Von Ponchos, Katzen und Lieblingsplaylists – das Glück in kleinen Dingen finden.



In meinem Beruf als Expertin für Intensivpflege sehe ich täglich viele schwerstkranke Menschen.

Menschen mit seltenen, gravierenden Erkrankungen, kuriosen Unfällen oder einem frischen Herzinfrarkt.

Oft begleite ich Patienten und Patientinnen auch in den letzten Tagen ihres Lebens.

Mit diesen täglichen Eindrücken entwickelt man automatisch eine tiefe Dankbarkeit für das eigene Leben und die eigene Gesundheit. 🧡

Es ist ein Geschenk, drei Etagen runterzugehen, auf’s Velo zu hüpfen, in der Migros einzukaufen und den kompletten Wocheneinkauf drei Etagen wieder hochtragen zu können. 🤗

Ohne Atemnot, ohne Schmerzen und mit einem Körper, der mich dabei maximal unterstützt.

Oder wie jetzt auf dem Spazierband zu stehen und gehend den Newsletter zu schreiben.

Schon der einfache Schluckakt (ein hochkomplexer Vorgang) verdient Dankbarkeit.

Genau so ist das komplizierte Wechselspiel unserer Hormone oder der Verdauungsvorgang eine beindruckende Leistung unseres Körpers.

Und erst die Immunabwehr! Schon als Kind war ich ein grosser Fan von Blutkörperchen: den Weissen besonders, weil sie für die Abwehr übernehmen.

Wie cool ist dass denn, dass wir viele kleine und mutige Ritter im Blut haben, die unsere Gesundheit verteidigen und beschützen? 🤺

Auch sonst hilft es im Alltag enorm, sich immer wieder in Dankbarkeit zu üben.

Das können kleine Dinge und Details sein.

– Die Sonnenstrahlen auf dem Balkon geniessen mit einem guten Buch und der Geräuschkulisse der lebhaften Nachbarschaft. ☀️

– Der Assistenzarzt, der den letzten Dienst hat und Snacks mitgebracht hat. Da unser Team sehr snackbegeistert ist und nichts lange übrig bleibt, hat er mir extra Bescheid gegeben.

– Beim Open Air Kino beginnt es heftig zu regnen. Meine Mum hat zwei super Ponchos dabei, die über Stuhl und Rucksack passen. Das Erlebnis bleibt ein voller Erfolg und wir können den Film in Ruhe zu Ende schauen. ⛈️

– Die Arbeitskollegin, die mir einen Dienst abnimmt, damit ich den Besuch aus Deutschland von meiner Segelpartnerin voll auskosten kann.

– Meine Pflanze, die in der ersten Sommerhitze gelitten hat. Und nun in voller Pracht neue Blätter treibt. 🌱

– Auf einer Extrarunde durchs Quartier auf eine Katze treffen, die Streicheleinheiten möchte.

– Auf Spotify eine neue Lieblings-Playlist entdecken.

– Beim Yoga ganz im Flow sein, in der Bewegung, im Spüren und Atmen aufzughen. 🧘🏼‍♀️

Wofür bist du heute dankbar?
Was macht dich aktuell glücklich?
😃

Ich freue mich auf deine Gedanken. ☺️

Schreib mir gerne 079/ 405 65 50, luckyelephantyoga@yahoo.com


PS: Da am Mittwoch Regen und Gewitter angesagt sind, bleiben wir im Studio. Ich hoffe sehr, dass es dieses Jahr noch einmal die Gelegenheit gibt für Yoga am See. 🦆⛵️

Selbstfürsorge mal anders: Warum du nicht auf andere warten musst



Vorletzte Woche fahre ich hoch zum Yoga Studio.

Als ich an einem Schulhof vorbeikomme, sehe ich einen Herrn im mittleren Alter – ganz alleine auf dem Platz.

