮‍💨

Dann darfst du auch mal fluchen, dir ein Zwischenpäusli nehmen, etwas trinken oder in der Haltung des Kindes entspannen.

Um so belohnender ist die Schlussentspannung  – und das friedliche, geerdete Gefühl danach. 😌

Sehr gerne darfst du mir auch deine Wünsche zu Lektionen bringen.

– eine Haltung, die du schon lange üben wolltest
– deine Lieblingsübung, die ich öfters einbauen darf
– oder eine Abfolge, die dich interessiert?

Für diese Woche hat Vanessa sich „Mond-Grüsse“ gewünscht. 🌝

Sehen wir uns bald auf der Matte? 🧘🏻

Die Yoga-Polizei hat heute frei: Ein paar „Regeln“, die du bei mir getrost vergessen darfst.


Du kannst dir gar nicht vorstellen, was ich auf meinem Yoga-Weg bereits alles für abenteuerliche und lustige Statements gehört habe.

Und zwar darüber, was als Yogi oder Yogini erlaubt sein soll und was eben gerade nicht. ☝🏼

Zum Beispiel, dass enge Yoga-Hosen nicht gern gesehen sind. Höchstens geduldet.

Ebenso das Trinken von Wasser während der Lektion. Das war wirklich verboten. Keine Trinkflaschen im Yoga-Raum. Und das für 2-stündige Yoga-Einheiten. Kann sich keiner vorstellen. 😏

Oder, dass ein Yoga-Praktizierender keinen Kaffee trinken soll. Grundsätzlich nicht. ☕️

Dass Socken nicht erlaubt seien.

„Die Wand als Hilfsmittel zu benutzen ist ebenfalls tabu. Und alle anderen Hilfsmittel auch.“

„Man darf während der Schlussentspannung nicht einschlafen.“ 😴

„Und während Yoga Nidra sowieso nicht…“ (Zum Verständnis: Yoga Nidra ist eine tiefe Entspannungstechnik, die rein im Liegen geübt wird.)

„Yoga in Jeans zu praktizieren gehört sich nicht.“

„Während der Yoga-Lektion zu lachen, auch nicht.“ (Ich habe spätestens jetzt soooo viele Fragen…🤔)

„Es gibt nur eine richtige Art, den Kopfstand zu üben. Oder die Vorbeuge. Oder den Sonnengruss.“

„Es ist nur eine richtige Yoga-Einheit, wenn sie mindestens eine Stunde dauert.“ ⏰

„Die Übung muss so lange gehalten werden, wie die Lehrerin oder der Lehrer es fordert.“

„Wenn die Yoga-Lehrerin nicht meditiert (und da gibt’s strenge Zeitvorgaben), ist sie kein richtiger Yoga Teacher. Fürs Mantra-Singen gilt das gleiche.“ 🎶

Ich könnte dir noch viele solcher Beispiele nennen. Dies waren die Statements, die mir ganz spontan eingefallen sind.

Ob du es glaubst oder nicht, ich komme von solch einer äusserst strengen, dogmatischen Yoga-Schule. Und viele der obigen Beispiele habe ich dort erklärt bekommen. ☝🏼

Dass wir uns richtig verstehen: Ich habe mein Yoga Teacher Training (TTC) trotzdem geliebt und bin mit ganzem Herzen dabei gewesen. Auch der Austausch mit meinen Mit-Yogis und Yoginis aus aller Welt war super. 🧘🏼‍♀️🧡

Aber ich habe gleichzeitig auch für mich gemerkt, dass mein Yoga Unterricht anders aufgebaut sein soll.

Und zwar auf „Dürfen und nicht Müssen“. Auf Wahlmöglichkeiten ausgerichtet. Und mit Support, da wo du ihn benötigst. 💞

Ich mag es zum Beispiel, Hilfsmittel einzusetzen, um gerade komplexere Haltungen auch Yoga-Beginner/innen auf sichere Art zu vermitteln und zu ermöglichen. 🤸🏻‍♂️

Die grossen Fortschritte zu beobachten während solch einer Lektion ist wundervoll!

