Ein Vokal, ein Lachen – und ein bisschen Mut. Warum kleine Fehler uns weiterbringen als Perfektion.

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Mutig zu sein kann ganz verschiedene Formen haben.

Als ich letzten Monat in Sardinien war, habe ich mir im Vorfeld einige kleine Sprachkenntnisse angeeignet. 🇮🇹

Einfache Dinge wie höfliche Begrüssungen und Verabschiedungen.

Sehr wichtig in Italien: Man betritt nie ein Geschäft ohne zu grüssen, das gilt direkt als unhöflich – und man outet sich als Tourist.

Auch einige einfache Konversationen in Alltagssituationen habe ich mir eingeprägt.

Zum Beispiel, um beim Kellner die leckerste Trüffel-Pasta zu bestellen, mich zu bedanken, einen Caffè zu bestellen und anschliessend um die Rechnung zu bitten.

Oder auf dem lebhaften Wochenmarkt nach spezifischen Produkten zu fragen. Denn ich wollte unbedingt den Erdbeerbaum-Honig probieren (Miele di corbezzolo sardo). 🍯

Ich sag dir: Der ist unglaublich lecker und einzigartig. ☺️

Beim Sprachenlernen kommt das Hörverständnis meist zuerst. Das Sprechen dauert etwas länger – und braucht oft ein bisschen Überwindung und Mut.

Es ist wie beim Yoga: Man probiert, tastet sich heran – und nicht alles gelingt auf Anhieb.

Manche Bewegungen fühlen sich sofort stimmig an, andere brauchen Zeit.

Und genau darin liegt der Fortschritt.


So war es auch an diesem Sonntag, als ich mein Italienisch ausprobiert habe:

Mein Partner und ich sind eingeladen zu einem grossen Mittagessen mit mehreren Gängen, das sich über Stunden erstreckt.

Das übergeordnete Thema ist Fisch und Meer.
Salvatore, ein enger Freund des Gastgeberspärchens ist einer der besten Fischer in der Stadt und bringt die leckersten Zutaten mit: Meeresfrüchte, Fisch, Sardinen, Garnelen. 🐟

Alle ankommenden Gäste bringen etwas mit: eine Vorspeise, ein Getränk, ein Dessert, einen Likör.

Mein Partner und ich bringen frischen Ricotta, den wir alle als Zwischengang mit dem Erdbeerbaum-Honig geniessen.

Auch eine 1,5 Liter Flasche bester Moët Champagner wird geköpft. 🍾

Dann wird eine echte sardische Spezialität serviert: Fregola sarda. Perlförmige, kleine Pasta-Kügelchen aus Hartweizengriess.

Die Gastgeber haben sie klassisch mit Meeresfrüchten zubereitet.

Ich liebe das Gericht – und nehme gerne eine zweite Portion, als ich gefragt werde, ob es mir schmeckt.

Ich antworte: La fragola sarda è buonissima!“

Die Leute am Tisch müssen direkt schmunzeln und lachen.

Sanft korrigieren sie mich:
FrAgola sind Erdbeeren.
FrEgola sind die Pastakügelchen.

Ok, wieder etwas gelernt. Ein Vokal verändert alles. 😅

Und da liegt der Punkt: Es braucht mutiges Probieren, damit überhaupt Fehler entstehen. Und genau diese kleinen Fehler führen wiederum zu Fortschritt.

Das darfst du diese Woche gerne auch auf der Yogamatte anwenden. Die aktuelle Lektion eignet sich wunderbar dafür. 🧘🏼‍♀️


Und als kleine Achtsamkeitsübung für deinen Alltag: 🌟
Wann beobachtest du Mut bei deinen Mitmenschen?
Welche aktuelle Entscheidungen von dir brauchen Mut?