Er dribbelt mit einem Basketball und wirft Körbe. 🏀⛹️‍♂️

Obwohl ich nur Hobbit-Grösse erreicht habe, hab‘ ich Basketball immer geliebt und ziemlich gut und flink gespielt.

Beim Vorbeifahren beobachte ich den Mann, wie er völlig konzentriert in seiner Tätigkeit aufgeht.

Wie er einen sauberen Korb wirft, den Ball elegant auffängt und weiter dribbelt.

Ich frage mich: Wann habe ich das letzte Mal Basketball gespielt?
Es muss lange her sein.

Später auf dem Heimweg sehe ich ihn erneut… immer noch voll im Spiel, ganz für sich alleine.

Keine Mitspieler – keine Zuschauer auf der Tribüne.

Mittlerweile hat es sogar zu regnen begonnen. 🌧️

Er macht es einfach, weil er es liebt und für sich selbst tut. 🤗

So oft warten wir darauf, dass andere mitmachen, oder dass die äusseren Umstände „richtig“ sind, bevor wir etwas anfangen.

Doch dieser Basketballspieler zeigt: Du brauchst niemanden, um das zu tun, was du liebst.

So wunderschön Gesellschaft, Zusammensein, Verbindung und Austausch auch sind…

Manchmal tut es gut, etwas einfach nur für sich selbst umzusetzen. 😌🧡

Es kann vieles sein und du kannst klein beginnen:  

Dich alleine zum Abendessen auszuführen in ein Restaurant, dass du schon immer besuchen wolltest.

Eine Sportart aufnehmen, die du lange nicht mehr gemacht hast.

Dir einen Tagesausflug gönnen in ein Schweizer Bergdörfli, das du noch nicht kennst. Mit spektakulärer Postauto Aussicht.

Was machst du diese Woche nur für dich?

Vielleicht sehen wir uns bald auf der Matte. 😃

Diese Woche ausschliesslich im Studio, da am Mittwoch Regen und Gewitter angesagt werden. 🧘🏼‍♀️🤗

Warum der Moment JETZT der perfekte Zeitpunkt für deine Träume ist



Heute habe ich ein bisschen auf Instagram gescrollt.

Neben süssen Tiervideos mit sprechenden Papageien, verrückten Eichhörnchen und diversen Yoga-Reels, fiel mir ein Video ins Auge einer Patientin mit Beatmungsschlauch und künstlichem Atemzugang.

Hinter ihr kniet eine Physiotherapeutin auf dem Bett und hält ihren Kopf und Rumpf stabil. 👩🏼‍⚕️

Diverse weitere Schläuche und Kabel sind zu sehen.

Die Patientin kommt mir bekannt vor und sofort sehe ich anhand des Hintergrunds, dass es unsere Intensivstation ist, in der das Video aufgenommen wurde.

Sie und ihr Mann haben wegen einem Geschäft in der Gegend ein öffentliches Profil und teilen ihren Kampf zurück ins Leben.

Genau so wie sie Highlights teilen.

Das neueste Video zeigt die Patientin in der Rehabilitationsphase mit einem Spezial-Ventil zwischen Beatmungsmaschine und ihrem künstlichen Atemzugang. 🫁

Damit kann sie trotz der Beatmungssituation sprechen.

Sie spricht direkt in die Kamera und erklärt wie es ihr geht, wie sie und ihr Mann alles meistern und bedankt sich für alle Unterstützung, die sie kriegen.

Dann spricht sie ebenfalls über Lebenswillen, Dankbarkeit und die Sinnhaftigkeit des Lebens. 🧡

Dass man unbedingt seinen Träumen folgen soll und nichts rausschieben soll…

Sie beschreibt, dass sie dies immer gemacht hat und auch weiterhin beibehalten will, trotz ihrer Situation.

Ihre Worte berühren und beeindrucken sehr.

