Vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz.


Am Montag stehe ich um 05:20 Uhr auf, weil ich früh am Morgen die Yogalektion am Spital Luzern leite.

Beim Fensteröffnen und Lüften fällt mir trotz Regen auf, dass bereits viel Vogelgezwitscher zu hören ist. Auch bei meinem Vogelhäuschen auf dem Balkon beobachte ich in den letzten Tagen deutlich mehr Vögeli. 🐦

Als ich um halb Sieben beim Spital ankomme, bestaune ich die allerersten Schneeglöckchen dieses Jahres.

Ok fair, vielleicht hast du bereits vorher welche gesehen, für mich sind es die ersten. 😅🙏🏼

Aktuell befinden wir uns im Übergang zwischen Winter und Frühling und zwischen Dunkelheit und Licht. 🌷

Solche Übergänge und Zwischenräume fühlen sich oft unklar, leicht wackelig, ungeordnet an.

Ich denke nur schon an die Herausforderung, wie man sich bei den aktuellen, schnellen Wetterwechseln kleiden soll, um nicht zu frieren. Aber auch, um sich nicht selbst eine transportierbare Sauna zu bauen. 😮‍💨

Und trotz des wackeligen Gefühls sind Übergänge wichtige und natürliche Prozesse des Lebens.

Vielleicht geht es in den Momenten gar nicht darum, schneller und beschäftigter zu werden – sondern bewusster und geerdeter. 😌

Denn Wandel und Veränderungen brauchen auch Stabilität.

Wo in deinem Leben verändert sich gerade etwas?
Was ist noch vertraut – und was fühlt sich schon neu an?
Wo darfst du beweglich bleiben?
Und wo tut es gut, dich bewusst zu erden?

In den Lektionen dieser Woche üben wir genau das:
Im Wandel beweglich und geerdet bleiben.

Eine Yoga-Haltung, die uns dieses Thema wunderschön spüren lässt, ist der Tänzer. 🧘🏼‍♀️

Denn vielleicht ist Wandel weniger ein Sprung – und mehr ein Tanz. 🧡


📸 Foto von Nadine Fischer 

„Jammerfasten“ – schaffst du eine Woche ohne zu jammern?


Jammerfasten.

Ich stutze und bleibe an dem Wort hängen. 🤔

Letzte Woche habe ich diese Werbung auf Instagram gesehen.

Es geht darum, sich für eine Woche oder einen Monat komplett dazu zu verpflichten, nicht zu jammern, zu nörgeln, zu schimpfen, zu fluchen oder sich zu beschweren.

Weder über das Wetter, noch über das PC-Problem bei der Arbeit. Oder den Drucker zu Hause. (Drucker sind ja bekanntlich die besten Geduld Tester). 😮‍💨

Und auch nicht über das „Einkaufs-Gspändli“, welches meinen Einkaufswagen vehement und bestimmt zur Seite schupst, um möglichst schnell zu den Bananen zu gelangen.

Es muss ein regelrechter Bananen Notfall sein, alles andere kann ich mir nicht erklären.
Und wer von uns kennt sie nicht: die Bananen Notfälle… 🍌

Nun gut: eine Woche Jammerfasten mag eventuell noch machbar sein. Aber ein ganzer Monat?

Dafür fluche ich dann doch zu gerne. 😄

Und ich finde es auch reinigend und heilsam, seinen Frust kurz und angemessen zu adressieren und verbalisieren zu dürfen.

Auch Frustgefühle möchten wahrgenommen werden. Wie alle Gefühle.

Deswegen heisst es ja auch Gefühle: „Geh hin und fühle.“ 💞🏃🏼‍♀️

Trotzdem finde ich den Ansatz des Jammerfastens spannend!

Denn um sich nicht in einer Endlosschleife des Frusts und Nervens zu bewegen, ist es genau so wichtig und heilsam, seinen Fokus wieder sanft auf Positives auszurichten:

– Auf aktuelle Erfolgserlebnisse,
– bevorstehende Reisepläne und Abenteuer,
– auf Ziele,
– oder deine Bucket Liste und Herzenswünsche,
– darauf was gerade toll und gut funktioniert
– und dich dankbar macht. 🤗
– Und natürlich auch darauf, was dich während deinen Herausforderungen stärkt.