– etwas Neues ausprobieren, die Komfortzone verlassen
– um Unterstützung bitten
– ein schwieriges, aber wichtiges Gespräch führen
– jemanden ansprechen
– für dich selbst einstehen
– gesunde Grenzen setzen
– Verletzlichkeit und Schwäche zeigen
– dir einen Fehler eingestehen
– Nein sagen
– dich entschuldigen
– eine vorherige Entscheidung revidieren

Mutig sein kann viele Formen haben. 🤗

Was bedeutet es für dich im Moment, mutig zu sein? ✨


PS: Das Bild zeigt meinen Lieblingskäse-Stand am Markt in Olbia.☺️🧀

Kleine Schritte grosse Aha-Momente. Warum Fortschritt im Yoga schneller kommt, als man denkt.


Zwei neue Yoginis haben diese Woche sinngemäss etwas gesagt, das ich immer wieder höre:

„Es ist beeindruckend, wie schnell man sich mit den Haltungen vertraut fühlt… und wie fliessend sich die Übungs-Abfolgen anfühlen!
Man hat nach der zweiten Lektion bereits so viele Erfolgserlebnisse!“
🤩

Das erlebe ich häufig – gerade von Menschen, die mit Yoga neu beginnen.

Diese Erlebnisse sind für alle im Raum sehr belohnend und wunderschön zu beobachten.

Ich sage immer:
„Ich habe den tollsten Job der Welt: ich darf schönen Menschen beim Bewegen und Aufblühen zusehen – und beobachten wie sie in ihre Kraft kommen und sich selbst positiv überraschen.“ 🧘🏼‍♀️

Wir trainieren immer in einer kleinen und familiären Runde.

Das ist ebenfalls sehr entlastend, weil du nicht in einem grossen Raum bist mit einem Dutzend Menschen, die vielleicht vieles bereits in- und auswendig kennen.

Du darfst einfach so kommen, wie du gerade bist.

Mit dem Energielevel, das deinen Tag oder deinen Zyklus wiederspiegelt.

Darauf bauen wir flexibel und individuell auf – und du wirst ganz natürlich deine Erfolgserlebnisse haben. 🤗

Ja, zwischendurch kann es durchaus intensiv und schwitzig werden. 😮‍💨

Dann darfst du auch mal fluchen, dir ein Zwischenpäusli nehmen, etwas trinken oder in der Haltung des Kindes entspannen.

Um so belohnender ist die Schlussentspannung  – und das friedliche, geerdete Gefühl danach. 😌

Sehr gerne darfst du mir auch deine Wünsche zu Lektionen bringen.

– eine Haltung, die du schon lange üben wolltest
– deine Lieblingsübung, die ich öfters einbauen darf
– oder eine Abfolge, die dich interessiert?

Für diese Woche hat Vanessa sich „Mond-Grüsse“ gewünscht. 🌝

Sehen wir uns bald auf der Matte? 🧘🏻

Die Yoga-Polizei hat heute frei: Ein paar „Regeln“, die du bei mir getrost vergessen darfst.


Du kannst dir gar nicht vorstellen, was ich auf meinem Yoga-Weg bereits alles für abenteuerliche und lustige Statements gehört habe.

Und zwar darüber, was als Yogi oder Yogini erlaubt sein soll und was eben gerade nicht. ☝🏼

Zum Beispiel, dass enge Yoga-Hosen nicht gern gesehen sind. Höchstens geduldet.

Ebenso das Trinken von Wasser während der Lektion. Das war wirklich verboten. Keine Trinkflaschen im Yoga-Raum. Und das für 2-stündige Yoga-Einheiten. Kann sich keiner vorstellen. 😏

Oder, dass ein Yoga-Praktizierender keinen Kaffee trinken soll. Grundsätzlich nicht. ☕️

Dass Socken nicht erlaubt seien.

„Die Wand als Hilfsmittel zu benutzen ist ebenfalls tabu. Und alle anderen Hilfsmittel auch.“

„Man darf während der Schlussentspannung nicht einschlafen.“ 😴

„Und während Yoga Nidra sowieso nicht…“ (Zum Verständnis: Yoga Nidra ist eine tiefe Entspannungstechnik, die rein im Liegen geübt wird.)