Und man merkt, dass sie trotz ihrer (wie sie sagt) „misslichen Lage“ ganz viel Kraft und Lebenswillen hat. 🤗

Mit ihrer Einschätzung bin ich absolut einverstanden.

Bereits als Kind habe ich die Erwachsenen nicht verstanden, die laut gerufen haben:

„Wenn ich pensioniert bin, DANN mache ich dies und das und verwirkliche dies und jenes!“ ☝🏻

Ich verstehe einfach dieses Konzept nicht.

Wer sagt, dass ich dann noch leben werde?

Ich hoffe doch schon, aber leider hatte ich in meinem Umfeld auch mehrere liebe Menschen, die viel zu jung und unerwartet gestorben sind.

Oder wer sagt, dass ich mit 62 aufhören möchte zu arbeiten?

Deswegen:
– buche den Trip an deinen Wunsch-Ort, den du schon immer besuchen wolltest 🏝️
– Benutze das teure Geschirr – jeden Tag!
– trage dein Lieblingskleid oft und strahle dabei 💃🏼
– kaufe dir dein Traum-Haus und baue es um (aktuell zwei meiner Yoga-Ladies)
– plane und wage die Atlantik-Segel-Überfahrt (auch eine mutige Yoga-Lady) ⛵️
– starte ein neues Hobby
– trete aus deiner Komfortzone und gehe auf ein Date mit dir alleine – einen ganzen Tag und verwöhne dich richtig
– küsse und umarme deinen Lieblingsmenschen öfters
– wage den Job-Wechsel, den du dir schon lange überlegst (mein Götti hat mit über 50 noch studiert)
– höre nicht auf die verurteilende Meinung anderer (nur auf konstruktives Feedback) ☺️

Es ist dein Leben, es sind deine Entscheidungen und Erfahrungen.

Nur du kannst es rocken! 💃🏼


Wir sehen uns auf der Matte: heute im Studio oder am Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷

Warum Erdung in stressigen Zeiten so wichtig ist – Tipps für mehr Ruhe



Manchmal gibt es Wochen, in denen die Arbeitslast sehr hoch ist.

Und die To Do Listen länger und länger werden.

Es sind buchstäblich diverse kleine Feuer zu löschen. 🔥

Und neue Aufgaben kommen stetig dazu.

Während solchen Zeiten, hilft es enorm, sich gut zu erden.

Es gibt Momente, in denen es so gut tut, einfach den Boden unter den nackten Füssen zu spüren. 😌

Auf unterschiedlichen Untergründen: Kieselsteine am Flussufer, Sand am Seeufer, oder Moosgewächs im Wald.

Du wirst merken, wie der Kontakt mit der Erde dich zuerst sanft aktiviert und anschliessend beruhigt.

Auch in den eigenen vier Wänden hilft Barfussgehen sehr, dich richtig gut zu erden und in die Füsse zu spüren.

Genau so wundervoll: aktuell spätabends barfuss um den Block gehen.

Die Luft ist etwas abgekühlt, aber der Boden noch warm.

Du kannst den Sternenhimmel beobachten, deine Gedanken schweifen lassen und anschliessend in deinem Zuhause eine kühle Dusche oder ein kaltes Fussbad geniessen. ✨

Das ist unbezahlbar bei diesen Temperaturen: einfach erden, atmen, spüren, sein.

Oder du gönnst dir eine kleine Auszeit unter einem schattigen Baum mit einem guten Buch. 📖

Liegend beim Lesen hast du ganz viel Bodenkontakt, Erdungs-Gefühl und kannst dich vom Boden halten lassen.

Ebenfalls eine tolle Möglichkeit: mit deinen Freunden oder deinem Lieblingsmenschen ein Picknick geniessen unter freiem Himmel.

Decke ausbreiten, Snacks auspacken, Schuhe ausziehen, und geniessen. 🍉


Diese Woche haben wir im Yoga das Thema „Erden und Stabilität spüren.“

Wir sehen uns auf der Matte: heute im Studio oder am Mittwoch am See! 🧘🏼‍♀️🌷


Der Pinguin im Vergnügungspark und was das mit Yoga und deinem Leben zu tun hat.