Beobachte einmal, was passiert, wenn du ein Gespräch in diese Richtung leitest und deinem Gegenüber Fragen dazu stellst…

Happy Jammerfasten, liebe Yoginis! 😉

Zurück ins Spüren: was hilft, wenn der Alltag viel verlangt – Kleine Rituale und Ideen, die erden, wenn im Aussen viel los ist.



Das aktuelle Tempo im Alltag und in der Aussenwelt fühlt sich für mich gerade sehr schnell, betriebsam, intensiv und ermüdend an. 😌🙏🏼

Gerade in solchen Momenten ist es wichtig, mit der eigenen Innenwelt nicht auch auf das schnelle Tempo einzusteigen.

Sondern bewusst Entschleunigung und ruhige Momente einzuplanen. ✨

– Einen Powernap einlegen am Mittag.

– Beim Eindunkeln Kerzen anzünden und leise Hintergrundmusik laufen lassen. Dazu gemütlich und ohne Hektik die Wochenwäsche zusammenfalten. 🧺

– Im Wald spazieren gehen, jeden Schritt bewusst setzen, langsam gehen und die frische Luft durch die Nase ein- und ausatmen.

– Ein Vollbad oder Fussbad nehmen. Für die Luxus- oder Kleopatra-Variante ein paar Rosenblätter und Milch hinzufügen. Dazu deine Lieblingsserie auf Netflix schauen. Gerade sehr empfehlenswert „Ein anderes Selbst„. 🛁

– Ein gutes Buch lesen. Aktuell lese ich unter anderem „You are here“ vom buddhistischen Mönch Thich Nhat Hanh.

– Eine selbstgekochte, wärmende Suppe geniessen mit geröstetem Brot dazu, frisch aus dem Ofen. 🍜

– Die Gesellschaft von lieben Menschen geniessen und zusammen plaudern.

– Bewegung, so viel wie gerade gut tut… Hula Hoop, Yoga, Jonglieren, Spazieren. 🧘🏼‍♀️


Wie gestaltest du dir deinen Alltag, wenn im Aussen viel los ist?
Was hilft dir, dich zu erden und zu zentrieren?

Bis bald im Yoga Unterricht! 🤗💞 

Von Pingu-Duschen, Dankbarkeit und starken Füssen.


Unsere Füsse tragen uns jeden Tag stundenlang durch unseren Alltag.

Sie stemmen unser ganzes Körpergewicht, helfen bei der Balance, gleichen aus, erden uns und schenken Stabilität. ⚖️

Egal, ob wir über eine Wiese spazieren, auf Asphalt joggen gehen, uns in Schlittschuhe oder Highheels zwängen oder barfuss auf der Yogamatte stehen:

Unsere Füsse unterstützen uns zu jeder Zeit.

Während meiner letzten Ferien hatte ich auf Sardinien ein längeres Gespräch mit zwei tollen, jungen Ladies über Füsse.

Chiara sagte: „Ich mag keine Füsse und will auch meine eigenen nur ungern anfassen.“

Da fragen Roberta und ich interessiert: „Wie wäschst du dann deine Füsse?“ 🤔

Es stellte sich heraus, dass sie in der Dusche einfach ein bisschen Duschgel über ihre Füsse kippt und dann wie Pingu (von der Kinder-Serie) auf der Stelle hin- und herflutscht.

„Das muss reichen!“, erklärt sie – und wir müssen alle lachen.

Zugegeben: Füsse sind auch nicht meine Lieblings-Körperteile.

Mit meiner langjährigen Arbeit im medizinischen Bereich habe ich jedoch so einiges gesehen, unter anderem:

– Menschen, die keine Füsse haben;
– die ihre Füsse nicht spüren,
– Durchblutungsstörungen haben,
– oder Wunden nach Unfälle,
– Fehlstellungen,
– überzählige Zehen (gibt’s häufiger als gedacht),
– oder fehlende Zehen.

Aus diesen Gründen und weil ich die täglichen Bemühungen meiner Füsse, Zehen und Fussgelenke sehr schätze, mag ich meine Füsse mittlerweile sehr gerne. 🤗

Und versuche, ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu geben: ab und zu ein Fussbad, ein sanftes Eincrèmen nach einem langen Tag oder ein beherztes Kneippen für die Durchblutung.

Chiara meint nach unserem Austausch lachend: „Das war jetzt sehr aufschlussreich… und das längste Gespräch, dass ich jemals über Füsse geführt habe.“

PS: Hast du gewusst, dass es einen „Ich mag meine Füsse“-Tag gibt? Er findet jeweils am 17. August statt. 🦶🏼

Es geht darum, den Fokus auf die Wichtigkeit der Fussgesundheit zu lenken, da Füsse oft erst bei Schmerzen wahrgenommen werden.