„Yoga in Jeans zu praktizieren gehört sich nicht.“

„Während der Yoga-Lektion zu lachen, auch nicht.“ (Ich habe spätestens jetzt soooo viele Fragen…🤔)

„Es gibt nur eine richtige Art, den Kopfstand zu üben. Oder die Vorbeuge. Oder den Sonnengruss.“

„Es ist nur eine richtige Yoga-Einheit, wenn sie mindestens eine Stunde dauert.“ ⏰

„Die Übung muss so lange gehalten werden, wie die Lehrerin oder der Lehrer es fordert.“

„Wenn die Yoga-Lehrerin nicht meditiert (und da gibt’s strenge Zeitvorgaben), ist sie kein richtiger Yoga Teacher. Fürs Mantra-Singen gilt das gleiche.“ 🎶

Ich könnte dir noch viele solcher Beispiele nennen. Dies waren die Statements, die mir ganz spontan eingefallen sind.

Ob du es glaubst oder nicht, ich komme von solch einer äusserst strengen, dogmatischen Yoga-Schule. Und viele der obigen Beispiele habe ich dort erklärt bekommen. ☝🏼

Dass wir uns richtig verstehen: Ich habe mein Yoga Teacher Training (TTC) trotzdem geliebt und bin mit ganzem Herzen dabei gewesen. Auch der Austausch mit meinen Mit-Yogis und Yoginis aus aller Welt war super. 🧘🏼‍♀️🧡

Aber ich habe gleichzeitig auch für mich gemerkt, dass mein Yoga Unterricht anders aufgebaut sein soll.

Und zwar auf „Dürfen und nicht Müssen“. Auf Wahlmöglichkeiten ausgerichtet. Und mit Support, da wo du ihn benötigst. 💞

Ich mag es zum Beispiel, Hilfsmittel einzusetzen, um gerade komplexere Haltungen auch Yoga-Beginner/innen auf sichere Art zu vermitteln und zu ermöglichen. 🤸🏻‍♂️

Die grossen Fortschritte zu beobachten während solch einer Lektion ist wundervoll!

Wir erinnern uns zum Beispiel an die Lektionen mit dem Thema: Kopfstand…

Zu Beginn der Lektion wurde ich teils mit grossen Augen angeschaut. 👀

Nach dem Aufwärmen, den Vorübungen, sanftem Herantasten, verschiedenen Varianten und gezieltem Einsatz der Wand: Überraschung! 🎉

Eure Ergebnisse waren enorm beeindruckend! Alle hatten ein Erfolgserlebnis!

Und es waren Yoginis dabei mit verschiedensten Yoga-Erfahrungen. Von Beginner, über Gelegenheits-Übenden bis zu bereits erfahrenen Yoginis. 🧘🏽

Daher: egal, ob du ins Studio kommst…
– mit oder ohne Wasserflasche
– nach 5 (oder 10) Tassen Kaffee
– in Socken oder barfuss oder bauchfrei
– fluchend bei Schwierigkeiten
– in Jeans oder engen Yogahosen 👖
– egal, ob du Support benötigst von der Wand
– oder einschläfst während der Schlussentspannung

Willkommen an Bord! Du bist genau richtig hier! 💞

Wie geht es dir mit der Yoga-Polizei? 🚓
Bist du auch schon Mal mit ihr aneinander geraten?
Hast du eine Anzeige gekriegt wegen eines Vergehens? 😉

Und: Welche anderen Polizisten kennst du noch? Die Waschküchen-Polizei zum Beispiel scheint in der Schweiz ja eine grosse Anhängerschaft zu haben… 🧺🚨

Schreibe mir deine Gedanken per Mail oder WhatsApp!

079/ 405 65 50
luckyelephantyoga@yahoo.com


P.S. Hier noch einige Inspirationen und Beispiele von Yoga-Teacher, die die Yoga-Polizei ebenfalls ignorieren. Du findest sie auf Instagram.