Sehr häufig habe ich die wildesten und lustigsten Träume. 😴

Ich träume immer in Farbe, spreche manchmal mir unbekannte Sprachen und sehr oft kommen Tiere, Abenteuer oder fremde Kulturen vor.

Seit meiner frühesten Kindheit spreche ich anscheinend auch im Schlaf und gebe Mal mehr oder weniger adäquat Antwort. Mit teils offenen Augen – ohne davon am Morgen noch Kenntnis zu haben.

Gestern träumte ich von einem Vergnügungspark, der kombiniert war mit einem Wasserpark und Zoo… 🎡🎠

Nach ein paar Durchgängen auf einigen Achterbahnen, treffe ich auf einen Mann von circa Mitte 50, der ebenfalls ein Park-Besucher ist.

Ihm folgt ein aufgeregter Königs-Pinguin, der einen passend gestrickten, blauen Pullover trägt. 🐧

Der Herr spricht mich an und fragt und ob ich den Pinguin übernehmen könne.

„Der kleine Kerl ist ausgebüxt und folgt mir nun bereits seit einiger Zeit und lässt sich nicht abschütteln!“

Vom Pinguin werde ich neugierig beäugt und kriege ein Highfive. 🖐🏼

Ich weiss zwar nicht, ob Pinguine Highfives geben, aber meinen Katzen habe ich dies jeweils beigebracht.

Daher nehme ich dieses Verhalten einfach zur Kenntnis und antworte dem Mann:

„Sehr gerne würde ich den Pinguin übernehmen, aber ich arbeite viel und dann wäre er zu alleine zu Hause… ich kann nicht einfach so die Verantwortung für einen Königspinguin übernehmen, das tut mir leid!“ 🤔

Der Herr geht weiter und der Pinguin folgt ihm, fröhlich hüpfend und mit den Flossen schlagend…


Nach dem Aufwachen brauche ich jeweils meine Zeit, weil mir meine Träume oft viele Fragen geben:
– Wieso trug der Pinguin einen blauen Pullover?
– Wer hat ihn gestrickt? 🧶
– Wieso suchte er sich gerade den Herrn aus?
– Und hat es ein Loch im Pinguin-Gehege, so dass im Vergnügungspark noch mehr von seinen Freunden frei rumlaufen?


Genau so ging es mir auch, als ich davon träumte mit Mongolischen Einheimischen in Jurten ein Nomadenleben zu führen. 🐏

Oder eine Polarforscherin am Nordpol zu sein. Und Eisbären zu fotografieren. ❄️🐻‍❄️


Was mich all diese spannenden Träume lehren:
Es ist essentiell und wunderschön im Leben, während dem Reisen UND auf der Yogamatte, dass wir…

– Neugier verspüren auf Neues,
– immer wieder Mut zeigen,
– uns selbst nicht zu ernst nehmen,
– Spass haben an Abenteuern,
– unsere Wünsche und Leidenschaften besser verstehen lernen. 🧡🌸

Daher: Willkommen auf der Yoga-Matte mit all deinen Facetten, Vorlieben und Erfahrungen! 🧘🏼‍♀️

Wir sehen uns auf der Matte! 🤗


Hast du auch lebhafte und spannende Träume?
Wie kannst du mehr Leichtigkeit in deine Yoga-Praxis oder in deinen Alltag bringen?
Was beschäftigt dich gerade?


Ich freue mich, von dir zu hören! 😊
079/ 405 65 50
luckyelephantyoga@yahoo.com

PS:
Am Mittwoch, 11. Juni 2025 Yoga am See ⛵️🦆 19.00 Uhr – 20.00 Uhr. 
(Treffpunkt 18.50 Uhr vor dem Eingang Verkehrshaus Luzern, bitte eigene Yogamatte mitbringen). 