Wir erinnern uns zum Beispiel an die Lektionen mit dem Thema: Kopfstand…

Zu Beginn der Lektion wurde ich teils mit grossen Augen angeschaut. 👀

Nach dem Aufwärmen, den Vorübungen, sanftem Herantasten, verschiedenen Varianten und gezieltem Einsatz der Wand: Überraschung! 🎉

Eure Ergebnisse waren enorm beeindruckend! Alle hatten ein Erfolgserlebnis!

Und es waren Yoginis dabei mit verschiedensten Yoga-Erfahrungen. Von Beginner, über Gelegenheits-Übenden bis zu bereits erfahrenen Yoginis. 🧘🏽

Daher: egal, ob du ins Studio kommst…
– mit oder ohne Wasserflasche
– nach 5 (oder 10) Tassen Kaffee
– in Socken oder barfuss oder bauchfrei
– fluchend bei Schwierigkeiten
– in Jeans oder engen Yogahosen 👖
– egal, ob du Support benötigst von der Wand
– oder einschläfst während der Schlussentspannung

Willkommen an Bord! Du bist genau richtig hier! 💞

Wie geht es dir mit der Yoga-Polizei? 🚓
Bist du auch schon Mal mit ihr aneinander geraten?
Hast du eine Anzeige gekriegt wegen eines Vergehens? 😉

Und: Welche anderen Polizisten kennst du noch? Die Waschküchen-Polizei zum Beispiel scheint in der Schweiz ja eine grosse Anhängerschaft zu haben… 🧺🚨

Schreibe mir deine Gedanken per Mail oder WhatsApp!

079/ 405 65 50
luckyelephantyoga@yahoo.com


P.S. Hier noch einige Inspirationen und Beispiele von Yoga-Teacher, die die Yoga-Polizei ebenfalls ignorieren. Du findest sie auf Instagram.

– Bonnie Weeks, bekannt für ihre kreativen Flows und sie schwört auf das Üben in Jeans. Bei ihr habe ich die Ausbildung „Flow School“ absolviert im Oktober 2024.  
https://instagram.com/carrot_bowl_bonnie?igshid=YmMyMTA2M2Y=

– Lotta Sebzda, eine 59 Jahre junge Yogalehrerin und Grossmutter aus Stockholm, die stark wie ein Ochse ist und beweist, dass Alter nur eine Zahl ist.
Ich liebe ihre junggebliebene, fröhliche Art und den Hashtag #yogagrandma
https://instagram.com/lottasebzdayoga?igshid=YmMyMTA2M2Y=

– Yogi Bryan, er macht tolle Yoga-Comedy, viele Kurz-Meditationen und ja, Bryan flucht oft (eigentlich ständig), aber immer mit einem Augenzwinkern. Da kann der Tag noch so intensiv sein, Bryan bringt mich zum Lachen.
https://instagram.com/yogi_bryan?igshid=YmMyMTA2M2Y=


📸 Das Bild entstand an meinem Umzugstag.🧘🏼‍♀️ 


Schubladen leeren – Gedanken ordnen


In unserem Team von der Intensivstation haben wir einen Flohmarkt WhatsApp-Chat.

Man kann für Dinge, die man weitergeben möchte, ein neues Plätzli finden.

Es werden Velos verkauft, Deko-Artikel verschenkt, eine Küchenmaschine wechselt die Besitzerin, Bücher finden ein neues Zuhause oder ein Brettspiel erfreut die nächste Familie. 🚲📚

Uii, teilweise muss man zackig sein… beliebte Dinge sind schnell weg!

In den letzten Wochen wurde dort erstaunlich viel verkauft, verschenkt und weitergegeben.

Ich habe mir drei Yoga-Frösche ergattert. 🐸😅

Zudem fällt mir auch sonst in meinem Umfeld auf, wie viele Menschen gerade ausmisten.
Dinge weitergeben. Schubladen leeren. Und Räume neu sortieren.

Oder sogar ausräuchern – beziehungsweise die Wohnung energetisch reinigen.

Raum schaffen ist nicht nur eine Frage von Gegenständen.

Manchmal geht es um Zeit. Um Gedanken. Oder um digitale Gewohnheiten.