– Bonnie Weeks, bekannt für ihre kreativen Flows und sie schwört auf das Üben in Jeans. Bei ihr habe ich die Ausbildung „Flow School“ absolviert im Oktober 2024.  
https://instagram.com/carrot_bowl_bonnie?igshid=YmMyMTA2M2Y=

– Lotta Sebzda, eine 59 Jahre junge Yogalehrerin und Grossmutter aus Stockholm, die stark wie ein Ochse ist und beweist, dass Alter nur eine Zahl ist.
Ich liebe ihre junggebliebene, fröhliche Art und den Hashtag #yogagrandma
https://instagram.com/lottasebzdayoga?igshid=YmMyMTA2M2Y=

– Yogi Bryan, er macht tolle Yoga-Comedy, viele Kurz-Meditationen und ja, Bryan flucht oft (eigentlich ständig), aber immer mit einem Augenzwinkern. Da kann der Tag noch so intensiv sein, Bryan bringt mich zum Lachen.
https://instagram.com/yogi_bryan?igshid=YmMyMTA2M2Y=


📸 Das Bild entstand an meinem Umzugstag.🧘🏼‍♀️ 


Ein kleiner Unfall, eine Erkenntnis – und was das für unseren Yoga-Unterricht bedeutet.


Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. (Wilhelm Busch)

Kurz vor den Weihnachten wurde ich am Weihnachtsmarkt versehentlich angerempelt, als ich 3 randvolle Becher mit heissem Tee und Glühwein getragen habe.

Resultat: eine Verbrennung des linken Handrückens Grad 2b.

Ich erspare dir die Bilder, schön sieht es nicht aus. 😔

Der Abend war trotzdem sehr toll, wir hatten den Abschied von 5 Assistenz-Ärtz/innen gefeiert, welche nun unsere Intensivstation verlassen und weiterziehen.

Wir haben viel gelacht und über Träume und Wünsche gesprochen. ✨

Es hat sich herausgestellt, dass viele sich wünschen, nicht ausschliesslich auf einer Intensivstation zu arbeiten.

Sondern aufgrund der Intensität des Arbeitsfeldes gerade zum mentalen und emotionalen Ausgleich auch etwas anderes machen möchten.

Zwei Ärzte haben den Zukunfts-Plan ein Katzenkaffe mit angeschlossener Mikro-Brauerei zu eröffnen. 🐈

Der Plan fand grossen Anklang.
(Übeigens: Das „Cat Café“ in Edinburgh, Schottland kann ich dir sehr empfehlen!) 

Aber ich schweife ab.
Zurück zur Hand.

Sie ist aktuell nicht voll einatzfähig.

Orangen auspressen, einen Waschlappen auswringen oder eine Stützhaltung wie das Brett – das geht gerade noch nicht.

Da ich aber ein schlauer Fuchs bin und vor allem: da das Yoga praktizieren so unglaublich vielseitig und anpassbar ist… 🦊🧘🏼‍♀️

Werden wir bis zu meiner vollen Genesung den Unterricht entsprechend anpassen.

Gerade in der Winter-Jahreszeit dürfen wir grundsätzlich das Tempo rausnehmen, sanft Ankommen und den Fokus auf Innenschau und Regeneration richten.

Der Unterricht bleibt genau so liebevoll, strukturiert und thematisch geführt wie du ihn kennst.

Ich freue mich auf dich! 🤗

PS: Was war bei dir los in den letzten Wochen? Schreib mir gerne, ich freue mich von dir zu lesen. 😃

PPS: Dinge, die ich aktuell mache, um die Heilung zu unterstützen: barfuss Kneippen (Foto) und Pfeffer-Curcumin einnehmen zur Immunstärkung, viel Proteine für die Wundheilung, Bewegungsintensität zurücknehmen, mich in Geduld üben, tief atmen, genügend schlafen, achtsam sein… 🙏🏼

Das Ungewohnte wagen: Wie neue Erfahrungen dich wachsen lassen



In Portland, Maine (USA) gibt es ein Restaurant, welches nur Desserts, Nachspeisen, Glacé und Gebäck serviert. Und kreative Cocktails. 🍰

Es hat jeweils geöffnet von Donnerstag bis Sonntag, nur am Abend. Am Tag ist es eine Bäckerei.