16. und 18. Juni 2025  gibt es eine Yoga-Pause wegen meinen Ferien. 😊🏝️

Über dich selbst hinauswachsen mit Yoga –und was ich besonders liebe am Yogaunterrichten



Weisst du, was ich am Yogaunterrichten so unglaublich schön finde? 🤗

Ich darf tolle Menschen beim Bewegen, Ankommen, Aufblühen, Wachsen und Entspannen begleiten. 

Es ist bereichernd zu sehen, wie in jeder Lektion Erfolge gefeiert werden. 

Die Erfolge können ganz unterschiedlich sein…

– Ich beobachte, wie jemand einen sanfteren Blick auf sich selbst richtet und sich selbst weniger kritisiert. 
– Eine Balance-Haltung klappt sehr gut und führt zu einem erleichterten Auflachen. 
– Mehr Beweglichkeit wird freigeschaltet und sogar schwierigere (vorher ungläubig beäugte) Haltungen werden möglich. 
– Ich sehe, wie sich das Selbstbewusstsein verbessert auf und abseits der Matte. 🧡
– Die Körperhaltung wird aufrechter. 
– Ein tiefes und erleichtertes Aufseufzen beim Start der Schlussentspannung. 😮‍💨
– Ein genauso tiefes Aufseufzen beim Start der Lektion, weil du weisst, dass diese Stunde nur für dich da ist. In der du nichts leisten musst… dafür experimentieren, spüren und ankommen darfst. 😌


Ebenfalls liebe ich auch eure persönlichen Berichte aus dem Leben. 🌱

Was dich gerade beschäftigt:
Die Renovation des Hauses, Kinderbetreuung organisieren, Herausforderungen bei der Arbeit, der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen, ein Energie-Einbruch und Erschöpfung, eine Trennung, ein Jobwechsel, Befürchtungen… allgemeine und wichtige Gedanken rund um’s Leben. 

Und ebenso liebe ich auch deine Highlights: 
Eine lang ersehnte Reise, die endlich wahr wird; die Beförderung bei der Arbeit, das erfolgreiche Konzert mit der Musikgruppe, deine Schwangerschaft bekanntgeben, der Umzug in deine Traumwohnung, das Befreien von Altlasten, das Adoptieren eines Hundes, das Einstehen für deine Bedürfnisse, das Ausprobieren von Neuem, deine Komfortzone erweitern… 💃🏼☺️


In diesem Sinne: Auf viele weitere tolle Yogalektionen und das gemeinsame Teilen unserer Highlights und Gedanken. 😊

Wir sehen uns auf der Matte! 🧘🏼‍♀️💞


PS:
Spezielle Öffnungszeiten wegen Pfingsten: am Pfingstmontag 09. Juni findet der Unterricht nur abends statt um 18 und um 20 Uhr. 
Mittwoch 11. Juni hoffen wir auf gutes Wetter für’s Yoga am See. 

Anschliessend bin ich für eine Woche in den Ferien in Sardinien. 🏝️🇮🇹🍝 


📸 Bild von Nadine Fischer 

 

Warum ich fremde Menschen nach Lebensweisheiten frage – und was das mit dem Verlassen der Komfortzone und Abenteuern zu tun hat.



Wir alle haben Komfortzonen, in denen wir uns bewegen und uns wohlfühlen. 😌

Sie geben uns ein Gefühl der Sicherheit und des Aufgehobenseins.

Auch unsere gefestigten, täglichen Rituale sind Teil dieser Komfortzonen.

– Mein Kaffee am Morgen mit einem kleinen Löffel Zucker und etwas Vollrahm.

– Der gewohnte Heimweg nach der Arbeit mit dem Velo an der Reuss entlang und dabei die Schwäne und Vögel beobachten. 🦢

– Seit langem keine Nachrichten mehr konsumieren. Ein Segen, ich sag’s dir…
(Und glaub‘ mir, das Wichtigste erreicht dich trotzdem früh genug.)