Raum schaffen bedeutet auch, das Handy früher wegzulegen.

Oder ein spannendes Buch zur Hand zu nehmen, das schon lange wartet.

Das Puzzle oder Bastelprojekt zu starten. 🧩

Die Rollerblades wieder aus dem Keller zu holen und eine Runde zu drehen.

Ein paar Wörter in der Sprache zu lernen, die du für deinen nächsten Urlaub brauchen kannst.

In der Yogastunde dieser Woche üben wir genau das – Raum schaffen. 🤗

Wir schaffen Raum für viel Hüftbeweglichkeit, für Weite beim Atmen.

Und für Platz zwischen den Schulterblättern und Schlüsselbeinen – was uns eine schöne und aufrechte Haltung gibt.

Wo schaffst du gerade Raum in deinem Alltag?

Sehen wir uns auf der Matte? 🧘🏼‍♀️🧡

Piano piano – Warum weniger Tempo gerade mehr Wirkung hat.


Mit dem Jahresbeginn – und nun befinden wir uns bereits Ende Februar – kommt oft ein natürlicher Schwung. 🤸🏻‍♀️

Neue Vorhaben, neue Ausrichtung, neue Energie.

Und doch entsteht dabei schnell ein innerer Druck, Schritt zu halten.

Vielleicht braucht es aber gerade nicht mehr Tempo.

Sondern mehr Bewusstsein. Und mehr Präsenz. 😌

Vielleicht liegt die Qualität im Übergang.

In dieser Woche üben wir bewusst langsame Übergänge. Wir verweilen. Und nehmen Tempo raus.

Wir arbeiten mit Wiederholung statt mit Reizüberflutung und mit dem Fokus: Präsenz. 🧡

Denn die Verbindungen und Übergänge zwischen den Haltungen sind genau so wichtig wie die Haltungen selbst.

Du darfst dir Zeit nehmen in den Yogapositionen richtig anzukommen. Einen tiefen Atemzug zu nehmen. 🌬️

Und den Übergang zur nächsten Position genau so wichtig zu nehmen – und zu geniessen.

Oder wie die Italiener sagen: „Piano piano.“ ☺️

Vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz.


Am Montag stehe ich um 05:20 Uhr auf, weil ich früh am Morgen die Yogalektion am Spital Luzern leite.

Beim Fensteröffnen und Lüften fällt mir trotz Regen auf, dass bereits viel Vogelgezwitscher zu hören ist. Auch bei meinem Vogelhäuschen auf dem Balkon beobachte ich in den letzten Tagen deutlich mehr Vögeli. 🐦

Als ich um halb Sieben beim Spital ankomme, bestaune ich die allerersten Schneeglöckchen dieses Jahres.

Ok fair, vielleicht hast du bereits vorher welche gesehen, für mich sind es die ersten. 😅🙏🏼

Aktuell befinden wir uns im Übergang zwischen Winter und Frühling und zwischen Dunkelheit und Licht. 🌷

Solche Übergänge und Zwischenräume fühlen sich oft unklar, leicht wackelig, ungeordnet an.

Ich denke nur schon an die Herausforderung, wie man sich bei den aktuellen, schnellen Wetterwechseln kleiden soll, um nicht zu frieren. Aber auch, um sich nicht selbst eine transportierbare Sauna zu bauen. 😮‍💨

Und trotz des wackeligen Gefühls sind Übergänge wichtige und natürliche Prozesse des Lebens.

Vielleicht geht es in den Momenten gar nicht darum, schneller und beschäftigter zu werden – sondern bewusster und geerdeter. 😌

Denn Wandel und Veränderungen brauchen auch Stabilität.

Wo in deinem Leben verändert sich gerade etwas?
Was ist noch vertraut – und was fühlt sich schon neu an?
Wo darfst du beweglich bleiben?
Und wo tut es gut, dich bewusst zu erden?

In den Lektionen dieser Woche üben wir genau das:
Im Wandel beweglich und geerdet bleiben.

Eine Yoga-Haltung, die uns dieses Thema wunderschön spüren lässt, ist der Tänzer. 🧘🏼‍♀️

Denn vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz. 🧡


📸 Foto von Nadine Fischer 

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