Und darum, uns daran zu erinnern, ihnen mehr Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, weil sie im Laufe unseres Lebens Enormes leisten.


Vielleicht ist heute ein guter Moment, deinen Füssen einmal bewusst Danke zu sagen – auf der Matte oder im Alltag. ☺️

Ein kleiner Unfall, eine Erkenntnis – und was das für unseren Yoga-Unterricht bedeutet.


Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt. (Wilhelm Busch)

Kurz vor den Weihnachten wurde ich am Weihnachtsmarkt versehentlich angerempelt, als ich 3 randvolle Becher mit heissem Tee und Glühwein getragen habe.

Resultat: eine Verbrennung des linken Handrückens Grad 2b.

Ich erspare dir die Bilder, schön sieht es nicht aus. 😔

Der Abend war trotzdem sehr toll, wir hatten den Abschied von 5 Assistenz-Ärtz/innen gefeiert, welche nun unsere Intensivstation verlassen und weiterziehen.

Wir haben viel gelacht und über Träume und Wünsche gesprochen. ✨

Es hat sich herausgestellt, dass viele sich wünschen, nicht ausschliesslich auf einer Intensivstation zu arbeiten.

Sondern aufgrund der Intensität des Arbeitsfeldes gerade zum mentalen und emotionalen Ausgleich auch etwas anderes machen möchten.

Zwei Ärzte haben den Zukunfts-Plan ein Katzenkaffe mit angeschlossener Mikro-Brauerei zu eröffnen. 🐈

Der Plan fand grossen Anklang.
(Übeigens: Das „Cat Café“ in Edinburgh, Schottland kann ich dir sehr empfehlen!) 

Aber ich schweife ab.
Zurück zur Hand.

Sie ist aktuell nicht voll einatzfähig.

Orangen auspressen, einen Waschlappen auswringen oder eine Stützhaltung wie das Brett – das geht gerade noch nicht.

Da ich aber ein schlauer Fuchs bin und vor allem: da das Yoga praktizieren so unglaublich vielseitig und anpassbar ist… 🦊🧘🏼‍♀️

Werden wir bis zu meiner vollen Genesung den Unterricht entsprechend anpassen.

Gerade in der Winter-Jahreszeit dürfen wir grundsätzlich das Tempo rausnehmen, sanft Ankommen und den Fokus auf Innenschau und Regeneration richten.

Der Unterricht bleibt genau so liebevoll, strukturiert und thematisch geführt wie du ihn kennst.

Ich freue mich auf dich! 🤗

PS: Was war bei dir los in den letzten Wochen? Schreib mir gerne, ich freue mich von dir zu lesen. 😃

PPS: Dinge, die ich aktuell mache, um die Heilung zu unterstützen: barfuss Kneippen (Foto) und Pfeffer-Curcumin einnehmen zur Immunstärkung, viel Proteine für die Wundheilung, Bewegungsintensität zurücknehmen, mich in Geduld üben, tief atmen, genügend schlafen, achtsam sein… 🙏🏼

Verwandle kleine Momente in grosse Erinnerungen – mit deinem Glücksglas


Schon befinden wir uns in den letzten 10 Tagen des Jahres 2025. 🌟

Das ging irgendwie sehr flott und schnell. ☺️

Was waren deine Highlights in diesem Jahr?
Was hat dein Herz zum hüpfen gebracht?
Woran erinnerst du dich gerne?
Wer hat dich unterstützt?
Welche Träume hast du dir erfüllt?

Mit Sicherheit erinnern wir uns an die grossen Begebenheiten und Momente.

Genau so wichtig sind auch die kleinen und feinen Momente. 🤗✨

Diese gehen nach ein paar Tagen und Wochen aber oft schnell vergessen.

Was besonders lohnenswert ist, um auch die Kleinen Dinge zu feiern, ist ein Glücksglas.

Dafür brauchst du ein grosses Glas oder eine schöne Vase.

Du kannst eine schöne Schleife darum herumbinden und sie gut sichtbar aufstellen.

Jeden Tag schreibst du ein Highlight (oder mehrere) auf einen kleinen Zettel. 🤩

Das kann etwas Grosses oder etwas Kleines sein.