– Der Waschtag immer am Montag fix eingeplant. Seit Jahren. 🧺🫧

Ich liebe solche Rituale, Gemütlichkeit und Komfort.

Gleichzeitig setze ich mir selbst aber auch immer wieder kleine Ziele, um aus der Komfortzone auszubrechen und neue Abenteuer zu erleben. 🧡

Im März habe ich auf Instagram einen Beitrag gesehen, bei dem es darum geht, ein kleines Notizbuch mit sich zu führen.

Wenn ich auf interessante Menschen treffe, bitte ich sie, eine Lebensweisheit in mein Notizbuch zu schreiben. 📖

Gerade bei Ausflügen oder Reisen habe ich das Notizbuch immer mit dabei.

Es entstehen sehr spannende Begegnungen mit anderen Reisenden oder Einheimischen.

Die 66-jährige deutsche Sitznachbarin im Flugzeug zum Beispiel. Sie und ihr Mann reisen seit Jahrzehnten an den gleichen Camping und lieben die italienische Art zu leben. 🍝🇮🇹

Anstelle zu schlafen (wie ich es im Flugzeug immer mache, direkt nach dem Start bis zur Ankunft), quatschen wir den ganzen Flug durch.
Tauschen Geschichten und Erfahrungen aus.

Die 25-jährige Giulia, welche am Nebentisch mit mir im Restaurant sitzt.
Sie hat eine ganz sanfte, aber starke Art, betreibt Kampfsport und beginnt direkt eifrig zu schreiben, als ich sie nach nach ihrer Lebensweisheit frage.

Der 23-jährige Kellner Leonardo in einer kleinen Bar in Rom, als ich mich spontan für einen späten Schlummertrunk entscheide.

Er zögert und ist erstaunt ab meiner Frage und meint, dass er mir doch keine Lebensweisheit geben kann in seinem Alter.

„Selbstverständlich kannst du, deine Stimme ist wichtig!“ ☺️

Leonardo überlegt, hält das Notizbuch in der Hand und meint: „Un momento, per favore…“

Nach etwas überlegen und besprechen mit drei Pärchen im mittleren Alter, die sich nicht kennen und mit mir die letzten Gäste sind in der Bar… werden kurzerhand die Rollos beim Eingang der Bar runtergelassen.

Geschlossene Geschellschaft ab jetzt. 😅

Die Tische werden zusammengeschoben und es beginnt eine philosophische Diskussion zwischen uns allen.

Was ist wichtig im Leben?
Welche Träume hat jeder von uns?
Was haben wir bereits erlebt, was uns Lebensweisheit gibt?

Erst nach 03.00 Uhr morgens bin ich zurück in meinem AirBnB bei Alessandra, Gennaro und ihrer Hündin Miss.

Und schleiche mich leise rein, damit niemand aufwacht.

Die Hündin begrüsst mich freudig wedelnd und geht zurück in ihr Hundebett. 🐕

Glücklich, müde und mit wundervollen Lebensweisheiten in meinem Notizbuch gehe ich zu Bett.

Am nächsten Morgen kriege ich ebenfalls einen lieben Eintrag von meinen Gastgebern Allesandra und Gennaro. 🧡


Unser Thema der Woche beim Yoga ist:
„Die Komfortzone verlassen oder Outside of the Box denken“.

Wir sehen uns auf der Matte, ich freue mich auf dich! 🧘🏼‍♀️🤗 


Anmelden kannst du dich auf der Seite: http://www.luckyelephant.ch/kurse

Du brauchst keine Vorkenntnisse, alle Yoga-Level sind willkommen! 🧡
 

Warum deine Yogamatte der beste Ort für unperfekte Tage ist: Dürfen statt Müssen.