Dann steht ein Schild vor der Tür:
„Bäckerei OFFEN – 08.00 bis 15.00 Uhr. Oder bis wir ausverkauft sind.“ 🥐

Der Chefkoch und Besitzer Brant hat das Backen schon früh von seiner Grossmutter gelernt.

Nach der Kochlehre arbeitete er als Sänger in einer Hard Rock Band und in diversen namhaften Restaurants in verschiedenen Grossstädten der USA.

Bis er 2019 das Dessert-Restaurant „Gross“ in Portland eröffnete.

Der Name war zu Beginn sarkastisch gemeint: Es bedeutet eklig oder grusig.

Mittlerweile ist das Restaurant weit hinaus bekannt. Und der Name ist geblieben.

Obwohl ich äusserst selten Süsses esse, da ich lieber salzige Speisen mag, war ich ein paar Mal dort.

Das unkonventionelle Konzept und die süssen Speisen haben mich sehr überzeugt! Das Essen ist unglaublich lecker, alles ist handgemacht und man spürt förmlich die Leidenschaft. 😍

Das bringt uns zum Thema der Woche: „Unkonventionell.“

Ich mag Menschen, die nicht bloss im Gänsemarsch ausgetretenen Pfaden folgen. 🪿

Sondern ungewohnte Wege betreten und Neues beginnen.

Routinen, Gewohnheiten und Rituale im Alltag sind wichtig, ja.

Und gleichzeitig bringt es frischen Wind, wenn wir Ungewohntes ausprobieren und unsere Komfortzone verlassen: 🥳

Kochen: Teste Rezepte aus anderen Kulturen.
Letztens habe ich eine mongolische Gemüsepfanne mit Rindfleisch und Reis gekocht. Simpel und so lecker!

Reisen: Suche dir ein Reiseziel aus, von dem du wenig bis fast nichts weisst.

Im letzten August war ich alleine in Rumänien und das Land, sowie die Leute haben mich im besten Sinne verzaubert. 🤩
Lies‘ gerne meine Eindrücke dazu: https://luckyelephant.ch/mut-zum-solo-abenteuer

Das „unkonventionelle“ Reisen geht genauso gut in der Schweiz: es gibt sooo viele Dörfchen, Städte, Schluchten, Täler, Berge und Hügel, die man noch nicht kennt.

Abenteuer-Modus ON! 🌅

(Ich stelle mir bei meinen Abenteuern immer so vor, wie ich losgehe wie „Pingu“ mit einem Stock über der Schulter und am Ende baumelt ein gewickeltes, kariertes Tuch. In dem befinden sich Snacks und wichtige Dinge für die Reise.) 🐧

Homeoffice: Verlagere dein Homeoffice oder Büroarbeiten an einen anderen Ort.

Auf den Balkon, an den Fluss, in ein Café.
Alleine die Stimmung ist ganz anders und die Arbeit fällt gefühlt viel leichter.


Wie pflegst du das Ausbrechen aus Gewohntem?
Gibt es eine ungewöhnliche Essenskombination, die du liebst? Teile dein seltsamstes Rezept!
Wie hat das Reisen dein Leben verändert und gibt es ein besonderes Erlebnis, das du teilen möchtest?
Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen und wie hat es sich ausgezahlt?

Ich bin mega gespannt auf deine Antworten und Gedanken! 🤗

079/ 405 65 50
luckyelephantyoga@yahoo.com 



Bild von: https://mikiwiki.org/wiki/Pingu 

Freude auf der Matte: Kreative Ideen für eine verspielte Yogapraxis



Manchmal nehmen wir uns selbst und unseren Alltag viel zu ernst.

Denselben perfektionistischen Ansatz haben wir dann vielleicht auch für unsere Yogapraxis. 🧘🏼‍♀️

„Wie sehe ich in dieser Yoga-Haltung von aussen aus?“

„Was denkt die Yoganachbarin über mich?“ 🤔

„Ich fühle mich unbeweglich wie ein Salzstängeli, möchte aber eigentlich eine Salz-Bretzel sein!“

Dabei geht es doch in unserem persönlichen Leben, wie auch auf der Yogamatte darum, immer wieder Freude, Leichtigkeit und Gelassenheit zu finden.