– Ein Kompliment, das du gekriegt hast.
– Eine Begebenheit, die dich zum Lachen gebracht hat.
– Ein Erfolgserlebnis bei der Arbeit.
– Das Meistern einer schwierigen Yoga-Übung.
– Ein wichtiger Meilenstein deiner Tochter, deines Sohnes.
– Oder die Stimmung im Wald, die dich verzaubert hat. 🍃
– Unerwartete Untersützung von deinem Nachbarn.
– Der gemeinsame entspannte Abend mit deinem Partner/ deiner Partnerin.

Du schreibst dein Highlight auf einen Zettel, faltest ihn und wirfst ihn ins Glas.

Am Ende des Monats darfst du alle Zettel anschauen. 🥳

Du hast nun (mindestens😉) 30 Zetteli.

Und wirst erstaunt sein, wie viel das Durchlesen alles auslöst.

Es ist sehr belohnend, sich an die eigenen wundervollen Momente zu erinnern. ☺️

Bist du dabei bei der „Glücksglas Challenge Januar 2025“? 🍀


PS: Öffnungszeiten Yoga Studio während den Festtagen🌟
Montag, 29.12.15 geöffnet.

Heiligabend und Silvester geschlossen. 🥂🎄

Ab 05. Januar 2026 wieder normale Öffnungszeiten, bis bald beim Yoga-Flow☺️🥳

PPS: Bald startet wieder das Lichterfest in Luzern. Das Bild ist von diesem Jahr im Januar. 🤗 

Warum es so wohltuend ist, im Alltag immer wieder Neues zu testen.


Im Spätsommer habe ich nach 14 Jahren meine ehemalige Schulkollegin Sabine wieder getroffen.

Wir hatten damals im Herbst 2011 unsere 3-jährige Höhere Fachschule für Pflege gemeinsam abgeschlossen. 👩🏼‍⚕️🩺

Es war spannend zu sehen, wie für uns gefühlt keine Zeit vergangen war und wir direkt an frühere und auch aktuelle Gesprächs-Themen anknüpfen konnten.

Wir haben uns ausgetauscht über unsere Ausbildungszeit, die Abschluss-Reise nach Locarno, unsere Familien, den beruflichen Werdegang und Themen, die uns aktuell beschäftigen.

Eine Tochter von Sabine war ebenfalls dabei und es stellte sich heraus, dass sie eine grosse Hunde-Liebhaberin ist.

Auf meine Empfehlung hin haben sie sich direkt die App „Hundelieb“ heruntergeladen. Dort kann man Hundehalter entlasten, indem man ab und zu oder regelmässig Hundesitting oder Spaziergänge unternimmt. 🐕

Sabine hat mir ebenfalls eine tolle Inspiration gegeben:

Wenn sie mit ihrem Partner und den beiden Töchtern einkaufen geht, kaufen sie jede Woche ein neues Produkt aus dem Supermarkt – und testen es.

Es geht darum, experimentierfreudig, offen für Neues, kreativ und mutig zu sein. 🤗

Das habe ich direkt umgesetzt und bin sehr positiv überrascht über die Ergebnisse:

– Im Aldi gibt es eine Tom Kha Gai Paste: Damit kann ich meine thailändische Lieblings-Suppe mit Geflügel, Chili, Pilzen und Limette optimal würzen.

– Vollkorn Pasta schmeckt richtig lecker und sättigt deutlich länger als normale Pasta oder Spaghetti. 🍝

– In der Migros gibt es gefrorenen Blumenkohlreis, der sehr vielseitig eingesetzt werden kann.
Ganz ehrlich: Ich fand die Idee spannend, musste ChatGPT aber zuerst nach Ideen und Rezepten fragen.

– Frische, gefüllte Pasta wie Ravioli mit Ricotta und Spinat liebe ich…sie halten sich im Kühlschrank aber nur kurz.
Wenn man sie einfriert, verlängert man die Kochzeit einfach um 1-2 Minuten. Dann noch kurz eine leckere Sauce zaubern. Und schon hat man ein vollständiges und schmackhaftes Gericht. 

Genau dies ist auch der Zauber, den Yoga und Alltag gemeinsam haben. 🧘🏼‍♀️

Die Einladung, offen zu bleiben, mutig zu probieren und uns immer wieder kreativ auf neue Erfahurgen einzulassen.