Meine Yogamatte liegt immer ausgerollt bereit. 🧘🏼‍♀️

Es ist beruhigend zu wissen, dass auf dieser kleinen Fläche „Dürfen“ und nicht „Müssen“ das Leitmotiv ist. 

Die Yogamatte verurteilt mich nicht, wenn ich aus einer Gleichgewichtshaltung herausfalle.

Oder wenn ich mir eine Pause gönne.

Es ist ihr egal, wenn ich in der Haltung des Kindes 5 Minuten ein Nickerchen mache nach einem anstrengenden Tag.

Oder während der Schlussentspannung einschlafe. 😴

Sie beschwert sich nicht, wenn es Tage gibt, an denen der Atem unruhiger fliesst und vieles nicht klappt, wie geplant. 😮‍💨

Sie applaudiert nicht, wenn ich eine höchst anspruchsvolle Übung meistere oder den Kopfstand ruhig atmend halten kann.

Sie ist einfach da.

Und lädt zum Bewegen, Erkunden und Experimentieren ein. 🔬

Alles darf sein, aber nichts muss.

Die Yogamatte und deine Yogapraxis ist ein Raum der Erlaubnis und Freiheit, im Kontrast zu den strukturierten und anforderungsreichen Aspekten des Alltags.

In einer Welt, die uns allen sehr viel abverlangt und vor allem auf sehr viel „Müssen“ ausgerichtet ist, ist dies ein absoluter Segen. 🤗💖


Grundsätzlich bin ich der Meinung, wir dürfen uns selbst und unsere Mitmenschen regelmässig fragen:
– Was muss wirklich sein?
– Was dürfen wir sein lassen?
– Und was dürfen wir mehr geniessen?


📸 Bild von Nadine Fischer


PS: Kennst du Menschen, die dich genau so sein lassen, wie du bist? 💞

Die dir ohne Vorurteile begegnen, deine Art schätzen und dich in deinen Entscheidungen unterstützen?

Die an schwierigen Tagen einfach da sind und zuhören.

Und die in spassigen Momenten mit dir abfeiern. 💃🏼

Aber auch liebevolles und klares Feedback geben, wenn du danach fragst.

Genau SOWAS brauchen wir mehr! 💪🏻😍

Altes loslassen, Platz für Neues schaffen: Entrümpeln à la „Chúxī dǎo“



In der chinesischen Tradition gibt es ein Ritual namens „Chúxī dǎo“.

Das bedeutet wörtlich „alten Staub abwischen“. 🧹

Es geht darum, das eigene Zuhause zu reinigen und zu entrümpeln, um Platz für das neue Jahr, neue Erlebnisse und Glück zu schaffen.

Gleichzeitig geht es auch darum, Altes loszulassen und vor einem Neuanfang eine symbolische Reinigung durchzuführen. 😌

Dieser Prozess kann sehr befreiend wirken und bringt neuen Schwung in den Alltag und ins neue Jahr.

Auch ich entrümple gerade meine Wohnung.

Die alte Kiste mit unbenutztem Krimkrams darf gehen.

Kleider, die ich schon lange nicht mehr getragen habe, werden gespendet. 👗

Meine Nichten und Neffen haben sich über ein altes iPad gefreut, um spannende Hörbücher zu lauschen.

Und über Bastelsachen wie, buntes Papier, Filz oder eine Stanzmaschine.