Heute möchte ich dich dazu einladen, deine Yogapraxis und deinen Alltag mit einem Augenzwinkern zu betrachten. 😉

Und neue, vielleicht ungewöhnliche Wege auszuprobieren.

Unsere Yogapraxis soll vor allem eins: Spass machen! Und darf uns auch zum Lachen bringen.  

Den kühlen Boden nutzen
– Die nächsten Tage werden (endlich!) sommerlich warm. Dann wird es auch beim Bewegen schnell schwitzig.
Der kühle Parkett- oder Plattenboden eignet sich super anstelle der Yogamatte und ist angenehm kühl auf der Haut. Für die Knie kannst du ein gefaltetes Badetuch verwenden, wenn sie den Boden berühren.

Balkon oder Terrasse
– Vor allem am Morgen wundervoll: der Tag erwacht erst, es ist noch ruhig. Du kannst tief die frische Luft einatmen und die Aussicht geniessen, während du deine Übungen machst. Nach der Schlussentspannung einen Kaffee und ein frisches Gipfeli… da kommt direkt Ferienfeeling auf. 🏝️

Das Outfit ändern
– Hast du schon einmal ganz spontan für ein paar Minuten Yoga in Jeans geübt oder im Pyjama?

Es kann sehr befreiend sein, nicht einer bestimmten Etikette entsprechen zu müssen. Es nimmt den Druck raus und kann deine Yogapraxis entspannter machen. 😌

Vor dem Schlafen gehen, im Bett
– Hierfür eignen sich ein paar sanfte Dehnungen in Rückenlage: wie die liegende Drehung, Happy Baby oder Knie kreisen.
Auch in Bauchlage machen 2 -3 Übungen einen entscheidenden Unterschied fürs Einschlafen. Zum Beispiel: das Krokodil, der Seehund oder der halbe Frosch. 🐸

Musik
– Probiere aus, wie unterschiedliche Musik-Stile deine Yogapraxis beeinflussen. Gestern habe ich spontan karibische Musik getestet mit Steeldrums, da dieses Genre mich an meine Urlaube auf den Bahamas erinnert.
Das war eine tolle und sehr fröhliche Yoga-Session!

Bonustipp: Starte mit deiner Lieblingsmusik. Es wird dann zwar meist ein Yoga-Tanz, aber dafür sind wir ja hier. 💃🏼

Am See, im Wald, auf der Wiese, im Garten
– Ein Favorit von mir! Die Verbindung zur Erde, den Pflanzen, der Blick ins Grüne oder auf den See ist wundervoll.

Achtsamkeits-Tipp : zähle, wie viele Insekten deinen Weg kreuzen. 🐝

Beim Outdoor Yoga kann es den einen oder anderen neugierig-interessierten Blick von Spaziergängern geben. Schliesslich sieht Yoga auch sehr anmutig aus. (So viel zum Thema, wie deine Übungen von aussen wirken).

Dies kannst du zum Anlass nehmen, dich wieder ganz auf dich selbst, die Übung und den Atem zu konzentrieren. ☺️


Ich hoffe, wir kommen wettertechnisch bald wieder in den Genuss einer Yogalektion am See am Mittwoch. 🦆

Und bin daher den Wetter-Radar seit dem Wochenende am beobachten.

Falls es klappt und der Termin wetterfest steht, bekommst du eine Nachricht im Whatsapp Gruppen Chat. 😎

Ich wünsche dir eine tolle Woche!


PS: Das Bild entstand spontan in einem Höhlensystem in Spanien, in Bocairent.
Die Höhlen sind nur durch klettern, krabbeln und enge Durchgänge erreichbar.

Ursprünglich dienten die Höhlen als Getreidespeicher zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Die Entstehung geht auf das 10. / 11. Jahrhundert zurück. 