Ich freue mich auf dich, bis bald auf der Matte☺️🙏🏼

Mehr Ruhe im Alltag? Diese Mini-Übung macht einen riesigen Unterschied.


Manchmal genügt ein einziger bewusster Moment, um die ganze Qualität eines Tages zu verändern. 🤗

Und genau solche Momente dürfen wir uns immer wieder schenken – mitten im Alltag.

Die 5-4-3-2-1 Methode ist eine einfache und liebevolle Übung, um Achtsamkeit zu trainieren.

Die Übung funktioniert immer und überall und erinnert das Nervensystem daran, dass jetzt gerade ein sicherer, ruhiger Augenblick ist. 💆🏼‍♀️

Wenn du Momente kennst, in denen du abschweifst, dich verlierst oder einfach kurz „zuviel im Kopf und in Gedanken bist“, ist diese Übung Gold wert.

Bei diesem Achtsamkeitstraining verbindest du dich Schritt für Schritt mit deinen Sinnen:

Atme tief durch und benenne in Gedanken…
– 5 Dinge, die du gerade jetzt sehen kannst
– 4 Dinge, die du fühlen oder spüren kannst
– 3 Dinge, die du hören kannst
– 2 Dinge, die du riechen kannst
– und etwas, das du schmecken kannst.

Wenn du gerade am Spazieren bist an der Reuss entlang….könnte das zum Beispiel sein: 😌

– sehen: das langsame Fliessen des Wassers, die schwimmende Stockente, der dürre Baum, der vom Biber angeknabbert wurde; buntes Laub am Boden und der regennasse Gehweg

– spüren: der leichte Wind an der Nase, die Regentropfen auf dem Gesicht, der Stoff deiner Kleidung beim Gehen, die kältere Luft beim Einatmen im Vergleich zum Ausatmen

– hören: den Wind in den Blättern, das Prasseln der Regentropfen, den vorbeifahrenden Zug 

– riechen: das nasse Laub, den frisch gewaschenen Kuschel-Schal, den du trägst

– schmecken: den heissen Pfefferminz Tee aus der Thermoskanne

Das Schöne daran: Du brauchst nichts ausser dich selbst und einige wenige Sekunden Zeit für dich.

Dieses Achtsamkeits-Training ist ein wunderbarer Reset-Knopf, wann immer du dich wieder tief mit deinem Körper, deinem Atem und dem Hier und Jetzt verbinden möchtest.

Happy letzte Woche vom November 2025 und bis bald im Yoga Studio. 🧘🏼‍♀️🧡

Team Grinch oder Weihnachtsfan? Warum wir alle jetzt ein bisschen mehr Licht, Wärme und Lebkuchen brauchen…


Es sind 14 Tage bis zum 1.Türchen vom Adventskalender.

Und 37 Tage bis Heiligabend.

Egal, ob du eher Team „Grinch“ bist und egal, Weihnachten liebst oder kulturell anders geprägt bist… 😌🙏🏼

Die kommende Zeit können wir alle liebevoll und achtsam für uns gestalten.

Ich persönlich mag die Weihnachtszeit sehr: die Lichter, welche die Balkone und die Stadt Luzern (Leuchten-Stadt) erhellen. 🌟

Die selbstgemachten (oder geschenkten) Guetzli und den Lebkuchen.

À propos Lebkuchen: Der von meinem Grosmi mit viel Butter drauf und einem Glas Milch ist der Beste…überzeuge mich gerne vom Gegenteil. 😉

Auch dieses Jahr werde ich mein Zuhause mit viel Lichterzauber, Wohlfühlatmosphäre, Kerzenlicht und leckerem Duft aus der Küche schmücken.

Und einen mittelgrossen Weihnachtsbaum für meinen 1-Personen-Haushalt 3 Stockwerke hochschleppen und liebevoll schmücken, während ein Weihnachtsfilm im TV läuft. 🎄✨

Der Baum und die Deko sind einfach nur für mich.
Und für meine Gäste.