Es ist befreiend, sich von Dingen zu trennen, die man lange nicht mehr benutzt hat – und schön zu sehen, dass die Gegenstände nun anderen Freude bereiten. 🤗


Machst du auch Entrümpelung à la „Chúxī dǎo“?
Oder bist du eher ein/e leidenschaftliche/r Sammler/in?
☺️


Ich wünsche dir einen wundervollen Ausklang des Jahres 2024 und ein energievolles Hineintanzen ins neue Jahr 2025. 🥳🌟


Bis bald auf der Yoga-Matte! 🤗 

Die Magie der Rauhnächte: Ein Ritual für Wünsche und Neuanfänge



Jedes Jahr, wenn die kalte Winterzeit in ihre dunkelste Phase tritt, beginnt die Zeit der Rauhnächte. ✨

Vom 25. Dezember bis zum 6. Januar öffnet sich ein besonderer Raum für Wünsche und Dankbarkeit, für Neubeginn und das Setzen von Absichten – eine Zeit, die in vielen Kulturen als besonders kraftvoll und magisch gilt. 💫

Diese besondere Zeit wurde über viele Jahrhunderte hinweg in verschiedenen Kulturen genutzt, um innezuhalten, sich zu erden und für das kommende Jahr positive Absichten zu setzen.

So kennt man das Ritual zum Beispiel in slawischen und keltischen Traditionen, in Skandinavien, in der Alpenregion und Mitteleuropa oder bei indigenen Völkern.

Wie ich das Ritual gestalte
Vor Beginn der Rauhnächte nehme ich mir an einem gemütlichen Abend bei Kerzenschein Zeit und schreibe für jede der zwölf Nächte einen Wunsch fürs kommende Jahr auf.

Diese Wünsche können für mich selbst sein oder für wichtige Menschen in meinem Leben. Es können Wünsche für Gesundheit, persönliches Wachstum oder Herzens-Träume sein. Die aufgeschriebenen Wünsche falte ich zusammen, damit sie nicht mehr lesbar sind und gebe sie in eine schöne Schale.

Jeden Abend, wenn eine Rauhnacht beginnt, ziehe ich einen der Zettel ohne ihn zu lesen und schicke ihn auf seinen Weg – entweder indem ich ihn draussen verbrenne oder in einen Fluss werfe. Es heisst, dass nun die Magie der Rauhnächte sich um diesen Wunsch kümmert. 🔥

Am letzten Tag der Rauhnächte, am 06. Januar bleibt ein Wunsch übrig – derjenige, um den ich mich selbst kümmern darf.

Mehr als nur ein Ritual
Die Rauhnächte sind mehr als nur ein Ritual. Sie verbinden uns mit den universellen Energien, die in vielen Kulturen als besonders stark und magisch angesehen werden. Diese Zeit gilt als eine Zeit, in der alles möglich ist. 

Die Wünsche, die wir in dieser Zeit äussern, sind wie Samen, die wir in den Boden unseres Unterbewusstseins pflanzen. Sie dürfen dann mit der Energie des Universums wachsen. 🌱

Die Rauhnächte sind nicht nur ein schöner Abschluss des alten Jahres, sondern auch ein kraftvoller Beginn des neuen Jahres. Sie bieten uns die Möglichkeit, das Jahr bewusst zu reflektieren und uns achtsam mit unseren Zielen und Wünschen zu beschäftigen.

In der Stille und Magie der Rauhnächte können wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, loslassen und uns auf das Neue ausrichten.

Vielleicht möchtest du das Ritual der Rauhnächte dieses Jahr auch in dein Leben integrieren?

Es braucht keine langen Vorbereitungen, sondern einfach ein paar Minuten der Achtsamkeit. ☺️🧘🏼‍♀️

Zünde eine Kerze an, geh einen Moment nach draussen, oder besuche deinen Lieblingsort – vielleicht ein stiller Ort am Fluss oder ein ruhiger Platz auf deinem Balkon.

Du kannst das Ritual anschliessend auch mit einem warmen Fussbad oder einem guten Buch verbinden.

Die Rauhnächte sind eine Einladung, dir selbst mit Liebe und Geduld zu begegnen, den Moment zu geniessen und dir die Ruhe zu gönnen, die so oft im Alltag fehlt. 😌

Hast du auch ein Jahresabschluss Ritual?
Teile gerne deine Gedanken mit mir! 🤗✨


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