Online Yoga „Fliessen“



Auch im Online Yoga werden wir einen wundervollen Ausgleich schaffen zwischen den fliessenden Übergängen. 🤗

Gerade bei Gleichgewichtshaltungen braucht es jeweils das entsprechende positive Mindset. 💪🏻

Wir sind geduldig mit uns selbst, wenn wir in eine Balanceübung wechseln und diese anschliessend wieder verlassen.

Happy Yoga Practice! 🤩

Dauer: 45 min
Preis: 20.- CHF
Per TWINT an: 079/ 405 65 50

Wenn du dabei sein möchtest, kannst du den Betrag per Twint überweisen und ich schicke dir den Link dazu.

Der Link ist eine Woche gültig, anschliessend wird das Video archiviert und es erwartet dich eine neue Sequenz und ein neues Thema.

📸 Bild von Nadine Fischer, http://www.photo-fischer.ch 

Harmonische Übergänge im Alltag für mehr Leichtigkeit



Fliessende und stimmige Übergänge…😌

Wir alle mögen harmonische Wechsel. Egal ob bei unserem Lieblings-Song, im Alltag zwischen dem Arbeitsende und dem Feierabend oder beim Bewegen auf der Yoga Matte.

Im Yoga gibt es einen Sanskrit-Begriff, den du bestimmt schon öfters gehört hast. Der Begriff heisst: Vinyasa. ♾️

Vinyasa bezieht sich auf eine fliessende Abfolge von Bewegungen, die synchronisiert sind mit der Atmung. 🌬️

Es beinhaltet den Übergang von einer Yoga-Position zur nächsten auf eine bewusste, fliessende und harmonische Weise.

Die wahrscheinlich bekannteste „Vinyasa“ ist der Wechsel vom Hund zum Brett, anschliessend in die Bauchlage, gefolgt von der Kobra und wieder zurück zum Hund.

Vinyasa beschreibt aber auch einen kompletten Yogastil.
Während einer Lektion gehen die Übungen harmonisch ineinander über und der Körper wird erwärmt. 🧘🏼‍♀️

Durch die stetige Bewegung von einer Haltung zur nächsten wird deine Flexibilität und Kraft verbessert und dein Geist beruhigt.


Im übertragenen Sinne kann „Vinyasa“ auch als Metapher für die Art und Weise dienen, wie wir die Übergänge in unserem Alltag gestalten.


Auch in alltäglichen Übergängen mag ich bewusste, langsame und harmonische Wechsel.

– Nach dem Schichtende im Spital geniesse ich die Velofahrt in der Natur am Fluss entlang. Egal zu welcher Jahres- oder Tageszeit, egal bei welchem Wetter. 🌟
Oftmals lege ich einen kurzen Stopp ein, um die Enten, Schwäne oder den Kormoran zu beobachten.
Oder um eine Katze zu streicheln.
Zu Hause angekommen gibt es eine kurze Yogasession bei Kerzenlicht und danach eine warme Dusche.

– Den Wechsel vom Wochenende in die neue Woche gestalte ich jeweils ganz entspannt.
Ein gutes Buch lesen, die vergangenen Tage Revue passieren lassen, mich mit meinem Partner austauschen oder bei einem Schaumbad entspannen. 🛁

Im Sommer darf es am Sonntagabend der Ausklang in Wassernähe sein, mit erfrischender Abkühlung im Fluss, mitgebrachten Snacks und dem warmen Licht des Sonnenuntergangs. 🌅

– Aktuell befinden wir uns zwischen sich neigendem Winter und dem beginnenden Frühling. Es ist spannend, auch hier die Zeichen des Übergangs zu beobachten:

Der Frühling lockt mit blühenden Schneeglöckchen und Primeln, wärmenden Sonnenstrahlen und länger werdenden Tagen. 🌷
Und gleichzeitig ist der Winter präsent mit kalter Morgenluft, Neuschnee in den Bergen und noch kahlen Bäumen. 🍂

Ich mag entspannte und bewusste Übergänge. ☺️🙏🏼


Wie geht es dir damit?
Was bedeutet es für dich, anstehende Wechsel fliessend zu gestalten?


Ich bin gespannt auf deine Ansichten. 😃

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