Genauso habe ich ein kleines Vogelhäuschen auf dem Balkon aufgestellt, passend zum aktuellen Kälteeinbruch… egal, ob meine Verwaltung es erlaubt oder nicht…

Schlussendlich geht es immer – egal zu welcher Jahreszeit – immer um folgendes:

– schaue gut zu dir

– mache es dir gemütlich und stärkend (ob beim Kuscheln unter der Decke während des Netflix-Schauens oder mental trainierend beim Winterschwimmen im See -> @Elisa🙋🏼‍♀️)

– koche dir Soulfood-Gerichte, die deine Seele und dein System aufleuchten, atmen und geniessen lassen 🤗

– wähle immer wieder ein sanftes, langsames Tempo in der Winterzeit

– wechsle mehr ins Ankommen, Spüren und Atmen

– treffe dich mit Seelen-Menschen und tausche dich über Alltägliches und über Tiefgründiges aus 💞

Wir alle leisten in unserem Familien- und Freundeskreis, in unserem Alltag und in unserem Beruf unglaublich viel.

Du leistest mehr als genug. 🤗

Das ist deine Zeit, auch Mal anzukommen, aufzuatmen und einfach präsent, achtsam und beobachtend zu sein. 😌

Das steckt an… auf sehr positive Art und Weise.

Happy last days of the year! 🎉

Bis bald beim Ankommen, Spüren und Bewegen im Yoga-Unterricht! 🧘🏼‍♀️

Dein Körper ist ein Wunder – 7 Fakten, die dich staunen lassen


Immer wieder bin ich komplett fasziniert, was unsere Körper für uns leisten. 

Medizinische Fakten sind hoch spannend und lassen uns jedes Mal aufs Neue staunen.

Gewisse Zahlen sind fast unvorstellbar!

Und lösen ein Gefühl der Dankbarkeit und Demut aus. 🤗

Sich regelmässig mit solchem Wissen auseinander zu setzen, hilft massgeblich dabei, den eigenen Körper wertzuschätzen, sich selbst dankbar zu betrachten und selbstkritische Gedanken mit einem Schmunzeln wahrzunehmen.

Nachfolgend habe ich dir einige spannende Infos zusammengetragen:

– Wir atmen ca. 900 Mal in der Stunde. 12 bis 17 Atemzüge machen wir pro Minute bei einem Atemzugvolumen von etwa einem halben Liter. Bei Belastung kann die Frequenz verdreifacht werden, wodurch der Gasaustausch in den Lungen 20-fach erhöht wird.

– Unser Ohr ist sehr kompliziert aufgebaut, so dass es kein Ingenieur nachbauen könnte. Das Trommelfell ist mit 0.1 Millimeter etwa doppelt so dick wie ein Haar. Es kann aber so viel Druck aushalten wie ein Fahrradschlauch.
Unser Gehör ist ständig im Einsatz. Auch wenn wir schlafen, nimmt es Geräusche wahr. 👂🏻

– Durch unser Gefässsystem fliessen 5-7 Liter Blut mit rund 25 Billionen roten Blutkörperchen. Ein Blutkörperchen hat eine Lebenszeit von drei bis vier Monaten und wird nach seinem Arbeitseinsatz in der Milz entsorgt. Das heisst, es finden ständig Aufbau- und Abbauprozesse statt. Pro Sekunde (!) werden im Knochenmark zwei Millionen neue rote Blutkörperchen hergestellt. 🩸

– Zwischen 20 und 60 Sekunden braucht das Blut, um einmal durch den Körper zu fliessen. Mit einem Pulsschlag erreicht das Blut vom Herz aus innerhalb von 0.2 Sekunden die Fussarterie. ❤️

– Jeden Tag produzieren wir 1,5 Liter Speichel. Unser Speichel enthält antibakterielle Substanzen und ist wichtig für die Gesundheit der Zähne, sowie für die Verdauung von Kohlenhydraten.

– Auch unsere Herzleistung ist beeindruckend. Pro Tag pumpt das Herz bis zu 10.000 Liter Blut durch unsere Gefässe. Es schlägt 60-80 Mal pro Minute. Das sind 4’200 Schläge pro Stunde und rund 100’000 Mal pro Tag.


Nimm dir jeden Tag Zeit, deinem Körper Wertschätzung entgegen zu bringen.
Ihm Danke zu sagen, was er in jeder Sekunde für dich leistet. 
💫

Feiere…
deine Beweglichkeit,
deine Kraft,
deinen Gleichgewichtssinn,
die Fähigkeit zu Riechen und zu Schmecken,
dein Immunsystem
und deine Heilungsqualitäten. 
🤗

Auch Yoga ist eine wundervolle Möglichkeit, dich mit deinem Körper zu verbinden, ins Spüren und in die Dankbarkeit zu kommen.

Ich freue mich auf dich! 🧘🏼‍♀️

📸 Foto von Nadine Fischer 

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